Wie fühlt sich eine Panikattacke an?

Wie fuehlt sich eine Panikattacke an

Panikattacken sind sehr weit verbreitet und trotzdem können nur wenige die Symptome einer Panikattacke wirklich zuordnen. Häufig erleiden Betroffene eine Panikattacke und verstehen nicht, dass sie gerade eine hatten. Daher ist es gerade dann wichtig die Symptome einer Panikattacke zu verstehen.

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Sollte man selbst von Panikattacken oder Angstzuständen betroffen sein, so ist schnelles Handeln sehr wichtig, um das Vorkommen der plötzlichen Attacken zu unterbinden oder wenigstens zu mindern. Hierbei können verschiedene Behandlungen helfen, welche man sowohl selbst testen kann oder direkt mit professioneller Hilfe durchführen kann.

Symptome einer Panikattacke

Panikattacken können bei jedem unterschiedlich aussehen. Manche Symptome zeigen sich nicht, während andere sogar sehr stark ausgeprägt sein können. Daher sollte man die Liste der Symptome zwar nutzen, aber immer mit Vorsicht genießen.Betroffene sagen, dass sich so eine Panikattacke anfühlt:

  • Körperliche Symptome wie Schwitzen, Zittern, Atemnot, Brustschmerzen, Übelkeit
  • Todesangst, Angst davor den Verstand zu verlieren
  • Angstgefühle zeigen sich ohne Grund
  • Angst vor Kontrollverlust

Sollten diese Symptome ohne einen erkennbaren Grund oder in einer unerwarteten Stresssituation auftreten, so ist damit zu rechnen, dass man gerade eine Panikattacke erleidet. Diese hält in der Regel wenige Minuten und maximal eine halbe Stunde an.

Wieso bekommt man Panikattacken?

PanikattackeDer Grund für eine Panikattacke kann immer ein anderer sein. Normalerweise entstehen sie in einer sehr stressigen Situation, jedoch treten sie nur selten bei völlig gesunden Menschen auf. Meist leiden Personen mit psychischen Erkrankungen an Panikattacken. Diese treten dann in unregelmäßigen Abständen auf und sind nicht berechenbar.

Ebenso kann ein ungesunder Drogenkonsum oder die Nebenwirkung von Medikamenten verantwortlich sein dafür, dass man eine Panikattacke erleidet. Sollte dies der Grund für häufige Panikattacken sein, so ist ein Gespräch mit dem Hausarzt zwingend notwendig. Im Falle von Drogenkonsum ist ein Entzug ratsam. Bei Nebenwirkungen von Medikamenten sollte nach einem anderen Medikament gesucht werden, da Panikattacken bleibende psychische Schäden hinterlassen können.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Auch körperliche Erkrankungen können in seltenen Fällen für unerwartete Panikattacken sorgen. Gerade Lebererkrankungen und Schilddrüsenfehlfunktionen sind nicht selten für Angstzustände und Angstattacken verantwortlich. Ebenso kann eine Hormonumstellung der Auslöser sein. Dies ist in den Wechseljahren, aber auch in der Pubertät der Fall.

Was sollte man tun, wenn man eine Panikattacke hat?

Es gibt keine direkten Tricks, die immer funktionieren, jedoch gibt es einige Tipps, die im Falle einer Panikattacke helfen können. Hierbei handelt es sich primär um Übungen, die bei der Entspannung helfen. Allerdings sind auch einige allgemeine Präventivmaßnahmen wichtig.

Hilfe während einer Panikattacke:

  • Die Situation rationalisieren und sich selbst verständlich machen, dass es sich bei dem aktuellen Zustand um eine Panikattacke handelt
  • Tief ein- und ausatmen – Hierbei sollte man aktiv auf den Atem achten. Dies vermeidet oft starkes Herzrasen und entspannt den ganzen Körper
  • Gezielt einen Muskel anspannen – Dadurch können andere verspannte Muskeln entspannt werden
  • Hüpfen oder laufen, um angespannte Muskeln zu entspannen

Präventivmaßnahmen:

  • Verzicht auf übermäßige Mengen von Alkohol, Nikotin, Koffein und anderen Drogen
  • Entspannungsübungen in den Alltag einbauen
  • Atemübungen trainieren
  • Meditieren

Mithilfe dieser Tricks können Angstzustände und Panikattacken deutlich verkürzt werden und mit den Maßnahmen zur Vorbeugung ist es möglich die Attacken völlig zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Panikattacken kommen, so ist man jedoch besser vorbereitet als man es in der Regel ist.

Ärztliche Hilfe oder Therapie nutzen

Angstzustände und ähnliche Zustände sollten immer ernst genommen werden und sobald sie mehr als einmal auftreten ist das Aufsuchen eines Arztes immer zu empfehlen. In einigen Fällen kann der Arzt sofort helfen und die Panikattacken verhindern.

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Meist ist es jedoch so, dass der Patient entweder auf kurzzeitige Medikation oder auf eine Therapie angewiesen ist. Sollte dies der Fall sein, so sollten alle helfenden Maßnahmen beachtet und durchgeführt werden, um die Panikattacken so schnell wie möglich zu besiegen.


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