Ursachen für Nervosität

Anspannung im Kopf

Nervosität, ist ein Zustand innerer Unruhe, von dem viele Menschen betroffen sind. Verursacht wird er durch zu wenig Schlaf, erhöhtem Koffeinkonsum, permanentem Lärm sowie ständigem Stress. Menschen, die nervös sind, können sich nicht konzentrieren, sind unruhig und rastlos. Der Zustand von Gelassenheit ist verschwunden oder nur noch sehr gering vorhanden.

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Zur Anleitung

Die Balance zwischen Seele und Körper ist nicht mehr im Gleichgewicht. Nervosität oder auch innere Unruhe macht sich bei jedem Menschen anders bemerkbar.

Der eine ist schlecht gelaunt, der andere übermäßig erfreut. Viele Menschen sind ungeduldig, in dem sie ständig auf die Uhr schauen, an ihren Nägeln kauen, nicht ruhig sitzen können oder ständig hin und her laufen.

Menschen und ihre Ursachen für Nervosität

Manchen Menschen merkt man ihre Nervosität an, sie sind hektisch, leicht gereizt und haben das Gefühl ständig unter Druck zu stehen. Anderen wiederum kennt man es gar nicht an, sie können ihre Unruhe hervorragend verbergen, ohne dass es auffällt. In Kontakt mit anderen, erkennt man die Nervosität seines Gegenübers meist an einer veränderten Körpersprache sowie schnellerem und gehetztem Sprechen. Nervöse Menschen werden bei der kleinsten Anspannung gereizt und ihren Mitmenschen gegenüber zum Teil leicht aggressiv.

Wer zu wenig schläft und seinem Körper nicht die nötige Ruhe zukommen lässt, leidet ebenso unter innerer Unruhe. Getränke die aufputschen, wie Kaffee oder Cola bzw. Energiedrinks sind ebenfalls Auslöser. Weiterhin bedingt nervöse Zustände durch Medikamente, zu viel Alkohol, vermehrtem Rauchen und natürlich Drogen.

Zudem können Alkohol- oder Drogenentzüge Nervosität hervorrufen, die sich über mehrere Monate hinzieht. Die Rauchentwöhnung zählt ebenfalls dazu. Weiterhin Konflikte in einer Beziehung oder innerhalb der Familie, die belasten. In diesem Fall hilft ein offenes Gespräch, um die Ursache aus der Welt zu schaffen.

Vielleicht hast Du aber auch Angst oder die Befürchtung, nicht gut genug zu sein, nicht so viel im Job zu schaffen wie andere oder denkst, Deine Mitmenschen sind enttäuscht, eventuell auch eine Kündigung ausgesprochen bekommst oder eine Scheidung ansteht, all das sind Situationen die Nervosität hervorrufen können.

Nicht immer sind es nur negative Erlebnisse, die bei Dir innere Unruhe auslösen können, auch ganz simple Dinge wie permanente Lärmbelästigung während des Arbeitens an einer Baustelle oder zu laute Musik am Arbeitsplatz zerren an Deinen Nerven und können Dich umgangssprachlich zur „Weißglut“ bringen, Dinge die Deine Nerven reizen und im Anschluss Überreaktionen auslösen.

Parallel führen ebenso positive Dinge zu Unruhe, z. B. Jobwechsel oder Umzug, hier wird Nervosität eher als Übermut oder Vorfreude gesehen bzw. betrachtet.

Wenn man sich fragt, ob der Zustand der Nervosität normal ist:

  • wie oft bist Du nervös, tritt sie nur einzeln oder ständig auf?
  • ist sie von kurzer Dauer oder steckt sie sich über Stunden unruhig hinweg?
  • liegt eine gleichmäßige Nervosität vor oder intensiviert sie sich zunehmend?
  • merkt man neben innere Unruhe ebenfalls körperliche Beschwerden?
  • gibt es seelische Probleme, die Dich belasten?
  • wie viel Zigaretten raucht man pro Tag?
  • wie viel Alkohol wird täglich konsumiert?
  • welche Medikamente werden eingenommen, machen diese auf Dauer abhängig?

Wodurch wird Nervosität verursacht?

Innere Unruhe und Nervosität haben fast immer psychische Ursachen. Ereignisse die bevorstehen, z. B. Prüfungen, Meetings, Konferenzen, Vorstellungsgespräche – Situationen die Anspannung verursachen, Stress auslösen und Angst aufkommen lassen.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Sicherlich ist eine normale Portion Nervosität in derartigen Situationen normal, doch wann nimmt sie überhand und erfordert den Gang zum Arzt?

Tritt die Nervosität des Öfteren sehr stark und unverhofft auf, ohne dass körperliche Beschwerdebilder vorausgehen, sollte der Ursache durch einen Arzt auf den Grund gegangen werden.

Anzeichen von Nervosität psychischer Basis

  • Ängste und Panik
  • kalte, zitternde Hände, schnellerer Herzschlag
  • starkes Schwitzen, Schweißausbrüche
  • zuckende Muskeln
  • geringe bis gar keine Konzentration
  • ist die Nervosität sehr intensiv, kann dies an einer generalisierten Angststörung
  • liegen, ebenso an einer Zwangsstörung oder gar einer Depression
  • Störungen Deiner Persönlichkeit
  • Burnout durch Stress im Job

Nervosität verursacht durch körperliche Beschwerden

  • Hyperthyreose, einer Überfunktion der Schilddrüse
  • Hypertonie, erhöhter Bluthochdruck
  • Demenz und Alzheimer, Schizophrenie
  • hormonelle Schwankungen
  • Sonnenstich bzw. Hitzschlag
  • Unterzucker bei Diabetes
  • ADHS bei Kindern und Jugendlichen

Was hilft gegen Nervosität?

Was hilft gegen Nervosität?

In erster Linie Entspannung, nimm Dir Zeit für Dich, weitab vom Alltag, vom stressigen Job, von den täglichen Sorgen. Probiere verschiedene Dinge aus und wähle das für Dich passende, Dinge wo Du Dich am besten erholen und Deinen Organismus herunterfahren kannst.

Hierzu reichen bereits ein paar Minuten am Tag nur für Dich ganz allein. Dazu zählen diverse Entspannungstechniken wie Yoga, Qi Gong, autogenes Training, Sport jeglicher Art, ausgedehnte Spaziergänge allein oder mit Freunden in der Natur, viel Schlaf, beruhigende Bäder mit ätherischen Ölen, regelmäßige Saunabesuche und Massagen, die Deine Muskeln lockern.

Glücklich sein bei Nervostität

Nervosität sollte stets von einem Arzt oder Psychologen abgeklärt werden, um körperliche Beschwerden auszuschließen. Neben einer Untersuchung des Blutbildes bzw. Blutzuckers gibt es ebenso ein ausführliches Arzt- Patientengespräch Aufschluss darüber, was den Körper belastet und sich durch immense Nervosität zeigt.

Selbst kann man viel dafür tun, um ruhiger zu werden, und die Nervosität unter Kontrolle zu bekommen. Man nehme z. B. pflanzliche Mittel in Form von Tees, Bädern oder Ölen, um sich zu beruhigen und den Körper in eine Art Ruhezustand zu versetzen, bei dem auch der Geist entspannt. Lavendel, Baldrian und Passionsblume sind hervorragend dafür geeignet.

Hektik in Form von alltäglichem Stress kann sowohl im Berufsleben wie auch familiären Alltag belasten, zu Nervosität führen, ebenso falsche Lebensgewohnheiten, die keine Zeit für Entspannung und Erholung lassen.

Wichtig ist, sich täglich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um Seele und Körper wieder in Harmonie zu bringen. Lasse es nicht so weit kommen, dass ständiges nervös sein zum täglichen Begleiter wird und Dich in Deiner Lebensqualität erheblich einschränkt.

Achte darauf, dass Dir Dein Job Spaß macht, Du Dich nicht täglich überarbeitetest. Diese führt von einfachem Stress zu chronisch werdender Überbelastung, die Dich nicht nur auf der Arbeit antriebslos werden lässt, sondern auch im täglichen Familienleben belastet.

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Sorge für ausreichend Erholung, lass es nicht so weit kommen, dass der Gang zum Arzt nötig wird, weil man allein nicht mehr aus seinem dauerhaften, unruhigen, nervösen Zustand hinausfindet. Jeder kann viel dafür tun, um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.


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