Stresssymptome

Stresssymptome

Stress kann in vielerlei Arten auftreten und oft nehmen wir ihn gar nicht als solchen wahr. Genau genommen ist es schon Stress, wenn wir uns auf etwas besonders freuen, zum Beispiel auf einen Besuch oder ein Ereignis. Die meisten Menschen nehmen diese Form von Stress nicht mal wahr und einige Coaches sprechen sogar von positivem Stress, weil man sich ja auf etwas freut.

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Doch Stress ist und bleibt ein Ausnahmezustand. Er unterscheidet nicht zwischen positivem und negativem Stress. Insbesondere Menschen, die eine chronische Erkrankung mit psychosomatischer Komponente haben, merken sehr schnell, dass es da keinen Unterschied gibt.

Psychosomatisch bedeutet, Stresssymptome sind nicht eingebildet, sondern, dass die Stimmung das körperliche Befinden beeinflusst (Psyche ist der menschliche Geist, Soma ist der Körper, frei übersetzt bedeutet es also Geist beeinflusst den Körper) und auch umgekehrt.

Körperliche Symptome von Stress

Körperliche Symptome durch andauernden Stress entwickeln sich bei jedem unterschiedlich. Teilweise spielen auch wohl Veranlagung und andere Faktoren eine Rolle.

  • Anfängliche Symptome sind oftmals Kopfschmerzen, die sich irgendwann zur Migräne entwickeln können.
  • Auch Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen oder auch Magenschmerzen können auftreten.
  • Unbehandelt können sie sich zu einer chronischen Gastritis (Magenschleimhautentzündung) weiter entwickeln oder danach sogar zu Magen-oder Zwölffingerdarmgeschwüren.
  • Auch Schlafstörungen treten bereits früh bei den meisten auf. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder sogar Herzinfarkte können ausgelöst werden.

Das Immunsystem wird durch den dauernden Alarmzustand im Körper geschwächt, wodurch eine generelle Infektanfälligkeit auftritt, aber auch Krankheiten wie Lippenherpes oder Gürtelrosen können durch anhaltenden Stress ausbrechen. Allergiker, Asthmatiker oder Leute mit Neurodermitis oder Psoriasis erleben oft eine Verschlechterung ihres Zustanden und eine Zunahme der Häufigkeit und/oder Intensität ihrer Symptome.

Stresssymptome nicht klar zu zuordnen

All diese Dinge sind oftmals nicht klar zu zuordnen, doch ist es bekannt, dass diese Symptome in unterschiedlicher Kombination bei Dauerstresspatienten auftreten werden. Ein weiterer Fakt bei Dauerstress ist es, dass die graue Masse im Gehirn durch den Stress reduziert wird, was bedeutet andauernder Stress reduziert langfristig unsere Leistungsfähigkeit.

Eine Studie der Yale University zeigt auf, dass die Reduktion der grauen Substanz in kritischen Regionen des Hirns abnimmt, was langfristig wenn der Prozess nicht gestoppt oder umgekehrt wird zu ernsthaften chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck und daraus resultierenden Folgeerkrankungen führen kann.

Eine Stoppen des Prozesses und sogar eine Umkehr sind möglich. Eine von der Harvard University Studie zeigt, dass Meditation der effektivste Weg ist, den Prozess zu stoppen oder umzukehren. Nach nur 8 Wochen wurden bei den Probanden die ersten positiven Effekte nachgewiesen.

Das Problem mit belastenden Stresssymptomen darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Das von den Experten Hardy Peter und Holger Stellwagen entwickelte eBook Programm deine Seelenfreiheit hilft Betroffenen bei der Heilung und endlich wieder einen entspannten Alltag zu führen.

Auswirkungen auf das Herz

Insbesondere das Herz-Kreislaufsystem wird bei Stress beansprucht. Der Blutdruck wird gesteigert und der Körper bereitet sich darauf vor, entweder Angriffs- oder Fluchtverhalten auszulösen. Das früheste Anzeichen ist oftmals ein Bluthochdruck. Bluthochdruck ist medizinisch so definiert, dass bei 10 unabhängig voneinander erfolgten Messungen der Blutdruck erhöht ist.

Da der Blutdruck ständigen Schwankungen unterliegt, weil er auf unsere Aktivitäten reagiert, sollte man vor der Messung 10 Minuten ruhig sitzen und sich entspannen, um einen Ruhewert (der in einem Normbereich liegen sollte) festzustellen.

Wie groß die Schwankungen bei Anstrengung sind, ist nämlich sehr individuell, der eine läuft in den zweiten Stock zu seinem Hausarzt, ist sehr sportlich und würde deutlich weniger Blutdrucksteigerung erleben als zum Beispiel ein stark übergewichtiger Mensch der sich in der Regel nicht viel bewegt. Deshalb sollten die 10 Minuten Ruhe vor der Messung eingehalten werden.

Stress bei Frauen

Frauen unterliegen anderen gesellschaftlichen Zwängen als Männer und haben dadurch auch oftmals andere Stressfaktoren, die auf sie wirken. Bei Frauen kann sich durch Stress zum Beispiel der Zyklus verschieben, was eine starke körperliche Reaktion ist.

Stresssymptome bei Kindern

Selbst Kinder merken oftmals schon, dass Stress sie heimsucht. Sie verstehen das Konzept noch nicht, bekommen oft unspezifische, körperliche Symptome wie Bauch-und Kopfschmerzen, unruhigen Schlaf oder auch Albträume in denen immer wieder Stresssituationen auftreten (zum Beispiel das Gefühl wegrennen zu müssen, oder nicht rechtzeitig irgendwo an zu kommen oder vergleichbare Sachen).

  • Diese Träume spiegeln den innerlichen Druck wider, unter dem solche Kinder unter Umständen stehen.
  • Alle Eltern möchten immer das Beste für ihr Kind, aber Kinder haben andere
  • Belastungsgrenzen als Erwachsene und das wird im Alltag oftmals leider nicht so wahrgenommen.
  • Kinder, die zum Beispiel vor der Schule regelmäßig Bauchschmerzen haben, oft unspezifische Krankheitssymptome zeigen oder immer vor Schultagen besonders schlecht schlafen sind unter Umständen überfordert.
  • Oder sie haben andere Belastungen, die damit in Zusammenhang stehen, die die Eltern oft gar nicht kennen, da Kinder oftmals nicht zugeben möchten Schwächen zu haben.
  • Also versuchen sie uns nachzueifern und ebenfalls ihre Lasten selbst zu tragen.

Der natürliche Weg wie Kinder lernen ist durch Nachahmung. Ein zweiter Weg ist durch Spiel, also Freude. Das sind die beiden Gründe, warum Kinder besser lernen können als Erwachsene. Die Tatsache also, dass Kinder besser lernen können, liegt in der Art des Lernens begründet, nicht in der besseren Fähigkeit.

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Es ist also sehr kritisch zu sehen, ob mehr Belastung durch mehr Lernaufwand ein Kind wirklich fördert oder überfordert. Die Grenzen sind individuell und fließend aber wir sollten nie vergessen Kindern zu ermöglichen zu sein was sie sind, Kinder, keine Leistungsarbeiter.

Stress Symptome bei Hunden

Haustiere, insbesondere Hunde, sorgen dafür, dass wir uns regelmäßig bewegen an der frischen Luft. Sie geben uns zudem Nähe und das Gefühl gebraucht zu werden. Sie geben uns Aufgaben, die mit Arbeit nichts zu tun haben und ermöglichen uns sehr oft zu lachen. Alle Tiere zeigen uns auch oftmals auf, wir sollten das Leben und uns nicht zu ernst nehmen und auch die anderen Seiten genießen und ausleben.

Es gibt zahlreiche Studien zu Beziehungen zwischen Menschen und Tieren (z.B. „Speziesgrenzen überschreitende Kommunikation“ von Kotrschal (2009, 2013, 2014)) die uns zeigen, dass auch unsere Empathie durch Haustiere, gerade durch Hunde, die sehr viel näher an uns Menschen orientiert und mehr von uns abhängig sind, geschult wird.

Wir lernen auf ein anderen Lebewesen, seine Bedürfnisse und seine Wünsche einzugehen. Gerade für Kinder ist diese Art der „Sozialisierung“ eine sehr wichtige Erfahrung, neben den Kontakten zu anderen Kindern auch Kontakte zu anderen Lebewesen zu pflegen.

Hediger hat in seiner Studie von 2011 herausgefunden, dass unsicher und desorganisiert gebundene Kinder aufgrund ihrer Erfahrungen gelernt haben, dass Menschen keine zuverlässige Unterstützung, inkonsistent oder sogar gefährlich sind.

Frühe Erfahrungen werden generalisiert und wahrscheinlich lebenslang auf andere Menschen übertragen da sich neuronale Verhaltensmuster verfestigt haben. Eine Übertragung auf ein Tier findet zum Beispiel nicht statt, was heraushebt welche wichtige Stellung zum Beispiel ein Hund für ein Kind einnehmen kann in familiär unsicheren Situationen.

Die Kinder oder auch später erwachsenen Menschen erwarten von einem Hund nicht, dass sie enttäuscht werden, wie sie es von einem Menschen grundsätzlich erwarten würden. Odendaal konnte in seiner Studie von 2000 sogar belegen, dass freundliche Interaktion mit einem eigenen Hund des Stress im Körper senkt, die Cortisolkonzentration im Blut reduziert und das sogar deutlich mehr als zum Beispiel das Lesen eines Buches.

Neue Erkenntnisse zeigen auch klar, Tierhalter gehen seltener zum Arzt, kommen mit Stress besser klar und können durch Hilfe der Tiere Krisensituationen im eigenen Leben wie zum Beispiel eine Trennung oder ein Todesfall deutlich besser verarbeiten.

Stress bei Katzen

Katzen sind anders als Hunde. Wo Hunde uns in die Bewegung, die Aktivität bringen, sind Katzen sehr viel unabhängiger, weniger abhängig von uns und auch sehr viel eigensinniger. Dennoch sind Katzen als Gesundheitshelfer eine große Unterstützung.

Wenn ein Mensch krank ist, lässt sich oft beobachten, dass die Katze sich auf die Stelle legt wo eine Krankheit sitzt und dort anfängt zu schnurren. Durch das Schnurren wird eine Entspannung und eine verbesserte Durchblutung des Bereichs erreicht und somit eine Heilung begünstigt.

Auch bei Katzen gilt dasselbe wie bei Hunden, dass auch bei ihnen Streicheln den Stress reduziert den wir empfinden. Auch die speziesübergreifende Kommunikation und gesteigerte Empathie sind bei jedem Haustier der Fall.

Ohne Stress?

Ohne Stress?

Völlig stressfreies Leben ist nicht möglich. Es wird im Leben immer Situationen geben, in denen wir Stress ausgesetzt sind. Doch es sollte unter keinen Umständen der Normalzustand sein. Deshalb ist es wichtig, Zeitmanagement zu betreiben und das eigene Leben zu „entstressen“.

Freiräume für sich selbst, das eigene Ich zu schaffen, diese Zeit auch zu nutzen um etwas für sich zu tun, positive Gefühle zu erzeugen, ist genauso wichtig. Wir haben also selbst die Verantwortung für unser Leben in der Hand, und es liegt bei uns unser Leben so aufzubauen, dass wir durch sorgfältige Zielplanung und gute und effektive Umsetzung unsere Ziele auch mit weniger Stress erreichen können.

Manchmal dauert es so etwas länger, aber nach einem alten Sprichwort „wer langsam geht kommt auch zum Ziel“ sollten wir uns nicht in allen Lebensbereichen mit unnötigem Zeitdruck belasten und ein Ziel, dass ich zwar etwas später erreiche, es dafür aber genießen kann, ist letzten Endes ein wertvollerer Gewinn für das eigene Ich als ein Ziel nach dessen Erreichen das eigene Ich in Trümmern liegt und somit auch nicht das erreichte genießen kann.

Kontakt zu Pferden

Pferde, die Beschäftigung mit ihnen und das Reiten selbst sind sehr gute Bewegungsarten, bringen uns an die frische Luft und helfen uns durch den engen Kontakt mit dem Tier wie bei allen Tieren, dass es uns besser geht.

Reiten ist zum Beispiel eine der besten Bewegungsarten für MS Patienten. Man sieht also Kontakt mit Tieren ist in jedem Fall eine Bereicherung des Lebens und eine Verbesserung der Lebensqualität.

Stresssymptome: Auswirkungen auf die Augen

Dauerhafter Stress, der zu Bluthochdruck führt, schädigt die feinen Blutgefäße im Auge. Sie sind besonders anfällig und an ihrer Struktur lässt sich gut sehen, ob ein Bluthochdruck vorliegt, da sie sich recht schnell verändern. Oftmals kommt bei solchen Stresssymptomen ein Augenzucken zum Vorschein.

Chronischer Stress: Behandlung wichtig

Chronischer Stress ist also wie wir gesehen haben der Garant, dass wir langfristig viele Dinge in unser Leben holen, die niemand haben möchte. Keine Tablette hilft uns gegen Stresssymptome, wir können aber unser Leben selbst ändern und haben es alle selbst in der Hand Verantwortung für uns zu übernehmen.


Autoren
Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit einem Heilpraktiker, einem psychologischen Berater und einem schamanischen Motivationstrainer konzipiert.