Stechen im Kopf

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Stechende Kopfschmerzen können auf sehr verschiedenen Ursachen basieren. Primäre Kopfschmerzen sind beispielsweise Migräne, Spannungskopfschmerzen oder Clusterkopfschmerzen. Dem Spannungskopfschmerz liegen Verspannungen im Hals- und Nackenbereich zugrunde. Der Clusterkopfschmerz ist meist einseitig und erfolgt aufgrund von Nahrungsmitteln, zum Beispiel durch Alkohol.

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Der Unterschied zu den sekundären Kopfschmerzen besteht darin, dass die primären als Gesamtes betrachtet werden, und die sekundären nur im Zusammenhang mit einer Krankheit auftreten. Hier ist das Stechen im Kopf ein Krankheitssymptom. Zu den möglichen Krankheiten, die Kopfschmerz verursachen können, zählen Erkältungen, Verletzungen an der Wirbelsäule, Bluthochdruck, Hirntumore und Schlaganfälle.

Ursache für Stechen im Kopf: Schlaganfall

Die Kopfschmerzen, die man aufgrund eines Schlaganfalls verspürt, unterscheiden sich von gewöhnlichen Kopfschmerzen. Es gibt einige Warnsignale, die man ernst nehmen sollte. Tritt der stechende Schmerz sehr plötzlich, vor allem nach körperlicher Anstrengung ein, sollte man sich gründlich durchsuchen lassen. Besonders sollte dies geschehen, wenn der Kopfschmerz anhält.

Die meisten Betroffenen sind über 60 Jahre alt und bewerten die Schmerzen als unbekannt im Vergleich zu gewöhnlichen Kopfbeschwerden.

Wie erkennt man einen Schlaganfall?

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Da der Schlaganfall die Todesursache Nummer 3 in Deutschland ist, sollte man wissen, woran man ihn ausmachen kann. Denn im Notfall kann jede Minute einen großen Unterschied machen. Der Betroffene selbst beschreibt den stechenden Schmerz meist als ein Gefühl, bei dem ihnen jemand in den Kopf geschossen hat.

Treten zusätzlich neurologische Probleme beim Sprechen und bei alltäglichen Bewegungen auf, sollte ein Notarzt verständigt werden. Die medizinischen Ursachen beruhen meist auf Hirnblutungen.

Die gängigen Symptome eines Schlaganfalls im Überblick:

  • Taubheitsgefühle
  • Halbseitige Lähmungen
  • Probleme beim Sprechen und Sehen
  • Schwindel
  • Instabilität und Gleichgewichtsverlust
  • Schmerzendes Stechen im Kopf und Schwindelgefühle

Mit dem folgenden Schnelltest kann recht sicher entschieden werden, ob es sich um einen Notfall handelt, oder nicht. Er heißt „F A S T“. Kann Ihr Gegenüber die folgenden Aufgaben gleichzeitig und problemlos meistern, so handelt es sich wahrscheinlich nicht um einen Schlaganfall.

Das „F“ steht für engl. FACE: Gesicht: Man soll lächeln. Halbseitige Lähmungen im Gesicht werden somit erkannt.

Das „A“ steht für engl. ARMS: Arme: Zusätzlich sollen die Arme gehoben werden. Bei Lähmungen ist dies nicht möglich.

Das „S“ steht für engl. SPEECH: Sprache: Parallel soll ein Satz nachgesprochen werden. Somit sind Sprachstörungen erkennbar.

Das „T“ steht für engl. TIME: Zeit: Ist die Person nicht in der Lage, alle drei Aufgaben gleichzeitig zu meistern, soll unbedingt erste Hilfe geleistet werden und der Notarzt gerufen werden.

Ursache: Hirntumor

Bei einem Hirntumor entstehen Beschwerden wie Stechen im Kopf, Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfälle und ein Druckgefühl im Schädel. Es kann viel Zeit vergehen, bis die Symptome sich überhaupt bemerkbar machen. Je schwächer der Grad, umso mehr Zeit vergeht bis zum Empfinden der Krankheitssymptome. Daher werden viele Tumore erst verzögert entdeckt.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Die Symptome entstehen durch das Wachstum des Tumors, welches Hirnstrukturen verdrängen kann, und Funktionen beeinträchtigen kann. Allgemein liegt der Tumor immer auf der gegenüberliegenden Seite, als die, auf der man die Schmerzen verspürt.

Je nach Lage werden andere Funktionen gestört und es entstehen auch abhängig von der Lage andere Krankheitsfolgen. Tumorbedingtes Stechen im Kopf verschlimmert sich in Liegeposition und verstärkt sich besonders am Morgen und in der Nacht.

Bleibt der Kopfschmerz über mehrere Tage oder Wochen und trotz Medikamenteneinnahme akut, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

 

Ursache: Verspannungen

Eine weitaus häufigere Ursache für ein Stechen im Kopf sind Verspannungen. Diese Art von Kopfschmerzen befindet sich meist hinten am Kopf seltener an der Stirn oder Schläfe. Begründet wird das Stechen durch einen verspannten Nacken, Rücken oder Kiefer.

Zu den Ursachen zählen zum Beispiel langes Sitzen am Schreibtisch, unbequeme Schuhe, eine unbequeme Schlafposition, zu wenig Bewegung, Stress oder Zähneknirschen im Schlaf.

Tritt die Verspannung erstmalig auf, kommt es zu einer Überreizung in den Nervenbahnen, welche Schmerzsignale an das Gehirn weiterleiten. Diese Schmerzen strahlen dann zu Hinterkopf oder Stirn und Schläfen aus.

Zur Reduktion der Schmerzen sollten zunächst die obigen Gründe ausgeschlossen werden bevor man schmerzlindernde Medikamente einnimmt. Bei anhaltenden Schmerzen sollte der Arzt besucht werden. Bewegung hilft ebenfalls bei der Vorbeugung von Stress und verspannungsbedingtem Kopfschmerz.

Ursache für Stechen im Kopf: Anstrengung

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Man nennt den durch körperliche Anstrengung verursachten Kopfschmerz, den Belastungskopfschmerz. Er ist nicht gefährlich und tritt auch nicht sehr oft auf. Es handelt sich in der Regel um einen pulsierenden Schmerz nach einer Belastung, meist sind sie beidseitig lokalisierbar. Normalerweise ist diese Art von Schmerzen auch nur kurzzeitig spürbar.

Lokalisierung von Kopfschmerzen

Es ist nicht möglich eine Lokalisierung sicher zu einer Ursache zuzuordnen. Primäre Kopfschmerzen kann man in der Regel wie folgt zuordnen:

Stirn (vorne): Belastungskopfschmerz, Stress, Migräne, Probleme mit den Augen; ggf. Verspannungen

Schläfen und Augen: Clusterkopfschmerzen

Schädeldecke (oben): Verspannungen

Hinterkopf (hinten): Verspannungen

Einseitig links oder rechts: Migräne, Clusterkopfschmerzen

Beidseitig: Belastungskopfschmerz

Zur Lokalisierung sekundärer Kopfschmerzen bleibt zu sagen, dass diese abhängig von dem Ort der Krankheit sind. Bei einem Tumor befinden sich die stechenden Schmerzen eher seitlich. Dabei liegen sie auf der gegenüberliegenden Seite zum Tumor selbst.

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Es ist nicht möglich einen Schlaganfall aufgrund der Lokalisierung der Kopfschmerzen zu diagnostizieren. Sie können sich in verschiedenster Weise, über den gesamten Schädel verteilt, bemerkbar machen.


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