Ständige Schlappheit und Müdigkeit

Motivationslos

Ständig müde, schlapp und ohne Auftrieb, die Gründe sind vielseitig. Wer früher als sonst schlafen geht und am Morgen Probleme hat aus dem Bett zu kommen, zudem im Job ständig gähnen muss, sollte dies von einem Arzt abklären lassen. Häufiger Müdigkeit müssen nicht zwangsläufig körperliche Beschwerden zugrunde liegen, oft spielt die Psyche eine Schlüsselrolle, weil die Seele nicht zur Ruhe kommt.

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Für ein gesundes und langes Leben ist ausreichend Schlaf unerlässlich. Doch nicht jeder Mensch braucht gleichviel Schlafphasen. Studien belegen, dass sowohl zu viel als auch zu wenig Schlaf zu früherer Sterblichkeit führen kann. Jedoch weisen Müdigkeit und Schlappheit nicht gleich auf eine erste Erkrankung hin.

Jeder Mensch kennt das Gefühl, von einem anstrengenden Tag müde ins Bett zu fallen und einmal mehr zu schlafen als sonst. Wer allerdings auch dann müde ist, wenn er ausreichend und tief geschlafen hat, sollte die Ursache von einem Arzt abklären lassen.

Ursachen für ständige Schlappheit und Müdigkeit

Blutarmut: Das Blutbild zeigt eine Minderzahl rote Blutkörperchen. Dieses Defizit führt zwangsläufig zu einer Unterversorgung von Zellen und Organen mit Sauerstoff. Anzeichen sind eine blasse Gesichtsfarbe, Schlappheit und Unkonzentriertheit in der Schule oder im Job. Ebenso haben Betroffene Migräne, leiden unter Schwindelgefühlen und allgemeinem Schwächegefühl.

Unterfunktion der Schilddrüse: Produziert die Schilddrüse nicht genügend Hormone, die unseren Blutkreislauf in Schwung halten, sind wir schwach, werden ausgebremst in allen Dingen die wir tun. Schon Treppensteigen kann in diesem Moment zu einer unüberwindbaren Anstrengung werden. Fehlen diese Hormone, die den Blutdruck erhöhen, unsere Herzfrequenz steigern sowie den Fettstoff- und Zuckerwechsel in Schwung halten, führt dies zu Müdigkeit. Zudem nehmen wir zu und frieren vermehrt.

Diabetes: Bei Menschen mit Diabetes kann das Hormon Insulin den Brennstoff Zucker nicht in die Zellen transportieren, in Folge bleibt der Zucker im Blut und erhöht parallel den Blutzuckerspiegel. Unsere Zellen werden nicht ausreichend mit dem lebensnotwendigen Stoff versorgt, das Hormon das wir zum Denken, arbeiten, Sport treiben und Atmen dringend benötigen. Diabeteskranke sind öfter schlapp, müde und erschöpft, zudem haben sie einen erhöhten Harndrang und extremen Durst.

Depressionen: Wer ständig müde ist, launisch und immer öfter unter Verstimmungen leidet, Schwierigkeiten hat sich aufzurappeln, aktiv zu sein, sich zurückzieht und allein sein möchte, ist depressiv. Betroffene fühlen sich in vielen Situationen überfordert und antriebslos, können nicht schlafen, obwohl sie müde sind, sie reagieren sehr langsam und geben sich teilweise selbst auf, geben ihrem Gegenüber und sich selbst das Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Schlaf Apnoe: Hierunter ist eine chronische Müdigkeit zu verstehen, die Menschen betrifft, die mehr als acht Stunden durchschlafen, und dennoch am morgen so müde sind, also wenn sie gar nicht geschlafen hätten. Dieser Zustand tritt vermehrt bei starken Rauchern auf, die Schlafaussetzer von wenigen Sekunden haben, was eine Unterversorgung von Gehirn und Organen mit Sauerstoff zur Folge hat. Des Weiteren sind sexuelle Unlust und Kopfschmerzen negative Auswirkungen.

Ein gestörter Stoffwechsel, Entzündungen und Infektionen im Körper sind zusätzliche, ernstzunehmende Anzeichen von permanenter Schlappheit und Müdigkeit. Patienten haben ständig das Gefühl sich ausruhen zu müssen, ihrem Körper und dem Geist Phasen der Entspannung und Erholung zu geben.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Während wir schlafen, regeneriert sich unser Organismus, Prozesse im Körper werden verarbeitet, das Immunsystem wird gestärkt. Stress, ungesunde Lebensgewohnheiten und physische Probleme sind weitere Gründe anhaltender Müdigkeit.

Arten von Müdigkeit

Arten von Müdigkeit

Kurze Schlafphasen, wer am Tag für ein paar Minuten die Augen schließt, z. B. nach körperlicher Anstrengung oder ein kurzes Mittagsschläfchen macht, tut seinem Körper Gutes und lässt ihn für kurze Zeit aufatmen:

Chronische Müdigkeit, äußert sich durch permanente Schlappheit, schnelles erschöpft sein. Dinge die den Alltag enorm beeinträchtigen können. Chronische Müdigkeit lässt sich nicht mehr mit Erholungsphasen ausgleichen – Abnormale Müdigkeit am Tag, sie tritt auf, wenn des Nachts nicht genügend geschlafen wird, nur leicht und mit ständigen Unterbrechungen, das Ein- und Durchschlafen zur Qual wird.

Müdigkeit und Schlappheit wird von jedem Menschen anders assoziiert, bei einem Teil äußert sie sich durch allgemeine Schwäche, bei anderen sind es Konzentrationsstörungen seelischer und körperlicher Art, Motivationslosigkeit und sexuelle Unlust und Lustlosigkeit.

Wird die Müdigkeit durch Stress hervorgerufen, treten Kopfschmerzen, schmerzhafte Migräne, Muskelverspannungen, Empfindlichkeiten bei Wärme- und Kältereizen sowie Appetitlosigkeit auf.

Was kann man selbst gegen Schlappheit und Müdigkeit tun kann

Ernähre Dich gesund und ausgewogen, verzichte auf Zucker, Alkohol und Nikotin. Gehe regelmäßig an die Luft, wähle eine sportliche Beschäftigung, die Dir Spaß macht, Dich auspowert. Gönne Dir im Anschluss etwas Wellness, relax in Form von Bädern, Massagen oder Saunabesuchen. Halte das Gleichgewicht zwischen körperlicher An- und Entspannung, vernachlässige keines von beiden.

  • Treibe täglich etwas Sport, bewege Dich, aber überanstrenge Dich nicht, flotte Spaziergänge in der Natur sind gesund und halten fit.
  • Reduziere Stress, in dem Du meditierst, autogenes Training machst oder Dich für Yoga entscheidest.
  • Bade regelmäßig, bring Deinen Kreislauf mit warmen und kalten Wechselduschen in Schwung.
  • Gehe mit Freunden aus, verbringe in geselliger Runde nette Stunden, knüpfe im Job und der Familie soziale Kontakte.
  • Führe einen geregelten Tagesablauf ein, halte Dich an Abläufe und Strukturen.
  • Geh früh schlafen, bei kühler Zimmertemperatur und offenem Fenster.

Hält die Müdigkeit und Schlappheit über Wochen und Monate an, lass die Ursachen von einem Arzt abklären. Tritt beides ohne weitere körperliche Ursachen auf, liegt es womöglich nur an einem Vitaminmangel, der durch einen Bluttest schnell abgeklärt werden kann. In einem ausführlichen Arzt-Patienten Gespräch stellt der Arzt zudem fest, ob familiäre Umstände der Grund sind, die Deine Psyche belasten.

Eventuell werden die Ess- und Lebensgewohnheiten verändert und die Medikamentengabe überprüft. Weiterhin können Allergien oder Vorerkrankungen die Ursache sein. Müdigkeit und Schlappheit treten zudem oft bei psychischen Nervenstörungen auf. Schlappheit äußert sich oft durch Gereiztheit und innerer Unruhe. Psychische Erschöpfung ist ein weiterer, ernstzunehmender Faktor, der Menschen jeden Alters treffen kann.

Sind die Nerven gereizt oder liegen seelische Erkrankungen vor, ist die belastende Müdigkeit im Job und der Familie durchaus ernst zu nehmen und zu behandeln. In schlimmen Fällen führt permanente Müdigkeit zu schweren Depressionen. Betroffene haben ein seelisches Tief, denken in allen Bereichen des Lebens extrem negativ und haben das Gefühl nicht mehr aktiv am Leben teilzunehmen.

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Tipp: Höre auf die Warnsignale Deines Körpers, er wehrt sich, wenn etwas nicht stimmt, Müdigkeit und Schwindel sind diesbezüglich ernstzunehmende Alarmzeichen.


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