Schlafstörungen behandeln und Ursachen

Schlafstörungen behandeln und Ursachen

Schlafstörungen, auch Agrypnie oder Insomnie genannt, sind lästige Begleiterscheinungen im Leben, die gelegentlich oder gehäuft auftreten können. Sie gestalten sich in Form des Einschlafens und auch Durchschlafens aus.

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Treten sie häufiger auf, haben sie einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Nicht nur die nachfolgende Müdigkeit, sondern auch eine Konzentrationsschwäche und Leistungsminderung belasten nachfolgend das Alltagsleben.

Ebenso die Umgebung leidet unter den ermüdeten Menschen, wenn die Stimmung schlechter wird oder sie sich sogar von Kontakten fernhalten. Hält die Schlaflosigkeit länger an, kann es sogar zu anderen Erkrankungen kommen. Aus diesem Grunde ist das Symptom ein ernst zu nehmendes, welches bei mittlere bis starke Ausprägung behandelt werden sollte. Im Folgenden wird daher das Thema eingehender diskutiert.

Ursachen für leichte Schlafstörungen

Es gibt die einfachen Schlafstörungen, die hin und wieder bei gesunden Menschen auftreten können. Sie sind zu mindestens für den Folgetag belasten. Aber spätestens in der darauffolgenden Nacht wird dieser Schlafmangel nachgeholt.

  • Ursachen sind beispielsweise Sorgen, Ängste vor Prüfungen, ein festliches Essen am Abend, erhöhter Alkoholgenuss oder ähnliches.
  • Lärm und die Empfindlichkeit gegenüber diesem kann eine Schlafstörung provozieren. Da manchmal lärmende Ereignisse während des bestehenden Schlafes passieren, sind sie nicht immer direkt zu identifizieren, wenn sie nur einmalig auftreten und dennoch aus dem Schlaf reißen.
  • Gleiches mag gelten, wenn die Personen empfindlich auf Licht reagieren und die Umstände dermaßen ausgestaltet sind, dass während der Schlafphase individuell belastende Lichtquellen vorhanden sind.
  • In den nördlichen Regionen Europas ist dies beispielsweise in der Sommerphase, in der die Sonne fast nicht untergeht. Es bleibt in der Nacht permanent hell. Personen im Nachdienst, die tagsüber schlafen sollten, stört hingegen ein Schlafzimmer, welches nicht vollständig abgedunkelt werden kann.

Sind die leichten Schlafstörungen auf diese angesprochenen Ursachen zurückzuführen und dem Schlafsuchenden bewusst geworden, denkt zunächst keiner von ihnen daran, die Schlafstörungen medikamentös behandeln zu wollen. Er wird es ohne Medikamente und diese Umstände individuell zu verändern versuchen.

Schlafstörungen bei Operationen, diverse Krankheiten und Krebs

Der Wunsch wird nach den Schlafmitteln stärker, wenn die Schlafstörungen häufiger auftreten. Auch andere Mittel wie Alkohol können fälschlicherweise zur Rate gezogen werden, wenn keine Besserung eintritt.

Hierbei ist die Tendenz der Eigentherapie zwar richtigerweise erkannt, ist aber natürlich in seiner Anwendung der falsche Weg, da durch dieses Mittel Süchte entstehen können. Zu den großen mittleren und starken Ursachen können Erkrankungen gehören. Diese sind beispielsweise folgende:

  • Blutarmut
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Vergiftungen
  • Entzündliche Erkrankungen
  • Depression

Bei diesen Symptomen sollte ein für diese Krankheitsformen spezialisierter Facharzt konsultiert werden, um eine entsprechende Therapie einzuleiten. Eine Sonderform der Schlafstörung ist die nächtliche Apnoe, die dem Schlafenden nicht bewusst ist.

Hierbei kommt es zu langanhaltenden Aussetzern der Atmung, die die oben aufgelistete Durchblutungsstörung im Gehirn ebenso verursacht. Dies beinträchtig die Sauerstoffversorgung. Hierbei sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Leistungsminderung die Folge. Du wirst dies oftmals nicht selbst diagnostizieren können.

Auch wird dies nicht als Schlafstörung selbst erkannt, denn die Schlafenden liegen in einer normalen oder sogar längeren Zeit im Bett. In der Regel entdeckt die Apnoe zunächst der Partner, der diese bei dem Schlafenden entdecken. Zusätzlich, ersatzweise und bestätigend hilft eine Diagnostik mittels Schlaflabor, das diese Aussetzer in seiner Quantität und Qualität dokumentiert.

Schlafstörungen: Behandeln und Ursachen bei Depression

Schlafstörungen: Behandeln und Ursachen bei Depression

Depressionen sind ebenso eine Krankheit, um einen Arzt zu konsultieren, besonders wenn sie chronisch und begleitende suizidale Gedanken vorhanden sind. Der behandelnde Arzt wird die entsprechende Therapie je nach Schweregrad einleiten, die aus medikamentöser und psychotherapeutischer Gesprächstherapie bestehen könnte.

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Weitere Erkrankungen, die mit Schmerzen verbunden sind und die Menschen nicht einschlafen lassen, gehören zum Bereich „Ursache Operationen“, bei denen Wundschmerzen stark belasten. Zu starken Schmerzen gehören ebenso die Folgen einer Krebserkrankung.

Behandlungsformen der Schlafstörungen: Ohne Medikamente

Grundsätzlich können einfache Mittel zunächst helfen, dass einer Schlafstörung wirksam begegnet wird. Zu ihnen zählen auszugsweise die nachstehenden Formen:

  • Behandeln durch Schlafentzug
  • Hausmittel
  • Behandeln mit Homöopathie
  • Bessere Verhaltensweisen Schlafhygiene
  • Überprüfung äußerer Umstände

1. Behandeln durch Schlafentzug

Behandeln durch Schlafentzug funktioniert, indem Du bewusst mit dem Schlafen in einer Nacht aussetzest und einfach wach bleibst. Das anschließend überhöhte Schlafgefühl bzw. die Müdigkeit übertragen sich auf die Folgenacht.

In dieser wird der Anwender dann besser ein- oder sogar durchschlafen werden. Dieser Effekt ist auf natürlicher Weise bei den Personen gegeben, die im Schichtdienst tätig sind.

In den Umstellungen von Nacht auf Tag oder umgekehrt kommt es häufiger in der ersten oder zweiten Schlafphase zu Schlafproblemen. Diese regulieren sich meist durch stärkere Übermüdung in den darauffolgenden Nächten selbst. Dann ist der Zeitpunkt eingetroffen, bei dem sich die Schichtarbeiter umgestellt haben.

2. Hausmittel

Ein einfaches Hausmittel kann die richtige Ernährung zu Abend sein. Nicht zu leichte aber ebenso nicht zu schwere Kost sollten auf dem Speiseplan sein, die den Schlaf begünstigen. Diverse Schlaftees helfen zudem, dass sich der Organismus beruhigt. Dazu gehören beispielsweise folgende Teesorten:

  • Baldrian-
  • Hopfenblüten-, und
  • Lavendelblütentee

Falls diese nicht in einem gut sortierten Supermarkt erhältlich sind, kannst Du diese in den Apotheken kaufen. Ebenso viele Menschen reagieren auf die tropische Frucht Maracuja mit Schläfrigkeit und sollte deshalb ausprobiert werden.

Die entsprechende Dekoration des Schlafzimmers sollte so beschaffen sein, dass sie beim Einschlafen dienlich ist. Das Fernhalten von Unordnung, Fernseher oder Telefon sollte eingehalten werden.

3. Behandeln mit Homöopathie

Zum Behandeln mit Homöopathie gehören spezielle Mittel. Diese homöopathischen Medikamente haben sich zum Teil auf Schlafstörungen und begleitenden Gefühle bzw. Ängste spezialisiert. Beispielsweise Gelsemium hilft bei Schlafstörungen, die durch Prüfungsangst verursacht sind.

Hingegen ist Aconitum speziell bei Angsträumen im Alter ein hilfreiches Mittel. Es gibt viele weitere, die auf den entsprechenden Anbieterseiten auf ihre Ausrichtung geprüft und ausgewählt werden können.

4. Überprüfung äußerer Umstände

Zur Überprüfung der äußeren Umstände gehört neben den angesprochenen Lichtverhältnissen oder einer starken Geräuschkulisse ebenso die Konsistenz einer Matratze oder des Kopfkissens. Diese sollten dahingehend überprüft werden, ob sie für den Schlaf förderlich oder hinderlich sind.

Auch die Nachtwäsche, die sich am Körper oder auf dem Bett befindet, sollte bequem sein. Sie sollte nicht zu dick oder zu dünn sein. Ebenso sollte sie nicht verrutschen können.

Zudem sollte das Zimmer ausreichend warm und dennoch gut belüftet sein. Wenn das Zimmer zu kalt ist, kommt der Schlafsuchende nicht in diesen hinein.

5. Bessere Verhaltensweisen Schlafhygiene

Die medialen Mittel wie Fernseher, Videospiele oder Handy sollten nicht exzessiv direkt vor dem Schlafen genutzt werden. Diese machen den Organismus, insbesondere das Gehirn, aktiver. Es braucht dann länge Zeit, um sich wieder in einem ruhigeren Zustand versetzen zu können. Stattdessen ein Buch zu lesen und sich mit dem Partner zu unterhalten, ist wesentlich beruhigender und zu empfehlen.

Um ein nächtliches Aufstehen und ein anschließendes Wachliegen zu vermeiden, solltest Du eine Stunde vor dem Schlafengehen nichts mehr trinken.

Falls viele Gedanken durch den Kopf gehen, ist es wichtig, diese niederzuschreiben. Dies ist oftmals im Zusammenhang mit der Arbeit oder anstehenden persönlichen Erledigungen ein Begleitsymptom. Die Ideen oder Aufgaben sollten auf einen Blog geschrieben werden, der auf den Nachtschrank samt Stift gelegt wird.

Dies schnell in den Momenten aufzuschreiben, gibt die Entspannung, darüber nicht mehr nachdenken zu müssen und gleichzeitig diese nicht mehr zu vergessen.

6. Schlafstörungen bei Krebs oder chronischen Krankheiten

Da, wie bereits erwähnt wurde, Krebs und ebenso chronische Krankheiten äußerst starke Schmerzen hervorrufen können, sind in diesem Falle schmerzlindernde Medikamente angezeigt.

Diese sind allerdings nur auf Empfehlung des Arztes zu nehmen, da sie in der Regel verschreibungspflichtig sind. Zudem können sie ggf. Süchte erzeugen oder Nebenwirkungen haben, die sich negativ auf den Organismus und die Erkrankung selbst auswirken könnten.


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Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit einem Heilpraktiker, einem psychologischen Berater und einem schamanischen Motivationstrainer konzipiert.