Schlafstörungen: Ursachen bei Männern

Schlafstörungen bei Männern und Frauen

Schlafstörungen – ein unruhiges hin und her Drehen im Bett und je dringender man einschlafen möchte, desto schwieriger wird es. Die Folge ist, in der Nacht wird kaum geschlafen. Diese Situation hatte jeder bereits in seinem Leben.

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Auf Dauer sind Schlafstörungen eine gefährliche Angelegenheit für die Gesundheit. Die Betroffenen kommen nicht zur Ruhe und sind tagsüber müde und ausgelaugt. Aber auch Betroffene, die bis zu 14 Stunden durchschlafen, fühlen sich am nächsten Tag erschöpft und nicht erholt. Doch was sind die Ursachen für Schlafstörungen?

Ursachen für Schlafstörungen bei Männern

Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig. Zum einen kann es privater oder beruflicher Stress sein, zum anderen organische oder psychische Ursachen. In einigen Fällen vermischen sich die Ursachen von Schlafstörungen und es ist sowohl äußerer Stress als auch organische Beschwerden für die Schlafstörungen verantwortlich.

Folgende Faktoren werden unterschieden:

  • Lärm, Hitze, Kälte, Alkohol, Nikotin, Drogen, Schichtarbeit, Langstreckenflug werden zu den äußeren Einflüssen der Schlafstörung gezählt.
  • Psychische Einflüsse sind beispielsweise Stress, Ärger, Depressionen oder andere psychische Erkrankungen.
  • Schmerzen, verschiedene Erkrankungen oder Entzündungen, hormonelle Störungen gehören zu den organischen Einflüssen.

Sowohl äußere Einflüsse als auch psychische oder organische Ursachen führen zu Schlafstörungen. Die Betroffenen kommen nicht zur Ruhe und sind von Tag zu Tag erschöpfter. Dabei ist es egal, ob die Betroffenen nachts wach liegen oder mehrere Stunden schlafen. Die verschiedenen Arten von Schlafstörungen belasten alle Betroffenen gleichviel.

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?

Auftretende Schlafstörungen

Schlafstörungen bei Männern zeigen sich auf verschiedene Weise. Die verbreitetste Art sind Insomnien. Dabei handelt es sich um Probleme beim Einschlafen oder dem Durchschlafen. Des Weiteren gibt es Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen, die durch neue Tagesrhythmen, wie beispielsweise bei Schichtarbeitern, hervorgerufen werden. Hypersomnie haben Menschen, die zu viel Schlafen und trotzdem müde sind.

Zudem gibt es Parasomnien, die zu den vorübergehenden Schlafstörungen zählen. Alpträume, Zähneknirschen, ängstliches Hochschrecken, Reden im Schlaf oder sogar Schlafwandeln zählen zu den Arten von Schlafstörungen, die bei Männern auftreten können.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Diese Arten von vorübergehenden Schlafstörungen bei den Herren der Schöpfung halten nicht lange an und verschwinden meist, wenn der Stress nachlässt. Doch was tun, wenn der Stress nicht nachlässt?

Schlagstörungen – Was tun?

Wenn Schlafstörungen länger anhalten, stellen sich die Betroffenen oft die Frage „Was tun?“. Dabei gibt es einige Dinge als Behandlung, um Schlafstörungen zu vermeiden oder wenn diese bereits aufkommen, zu lindern.

Was zu tun ist, ohne direkt an den Medikamentenschrank zu gehen, zeigt die folgende Auflistung:

  • Schlafhygiene ist ein wichtiger Punkt. Es ist dafür zu sorgen, dass im Schlafzimmer und im Bett ein wohltuendes Gefühl entsteht. Eine gute Matratze und frische Bettwäsche wirken beruhigend.
  • Entspannungstechniken vor dem Schlafengehen beruhigen den Körper und den Geist. Dies führt zu einem ruhigen Schlaf und einer erholsamen Nacht. Auszuprobieren sind Yoga, autogenes Training oder Meditation.
  • Pflanzliche Mittel ist der nächste Schritt, wenn Entspannungsübungen nicht ausreichend helfen. Bevor zu Medikamenten gegriffen wird, kann Baldrian, Johanniskraut oder Hopfen helfen.
  • Damit die Ratschläge wirken, sollte vor dem Schlafen keine körperliche Anstrengung betrieben werden sowie kein Alkohol getrunken werden. Dies hat bei allen Arten von Schlafstörungen einen negativen Einfluss auf die Schlafqualität.

Diese Tipps sollten ausprobiert werden, denn es gibt zahlreiche Berichte, die nachweisen, dass es hilft. Sollten die Schlafstörungen immer noch andauern, bleibt ein Gang zu einem Experten nicht erspart. Die Schlafstörungen sollten professionell abgeklärt werden und mit dem Fachmann zusammen ein Behandlungsplan erarbeitet werde, damit sie genau wissen, was tun bei Schlafstörungen.

Ursachen von Schlafstörungen bei Frauen

Frauen schlafen nachweislich schlechter als Männer. Dies wurde von der Universität Leipzig mit um die 10.000 Teilnehmenden untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass von den Teilnehmenden 42 Prozent der Frauen schlecht schlafen, wohingegen 29 Prozent der Männer zu diesem Ergebnis kamen.

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin nennt sechs folgende Gründe:

  • Frauen verdrängen Dinge in der Regel schlechter als Männer, weshalb sie nachts oft über verschiedene Dinge grübeln und nicht einschlafen können.
  • Damen werden oft von den Schnarchgeräuschen ihres Partners geweckt und haben somit Schwierigkeiten, die Nacht durchzuschlafen.
  • Frauen haben nach einer Geburt oder mit einem Kleinkind oft einen oberflächlichen Schlaf, damit sie Geräusche aus der Umgebung wahrnehmen können und im Notfall schnell reagieren.
  • Frauen sind in den Wechseljahren hormonellen Schwankungen ausgesetzt, sodass sie dadurch schlaflose Nächte haben.

Verschiedene Gründe bedingen einen schlechteren Schlaf bei Frauen als bei Männern. Frauen neigen zum einen mehr zum ständigen Grübeln und zum anderen wird das Durchschlafen bei Frauen durch schnarchende Männer und Babys oder Kleinkinder verhindert. Sollte der Zustand jedoch eine Weile andauern, sollte ein Experte aufgesucht werden.

Schlafstörungen bei Männern in den Wechseljahren

Männer kommen früher oder später in die Wechseljahre. Verschiedene Arten der Schlafstörungen bei Männern sind auftretende Symptome in den Wechseljahren.

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Nicht einschlafen oder durchschlafen können, schlägt auf die Gesundheit, weswegen bei ersten Anzeichen mit eventuellen Entspannungsübungen dagegen etwas unternommen werden sollte. Hilft dies nicht, kann ein professionelles Gespräch beim Experten helfen.


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