Panikattacke und Kältegefühl

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Menschen, die oft im Alltag Angst empfinden, sind allgemein anfälliger für Panikattacken. Während einer solchen Attacke erlebt man unzählige Symptome auf einen Schlag. Dazu gehören zum Beispiel Herzrasen, Atemnot und extreme Temperaturempfindungen, also Hitzeschauer. Eine besonders schlimme Panikattacke löst ein Kältegefühl aus.

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Die Ursachen für die Entstehung einer Panikattacke sind individuell veranlagt. Oft ist es oft nur ein kleiner, unbedeutender Auslöser, der das Fass zum Überlaufen bringt und panische Angst verursacht.In solchen Momenten sollte einem immer klar sein, dass man sich selbst helfen kann und es sich lohnt zu kämpfen.

Wenn man dies nicht versucht, überraschen die Panikattacken einen immer wieder und es entwickelt sich eine Panikstörung.

Panikattacke: Kältegefühl – Was hat es damit auf sich?

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Es gibt viele Ursachen für Panikattacken. Die fünf häufigsten sind folgende:

  1. Genetik: Die genetische Veranlagung eines Menschen kann dafür sorgen, dass eine größere Anfälligkeit für Panikattacken besteht. So kann zum Beispiel eine gestörte Botenstoff-Aktivität die psychische Labilität begünstigen.
  2. Erlebnisse (besonders Kindheitsalter): Hat ein Mensch viele unangenehme Situationen durchstehen müssen, kann dies Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. In der Kindheit sind besonders eine Vernachlässigung von Familie und Freunden, sexueller Missbrauch, Verlust einer Bezugsperson und das Leben unter Gewalteinflüssen eine starke seelische Belastung. Solche Erfahrungen können vor allem in jungem Alter, jedoch auch im Erwachsenenalter zu Panikattacken führen.
  3. Charakter: Natürlich beruht die Charakterbildung auf dem, was ein Mensch in seinem Leben erlebt hat. Dennoch gibt es Personen, die scheinbar auch ohne negative Erlebnisse ein höheres Angstniveau haben und gegebene Situationen eher überinterpretieren, als andere.
  4. Alltag & Zufriedenheit: Durchlebt ein Mensch kritische Phasen in seiner Beziehung, leidet er unter finanzieller Unsicherheit oder beruflicher Unzufriedenheit, wirkt sich dies negativ auf seine Zufriedenheit aus. Alle Aspekte des Lebens, in denen er sich in seiner Existenz bedroht fühlt wirken sich auf das psychische Wohlbefinden aus und verursachen möglicherweise Panikzustände.
  5. Ernährung und Lebensweise: Mitverursacher von Panikattacken sind die Dinge, die wir zu uns nehmen. Zu viele koffeinhaltige Getränke und Alkohol sind ungesund für den Körper. Zigaretten können Paniken auch eher begünstigen. Fälschlicherweise werden sie als beruhigend empfunden, allerdings erhöhen sie das Erregungsniveau des Körpers.

Zusätzlich kann eine regelmäßige Medikamenteneinnahme die Angst verstärken. Im Falle einer kritischen Situation bilden sich Betroffene ein, dass sie diese nur wegen der Medikamente gut überstanden haben. Während dieser Angstschübe zeigt der Körper viele Symptomatiken.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Das unangenehmste Symptom bei Panikattacken: Kältegefühle. Sie sind unangenehm und teilweise lähmend. Dies spornt den Anfall wieder mehr an und man hat das Gefühl, dass alles immer mehr eskaliert.

Selbstvertrauen und Sicherheit können langfristig nur ohne medikamentöse Unterstützung aufgebaut werden.

Depression und Panikattacken mit Kältegefühl

Nicht nur in normalen panischen Zuständen kann es zu einem Kältegefühl im Körper kommen. Auch bei Depressionen breitet sich häufig unerträgliche Kälte im Körper aus.

Leidet ein Mensch unter depressiven Gedanken und Verhalten, sind Panikattacken nicht separat, sondern als Folge seiner Krankheit zu deuten. Die Symptome unterscheiden sich im Normalfall nicht von Panikzuständen ohne depressiven Hintergrund.

Weitere Symptome bei Panikattacken:

  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche und Kälteschauer
  • Benommenheit und Taubheit
  • Schwindel
  • Atemnot
  • Verschwommene Sicht
  • Angst, verrückt zu werden

Was tun bei Panikattacken mit Kältegefühl?

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„Alles, was man aus Angst vermeidet, macht sie immer stärker.“
Der Mensch ist so veranlagt, dass er Situationen, in denen er sich fürchtet, meiden möchte. Vermeidung ist jedoch kein Ausweg!

Je häufiger man etwas meidet, umso größer wird die Angst bei erneuter Konfrontation. Beobachten Sie Ihr Verhalten und achten Sie dringend darauf, ob Sie bestimmte Situationen, Orte, Tätigkeiten meiden, um einen Bogen, um Ihre Panik zu machen. Falls ja, versuchen Sie Ihr Verhalten zu ändern.

Die Kontrolle der Gedanken in panischen Zuständen ist nicht nur hilfreich,
sondern kann per Selbsthilfe auch zu einer vollständigen Lösung des Problems werden.
Überlegen Sie in einem ruhigen Moment positive Worte und Gedanken, die Sie glücklich machen. Schreiben Sie diese auf. Lesen Sie den Zettel in einer Panikattacke und sagen Sie die wohltuenden Sätze immer wieder.

Atemübungen wirken bei Stress– und Angstempfindung beruhigend auf
Körper und Geist. Konzentrieren Sie sich vor allem auf ein kontrolliertes und langsames Ausatmen. So kann Hyperventilation vermieden werden.

Vermeiden Sie Stress. Genügend Pausen im Alltag, Verzicht auf Koffein
und das Treiben von Sport unterstützt eine gesündere Lebensweise. Außerdem lässt Sport den Körper an erhöhte Belastung gewöhnen.

Somit wächst das Vertrauen einen Erregungszustand durchzustehen und Panikattacken erfolgreich zu bewältigen.

Therapie

In akuten Zuständen sollte mit einer Verhaltenstherapie beim Psychotherapeuten begonnen werden. Wenn die Vermeidung sich auf alle Bereiche des Alltags ausbreitet, kann es passieren, dass Angstpatienten sich in fortgeschrittenem Stadium nicht mehr trauen, ihr Haus zu verlassen.

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Psychologen werden den Weg zurück in ein angstfreies Leben begleiten und Sie bei der Gesundung unterstützen. Es ist auch wichtig den Therapeuten darüber zu informieren, dass man bei Panikattacken ein Kältegefühl verspürt.


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