Nervosität loswerden

Nervosität

Nervosität zeigt sich in vielen Situationen unseres Lebens, zum Beispiel zu Vorstellungsgesprächen, vor Prüfungen oder personellen Veränderungen. Wenn jemand nervös ist, ist er keinesfalls krank, sondern nur aufgeregt. Sein Herz schlägt vielleicht einen Takt schneller, seine Hände sind kalt und feucht, er schwitzt vor Aufregung sicher auch mehr als sonst. Hinzu kommen ein flauer vielleicht auch nervöser Magen. All das ist völlig normal, wenn man aufgeregt ist.

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Zur Anleitung

Nervosität macht sich bei jedem Menschen unterschiedlich bemerkbar, je nachdem, ob man ein eher ruhiger Mensch ist oder ein Typ, der allem Neuen doch sehr offen und aufgeschlossen gegenübersteht. Nervosität ist die Folge des Nervensystems.

Es bemerkt eine stressauslösende Situation, die Dich negativ belastet. Momente, in denen man sich traurig, unmotiviert, niedergeschlagen und lustlos fühlt, das Gefühl geben, deprimiert zu sein. Es gilt diesen Symptomen gezielt gegenzusteuern. Es ist an der Zeit an Dich zu denken, Dich zu erholen, Dir eine Auszeit zu gönnen. Wenn ständige innere Unruhe und nervöse Zustände auftreten, muss den Ursachen auf den Zahn gefühlt werden.

Positive Seite

Wir sind nervös, aufgeregt, unser Körper aktiviert seinen Schutzmechanismus. In Momenten des Lebens, z. B. Hochzeit, Geburt, Schwangerschaft, Verliebtsein, Geburtstag, Lohnerhöhung usw., in Augenblicken, die eine enorm große Beachtung in unserem Leben finden, tritt sie auf, die positive Nervosität.

Wir erhöhen unsere Aufmerksamkeit gezielt auf genau diese Momente. Herzrasen, feuchte Hände und Schmetterlinge im Bauch überkommen uns, wir sind glücklich.

Negative Seite

Hier spielen in erste Linie Belastungen im Beruf, der Schule oder Familie eine große Rolle. Wir spüren täglichen Unmut, Unruhe, sind nicht belastbar und enormen Leistungsdruck ausgesetzt.

Wir sind in Folge dessen gereizt – allem und jedem gegenüber. Bei dem, was wir tun sehr ungeduldig, bekommen vermehrt Angst und Panik, sind in vielen bisher normalen Dingen sehr unsicher.

Was hilft gegen Nervosität: Mittel und Tipps bei Aufregung

Nervosität und Aufregung kann jeder selbst sehr gut beeinflussen, indem man ruhig wird und sich nicht noch mehr in die momentane Situation hineinsteigert. Dies gelingt z. B. durch:

Gezielte Ernährung: Lebensmittel, die gut verdaulich sind und nicht schwer im Magen liegen. Dazu gehören Nüsse, viel Gemüse, Kartoffeln und Nudeln. Meide saure Lebensmittel und Naschereien.

Atmung: Konzentriere Dich auf Deine Atmung, atme bewusst und tief. Übe Sport in Form von autogenem Training, Meditation, Tai-Chi oder Yoga. All das sind Sportarten, die Deinen Stresspegel reduzieren, entspannen und Erholung bringen.

Baden: Bade mehrmals in der Woche, probiere verschiedenen Düfte, die wohltun. Empfehlenswert sind Zitrone, Lavendel und Meersalz. Die Muskeln können wunderbar entspannen, die Seele bekommt eine Auszeit, Du hast Zeit für Dich.

Bekommt man seine Nervosität allein nicht in den Griff, hole Dir Rat eines erfahrenen Arztes. In Kombination mit körperlicher Abklärung und einem vertraulichem Anamnese Gespräch werden Massagen und auch spezielle Psychotherapien helfen. Auch der von unseren Experten entwickelte, umfassende Kurs wird Dir helfen. Informiere Dich dazu auf unseren Seiten.

Nervosität bekämpfen: Was hilft?

Zuerst einmal sollte man seine Fähigkeiten nicht unter den Scheffel stellen und sich so sehen wie man ist. Geh mit dem Motto: „Ich kann das – ich schaffe das“, lass Dich nicht von einem unruhigen Magen irritieren, auch wenn Dir übel und schlecht ist, konzentriere Dich auf das, was kommt.

Stelle Dich den Konflikten, nimm die Herausforderung an. Höre nicht auf das, was andere sagen, sondern vielmehr auf die Warnsignale des Körpers.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:
  • Iss am Abend vor dem entscheidenden Tag nur leichte Kost, die nicht schwer im Magen liegt. Esse langsam und kaue gut, vermeide fette Speisen, und süßes, ebenfalls Kaffee und Cola, diese Getränke putschen zusätzlich auf.
  • Knabbere ein paar Nüsse. Diese enthalten gute Nährstoffe für den Körper.
  • Nimm ein heißes Bad mit ätherischen Ölen und denke an nichts, genieße die wohlige Wärme im Wasser, auch Fußbäder am Abend mit Melisse oder Lavendel helfen den Gemütszustand zu beruhigen.
  • Wenn Du allzu nervös bist, nimm Baldrian oder Melisse, sie helfen schnell und sanft.
  • Ruhig atmen, sich zwingen langsam und tief zu atmen, dabei nicht nervös werden. Versuchen in Momenten der Nervosität parallel innezuhalten, auf den Bauch zu hören, tiefe Atemzüge zu machen. Lege dazu die Hand auf den Bauch, versuche nicht nur über die Brust, sondern vielmehr den Bauch zu atmen. Oftmals reichen schon 5 bis 6 Atemzuge zur Beruhigung.
  • Ausreichend schlafen, denn Müdigkeit, schlechte Stimmung und Unzufriedenheit verringern die Leistung, was zu Demotivation im Job und der Familie führt. Gib Dir Zeit erlebtes in der Nacht zu verarbeiten und ausgeruht den nächsten Tag zu beginnen, denn nur ausgeschlafen ist man im Besitz seiner gesamten Kräfte, sodass auch unvorhergesehene Dinge nicht so schnell aus der Bahn werfen können.
  • Heilpflanzen als Tee vor dem Schlafengehen oder auch zwischendurch.
  • Rege Dich nicht für jede Kleinigkeit auf und ebenso nicht an – es muss nicht alles perfekt sein, verzichte auf Kaffee, er verstärkt die Nervosität noch zusätzlich.

Anzeichen und Symptome von Nervosität

Probleme im Beruf, der Familie oder Deiner Beziehung sind ein mögliches Anzeichen. Des Weiteren Lampenfieber, wenn jemand vor größeren Menschenmengen spricht.

Hyperaktivität durch ständige Computerspiele, Fernsehen, hoher Leistungsdruck im Job oder der Schule sowie Magen, Darm Probleme können ebenfalls Ursache für Nervosität sein. Appetitlosigkeit und Stress bremsen die Lust auf Essen aus. Sodbrennen, Bauchschmerzen, der Magen rebelliert, egal was man isst oder trinkt.

Nervosität und Erregung erkennen und loswerden:

  • Die Augenlider beginnen unkontrolliert zu flattern
  • Drogen und Nebenwirkungen von Medikamenten, erhöhter Alkoholkonsum
  • Betroffene sind unruhig, laufen oft hin und her, ohne Grund
  • Die Hände zittern, oftmals auch der ganze Körper
  • Unkontrollierte Zuckungen
  • Die Augen bewegen sich schneller
  • Die Stimme verändert sich, sie klingt heller, gehoben
  • Vermehrtes Schwitzen, bekommen nasse Hände
  • Erkrankungen körperlicher Art, wie Bluthochdruck, Schilddrüsenprobleme
  • Seelische Probleme z. B. wegen einer Schwangerschaft
  • Ständige Übelkeit, einen nervösen Magen haben
  • Innere Erregbarkeit, Unruhe, Panik und Angst
  • Betroffene kauen oft an den Nägeln, zupfen an der Kleidung oder wuscheln in den Haaren

Übungen zur Erholung und Ruhe

Wähle einen Ort der Einsamkeit, an dem vollkommene Ruhe herrscht und Du Dich wohlfühlst. Wiederhole die Übung mehrmals, je nachdem wie gut sie Dir tut. Mache sie regelmäßig. Gewöhne Deinen Körper daran, zur Ruhe zu kommen und loszulassen:

1. Setze Dich bequem auf einen Stuhl, Füße etwas auseinander und fest auf den Boden drückend. Stemme so fest wie Du kannst, damit sich Dein Oberkörper von allein aufrichten kann.

2. Summe ein „ohhhh“, beuge Dich nach vorn, soweit wie es Dir gelingt.

3. Versuche Deinen Oberkörper soweit es geht in die Nähe Deiner Oberschenkel zu bringen, für ein paar Minuten in dieser Position verweilen. Beim Ein- und Ausatmen versuchen Anspannung loszuwerden.

4. Atme tief ein, drücke Deine Füße fest auf den Boden, summe dazu ein „ihhhh“, richte Deinen Oberkörper langsam und ruhig mit jedem Wirbel bewusst auf und atme aus. Summe ein „hmm“, stütze die Arme auf die Oberschenkel, atme tief ein.

Ruhephasen gegen Nervosität

Ruhephasen gegen Nervosität

Für viele Menschen sind Prüfungen oder Gespräche vor vielen Menschen der blanke Wahnsinn. Betroffene haben bereits Tage davor Durchfall, Magenkrämpfe und permanente Übelkeit. So unterschiedlich wir Menschen auch sind, so verschieden auch die Symptome und Ursachen von Nervosität.

Wir reagieren unterschiedlich auf Anspannung, Überforderung, Druck und Belastung. Innere Unruhe breitet sich aus, es folgen Hilflosigkeit, Angst und Panik. Dazu kommen Schlafstörungen, schlechte Laune und leichte Depressionen.

Allgemein sehen wir uns Situationen des Alltags ausgesetzt, in denen wir das Gefühl haben, der momentanen Lage nicht gewachsen zu sein. Wir haben das Gefühl, das von uns mehr verlangt wird, als wir geben können. Fühlen uns dadurch gehetzt, überfordert und unausgeglichen.

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In der Folge steigern wir uns immer mehr in diese Phasen hinein, können nicht mehr abschalten. Doch eben diese Ruhephasen sollten nicht fehlen, denn sie geben uns den nötigen Ausgleich wieder. Bewege Dich zudem an der Luft, denn nur so werden die für Dich so wertvollen Glückshormone ausgeschüttet.


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