Nervöser Magen – Was hilft?

Nervöser Magen

Wenn der Magen schmerzt, ist auch oft die Seele krank. Ein flauer Magen hat leider oft seelische Ursachen, die Psyche spielt bei Nervosität eine entscheidende Rolle. Viele Patienten kommen mit Magen- und Darmproblemen zum Arzt, obwohl gar keine organischen Störungen vorliegen.

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Bildet man sich die Schmerzen vielleicht nur ein? Nein, nur sind die Ursachen hauptsächlich psychischer Art, als körperlicher. Kann ein psychisches Problem derart heftige Bauchschmerzen verursachen, die immer wieder kommen? Eindeutige Antwort – ja.

Nervöser Magen: Ursachen und Behandlung

Viele Menschen leiden an unklaren Schmerzen in der Bauchgegend: Der Reizmagen. Häufig ist ein nervöser Magen die Ursache. Mit dem Gedanken: Sicher sind die Schmerzen morgen wieder weg oder das vergeht gleich wieder, nehmen viele Betroffene einen nervösen Magen nicht ernst.

  • Da er oft auch von falschem Essen oder durch Stress verursacht wird, gehen viele Menschen erst dann zum Arzt, wenn die Schmerzen akut werden und nicht mehr vergehen.
  • Wenn der Magen schmerzt, kann natürlich auch ein ernstes Problem dahinterstecken.
  • Menschen, die sehr sensibel und ängstlich sind, machen sich am schnellsten Sorgen und auch die größten.
  • Zum Beispiel die Angst vor einer schweren Erkrankung wie Krebs, der Verlust des Partners oder die Kündigung des Jobs sind oft der Grund für diese Beschwerden.
  • Hinzu kommen Magenkrämpfe und heftige Bauschmerzen.

Woher der Schmerz direkt kommt, können die meisten Patienten nicht genau beschreiben. Zudem wird zu schnell und voreilig bei bestimmten Symptomen gedacht, dass man krank ist. Wenn man beispielsweise weichen Stuhlgang hat oder sich übergeben muss, ist man nicht gleich ernsthaft medizinisch krank. Jeder hat sicher schon Tage erlebt, wo es in der Magengegend rumorte, aber nach kurzer Zeit wieder alles gut war.

Gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen unserem Gehirn und dem Magen-Darm? Ja, denn unsere Psyche hat einen immensen Informationsaustausch mit diesen beiden Organen. Denn spezielle Nervenverbindungen sind für den Informationsaustausch zwischen Gehirn und Verdauung verantwortlich.

Weitere Ursachen

Für einen nervösen Magen ist zu 80 % die Psyche verantwortlich. In Momenten, wo die Nerven verrücktspielen. Lass Dich nicht immer gleich verrückt machen, wenn Du mal einen flauen Magen hast. Jedem von uns ist es sicher schon mal passiert, dass uns etwas auf den Magen geschlagen hat, und oftmals sind es Dinge die uns seelisch belasten und keine körperliche Ursache haben.

Das Nervensystem im Magen-Darm-Bereich ist dann überempfindlich und gereizt. Denn das sensible Geflecht der Nerven in diesem Bereich steuert unsere Verdauung. Sind diese Nerven übermäßig gereizt oder sehr sensibel, ist die Säurebildung im Magen gestört, was zur Folge hat, dass Krämpfe und heftige Schmerzen auftreten.

Welche Symptome lösen einen nervösen Magen aus?

Zuerst sollten die Beschwerden im Bauch durch einen Arzt abgeklärt werden, um auszuschließen, dass keine organische Störung vorliegt, auch keine bakterielle Infektion. Ist dies komplett ausgeschlossen, gehe Deinen persönlichen Problemen auf den Grund und finde die Ursache für den nervösen Magen.

Allgemein hat man bei einem unruhigen Magen einen leichten Druck in der Magengegend, leichtes bis heftiges Sodbrennen, starke Bauchkrämpfe, Völlegefühl, auch bei leerem Magen Brechreiz sowie ein saures unangenehmes Aufstoßen, Durchfall und Blähungen oder Verstopfung.

Kommen Symptome wie Blut im Stuhl, deutliche Gewichtsabnahme oder Probleme beim Schlucken hinzu, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, da dies Anzeigen einer organischen Störung im Bereich des Verdauungstrakts sind. Betroffenen können den Schmerz oft nicht genau auf den Punkt beschreiben. Allgemein aber sind es Oberbauschmerzen, die als Druckschmerz auftreten oder wie ein Gürtel empfunden werden. Bei schlimmen Symptomen strahlen die Schmerzen teilweise bis in den Rücken auf.

Stress: Wenn der Magen unruhig ist und zwickt, irgendetwas schlägt Dir wortwörtlich auf den Magen. Du reagierst auf Leistungsdruck, hast Prüfungsangst oder bist aufgeregt mit Schmerzen im Oberbauch. Aus medizinischer Sicht leidet man an funktioneller Dyspepsie, wenn keine weiteren körperlichen Symptome hinzukommen.

Angst: Das Gefühl von Angst spüren viele Menschen besonders im Dünndarm. Das Sprichwort: „Ich mache mir gleich in die Hose“. Kennt sicher jeder. So lustig das auch klingt, medizinisch hat es tatsächlich etwas Wahres. Wenn Dich die Angst packt, wird in erster Linie Dein Magen nervös, denn Deine negative Erwartung, in das was Dir Angst macht, prägt Dich.

Je mehr Du Dich hineinsteigerst, um so mehr intensivieren sich die Beschwerden. Betroffene bekommen verstärkt Krämpfe, Verstopfungen und haben keinen Hunger. Ca. 25 % aller Magen- und Darmbeschwerden beruhen auf einem nervösen Magen.

Panik und Unruhe: Hier reagieren viele Patienten anders. Die einen essen mehr als Frust, als an der Lust und überfordern den Magen. In Folge wird ihnen übel, sie müssen sauer aufstoßen und haben für die nächsten Stunden ein enormes Druckgefühl im Magen. Nicht zuletzt setzt man seine Lebensenergie herab, wird antriebslos und missmutig.

Nervöser Magen behandeln und beruhigen

Der Hausarzt wird Betroffene körperlich untersuchen und im Anschluss gezielt fragen, wann sich der nervöse Magen bemerkbar macht. In welchem Zusammenhang Patienten Beschwerden haben, zu welchem Zeitpunkt, bei welchen Tätigkeiten.

Hinzu kommt eine genaue Untersuchung der Blutwerte, Urin und Stuhlproben. Erst, wenn diese Untersuchen allesamt negativ ausfallen, liegt es doch klar und deutlich auf der Hand, dass die Probleme rein psychischer Natur sind und von dem Kopf der Betroffenen ausgehen.

Nimm zum Beispiel ein Tagebuch und notiere, wie Du Dich an jedem Tag fühlst, schreibe Deine Stimmung auf, welche Gefühle aufkommen, welche Emotionen Dich überwältigen. Zudem, was am Tag gegessen wird. Tue dies ein paar Tage, so kannst Du auswerten und erkennen, wann Deine Beschwerden auftreten.

Führe das Tagebuch korrekt und werte es mit Deinem Arzt aus, um weitere Schritte gemeinsam zu besprechen. Denn auch, wenn ein nervöser Magen zu Beginn nichts Dramatisches ist, kann er doch auf Dauer zu körperlicher Einschränkung führen und Dein Seelenheil aus der Balance bringen.

Therapiemöglichkeiten und Behandlung

Werde ausgeglichen und nimm Dir Zeit für Dich. Ruhe und Entspannung ist noch immer das beste Mittel bei Stress, nervösem Magen und Unruhe.

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Atemübungen: Suche Dir einen Ort an der frischen Luft und atme tief ein und tief aus. Versuche lange Atemzüge und fordere Deine Lunge.

Entspannung: Lerne Dich zu entspannen, mit Yoga, Meditation, autogenem Training, Tai-Chi, oder Qigong. Werde dadurch ruhiger und versuche Dich nur auf Dich selbst zu konzentrieren, höre auf Dein Inneres, gehe in Dich und finde Deine Mitte. Die Balance zwischen Körper und Geist. Das wird nicht nur Dich erholen lassen, sondern auch Deinen nervösen Magen und innere Unruhe endlich zu mehr Ruhe kommen lassen.

Sport: Am besten an der frischen Luft und täglich. Sport ist neben Lachen die beste Medizin und wirkt sich positiv auf alle Art von Stress aus, denn man lenkt sich während des Sports ab. Kann zudem Stress viel besser verarbeiten und wieder Herausforderungen annehmen. Gibt es ein Haustier, z. b. einen Hund, gehen Betroffene am besten regelmäßig mit ihm spazieren, er wird es genauso so toll finden an der frischen Luft zu sein.

Mahlzeiten: Iss in Ruhe und achtsam. Die richtige Ernährung ist unabdinglich! Viel Vitamine und Ballaststoffe. Lege Deine Gedanken, auf das was Du isst und tue nebenbei nichts anderes. Trinke viel Tee und nimm leichte Kost zu Dir, bis sich Dein Magen beruhigt hat. Iss gesund und verzichte auf aufputschende Getränke sowie süßes. Viel Gemüse und leicht verdauliche Lebensmittel sind ideal. Der Ratgeber „Deine Seelenfreiheit“ wurde von Experten entwickelt und bietet neben pflanzlichen Heilmethoden auch ein Bonus eBook, welches sich ganz dem Thema Ernährung bei nervöser Unruhe und Depression widmet.

Pflanzliche Mittel

Pflanzliche Mittel

Wirksam sind Kümmel- und Pfefferminzöl, sie wirken schmerzlindernd und krampflösend. Es gibt allerdings noch sehr viel mehr homöopathische Mittel gegen Angst und einen unruhigen Magen.

Einem unruhigen Magen vorbeugen und Hausmittel

Wenn Du anfällig für Magen-Darm-Beschwerden bist, ist es ratsam vorzubeugen, als im Nachhinein mit Symptomen zu kämpfen, die Dich belasten und Deinen Alltag einschränken. Nachfolgend ein paar Tipps und gute Hausmittel:

  • Sei regelmäßig körperlich aktiv und bleibe in Bewegung
  • Versuche täglich Entspannung einzubauen, ein paar Minuten Yoga auf der Arbeit oder in der Pause
  • Gönne Dir kleine Auszeiten auch im Job, neben Anstrengung und Leistung, die von Dir gefordert wird sind diese kleinen Ruhephasen unentbehrlich
  • Trinke nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt, am besten lauwarm
  • Kein Kaffee oder Alkohol, Kräutertee oder Wasser sind empfehlenswert
  • Verzichte auf Zigaretten
  • Iss täglich kleine Portionen frisches Obst und Rohkost
  • Viel Eiweiß und wenig Fleisch, weniger fettreich essen
  • Sei sparsam mit Gewürzen, verwende wenig Salz
  • Ernähre Dich gesund und ausgewogen, meide Fertiggerichte
  • Gewöhne Dir regelmäßige Essenszeiten an, halte Dich daran
  • Versuche mehrmals am Tag kleine Portionen zu essen, am Abend wenig bis gar nichts zu Dir nehmen
  • Meide bei einem nervösen Magen Nüsse oder Hülsenfrüchte, sie fördern Blähungen und Verstopfungen

Möchtest Du Deine Beschwerden schnell bekämpfen, hilft auch Iberogast. Ein sanftes Mittel aus Pflanzenextrakten, das die Magenschleimhäute beruhigt und die Bildung von Säuren normalisiert.

Als Tropfen eingenommen, hilft Iberogast schnell Magen und Darm zu beruhigen, die Muskeln zu entspannen, die Bewegungen im Darm und Magen zu regulieren, die Magenschleimhäute zu schützen und Entzündungen vorzubeugen. Zudem die Säurebildung zu hemmen.

Wertvolle Tipps bei nervösem Magen

  1. Bei Schmerzen über mehrere Tage oder Wochen unverzüglich einen Arzt aufsuchen, um körperliche Ursachen auszuschließen.
  2. Ache auf Entspannung zur Anspannung im Job und Familie. Finde die Balance und nimm Dir Auszeiten für Dich. Seit sportlich aktiv und über Dich in Achtsamkeit. Je nachdem, welche Entspannungstechnik Du für Dich wählst, kann es auch passieren, dass ein empfindlicher Magen wieder in Schwung kommt.
  3. Überdenke Deine Essgewohnheiten. Probiere fünf kleine Mahlzeiten am Tag, als eine Riesenportion. Beobachte Dich, wenn über den Tag verteilt mehrmals kleine Portionen gegessen werden. Nimm Deine Mahlzeiten in Ruhe ein und schlinge sie nicht hastig hinunter. Der Effekt ist doppelt negativ. Du kannst das Essen nicht genießen und hast im Nachhinein mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen.
  4. Meide Alkohol, Zigaretten, Drogen, Kaffee und scharf gewürzte Speisen. All das tut der empfindlichen Magenschleimhaut nicht gut und reizt sie zusätzlich.

Sofern Dein nervöser Magen seelische Ursachen oder psychische Hintergründe hat, such Dir einen vertrauensvollen Psychologen, der mit Dir Deine Probleme aufarbeitet. Mit einer entsprechenden Psychotherapie stehen die Chancen gut, um die Ursachen für Deine Probleme zu finden.

Scheue Dich nicht zu einem Psychologen zu gehen, es ist genauso ein Arzt wie jeder andere, nur dass man ihm alles anvertrauen kann, und er gemeinsam eine Lösung findet, um den nervösen Magen in den Griff zu bekommen.

Zur Ruhe kommen

Gerät erst einmal Dein Verdauungssystem aus der Balance, kämpft man mit Durchfall und Erbrechen. Es fällt Dir schwer Deinen Alltag zu meistern, Deine Forderungen im Job zu erfüllen und Deiner Familie gerecht zu werden. Deshalb sei achtsam und höre auf die Warnsignale Deines Körpers und gehe der Ursache, die meist vom Kopf herrührt, auf den Grund.

Zusätzliche Pflanzen-Heilmittel und Hausmittel helfen, wenn sich der Magen nicht beruhigen lässt. Lenke Dich ab und treibe Sport. Achte auf eine gesunde Lebensweise und genügend Auszeit für Dich. Beim Erholen kommt meist auch schnell der Magen zur Ruhe.

Zum Beispiel bei einer Tasse Tee und einfach mal nichts tun. Ein nervöser Magen meldet sich nicht immer nach dem Aufstehen vom Tisch, wenn man gegessen hat, sondern auch dann, wenn einem etwas auf der Seele liegt und dies nicht verarbeitet wird. Schreibe für Dich ein Symptom Tagebuch und notiere alle Gedanken, die Dir durch den Kopf gehen. Im Anschluss werte aus. Das erleichtert einem selbst und auch dem Arzt die Ursachenfindung.


Autoren
Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit einem Heilpraktiker, einem psychologischen Berater und einem schamanischen Motivationstrainer konzipiert.