Kontrolle verlieren

Stimmungsschwankungen

Man hat Angst die Kontrolle über sich zu verlieren, unkontrolliert Dinge zu tun, die man nicht beeinflussen kann. Jeder kennt dieses Gefühl und war sicher schon einmal in dieser unbeschreiblichen Situation. Es gibt Tage, wo man sich wohlfühlt, glücklich ist und die Welt umarmen könnte, parallel gibt es aber auch Momente, in denen es uns nicht gut geht, man auf eine seltsame Art und Weise mit sich unzufrieden ist, man sich ängstlich und panisch fühlt.

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Jetzt informieren

Es überkommt einen Panik, man hat Angst, wird unruhig, bekommt immer mehr das Gefühl, dass man nicht mehr Herr der Gefühle ist. Es kommt zu Panik – und Angstattacken, Betroffene steigern sich in diesen Momenten tiefer und immer tiefer in diese Situation hinein. Wenn in Deinem beruflichen und familiären Umfeld alles passt und keine Probleme vorhanden sind, liegt es an Dir, Du scheinst mit Dir selbst nicht zufrieden zu sein, siehst Dich nicht glücklich oder erfolgreich.

Einige denken sicher auch zu negativ, z. B. nicht hübsch genug zu sein oder nicht gut genug für andere, man nicht ernst genommen und somit keine Beachtung bekommt. All das sind Faktoren, die Dich belasten und schreckliche Gefühle in aufkommen lassen.

Was hilft, wenn man die Kontrolle verliert?

Zuerst muss man ruhig werden, tief ein- und tief ausatmen, sich beruhigen durch eine langsame, ruhige Atmung, auch wenn das in diesem Augenblick unwahrscheinlich vorkommen mag, doch das geht.

  • Geh in Dich und sprich leise – Es ist nicht schlimm, reiß Dich zusammen, es ist alles gut. Steigere Dich nicht zu sehr hinein und suche den Kontakt zu Mitmenschen. Das lenkt ab und hilft, sich zu beruhigen.
  • Verstecke Dich nicht, sondern stell Dich Deiner Angst. Sei aktiv und kämpfe bewusst dagegen an.
  • Konsultiere einen Psychologen, wenn Du meinst, es allein nicht zu schaffen.
  • Ein Mensch, der Dir zuhört, versteht oftmals besser die eigenen Probleme und wird mit einem gemeinsam daran arbeiten.
  • Wichtig ist es auch darüber nachzudenken, ob man das eigene Leben kontrolliert oder, ob das Leben einen unter Kontrolle hat.

Zudem, ob man mit sich unzufrieden ist, sich nach einem anstrengenden Tag wundert – was habe ich heute eigentlich gemacht? Hat man das Gefühl, dass es Tage gibt, an denen das Leben einfach an einen vorüberzieht, man gar nicht bewusst erlebt, was habe ich heute eigentlich getan? Fühlt man sich eingesperrt, einsam und überfordert?

Kontrolle verlieren über Job und Familie

Du realisierst plötzlich ganz spontan, den alltäglichen Anforderungen im Job und der Familie nicht mehr gewachsen zu sein, das Gefühl hast, diese nie erfüllen zu können, Dich klein und verloren fühlst, Dich an einem Punkt siehst, wo man meint, so mag ich nicht mehr weiterleben, so kann es einfach nicht weitergehen?

Ändere diesen Weg, schlage den ein, der Dich zum Glück führt und meide den, der Dir keine Luft mehr zum Atmen lässt. Verändere Dein Leben, damit schnell wieder Kontrolle über Geist und Körper erlangt wird.

Kontrolle über sein Leben wieder bekommen

Überlege was Du möchtest:

Etwas zu wollen ist völlig normal, das wissen wir schon als Kind. Vielleicht sehnt man sich aber nach Dingen, die man sich schon sehr lange wünscht, wonach man schon sein ganzes Leben nachdenkt. Verstecke diese Wünsche nicht hinter der Arbeit, den Verpflichtungen, die Du täglich zu erfüllen hast, sondern stecke Dir diese Ziele und plane die Umsetzung.

Widme den Wünschen Zeit, nimm sie Dir, für Dich, nur so kommt man seinen Träumen näher und erreicht sie.

Nimm Dir Zeit:

Zeit für Dich, nicht nur für andere, stille nicht nur die Bedürfnisse anderer, sondern denke auch an Deine eigenen. Gönne Dir Dinge nur für Dich, werde bewusst, dass wunderschöne Sehnsüchte und Träume nicht unerreichbar sind, Du allein kannst sie erreichen. Plane und stecke Zeit, Geduld und Geld in Dinge, die Dir wichtig sind, die man gern möchte, sich erfüllen mag.

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Überdenke Deine Partnerschaft:

Ein altes Sprichwort sagt, „Liebe Deine Mitmenschen so wie Du Dich selbst liebst.“ Oder, verhalte Dich so, wie die Menschen aus Deinem Umfeld. Denke einmal über diese Worte nach, über die Leute mit denen man täglich zu tun hat, die Dich umgeben.

Möchten sie einem Gutes tun, indem sie einen unterstützen, oder vermitteln sie Dir eher das Gefühl, minderwertig und nicht gut genug zu sein? Sind sie genauso offen und herzlich, mögen sie Dich nur, weil sie immer auf Dich zählen können, ihnen hilfst und sie schätzt?

Wäge ab und trenne Dich von Menschen, die Dir nicht gut tun. Lasse los, wachse, akzeptiere das und umgib Dich nur mit Menschen, die Dich genauso akzeptieren wie Du bist. Traue Dich und wage den ersten Schritt nach vorn. Finde in Dein Leben zurück, lass nicht zu, dass Du Dir unscheinbar und klein vorkommst, wenn man an seine Träume denkt. Nimm so viel Zeit, wie nötig, um das Leben zu überdenken, setz Dich nicht unter Druck und hab keine Eile.

Akzeptanz im Leben

Bestimmte Dinge im Leben brauchen einfach etwas Zeit. Oft fällt es schwer den ersten Schritt für Veränderungen zu tun, im Anschluss jedoch fühlt man sich glücklich und wird merken, wie befreit man sich fühlt, wenn die Anspannung vergeht, man viel besser gelaunt ist und weiß, dass weitaus mehr erreicht werden kann, als bisher denkbar war.

Beachte diese Punkte. Du wirst merken keine Angst mehr davor zu haben, die Kontrolle über Dich zu verlieren. Es wird immer wieder Momente geben, wo man verzweifelt ist und keinen Ausweg mehr sieht, man Panik über seinen Kontrollverlust hat, doch oft liegt es auch nur an einem sehr geringen Selbstwertgefühl, das klein und minderwertig erscheinen lässt. Keiner ist perfekt und das ist auch völlig in Ordnung. Mach nicht immer nur für die anderen alles richtig und gut, sondern in erster Linie für Dich.

Man bedenke, dass ein kompletter Kontrollverlust ein Trauma in der Psyche verursachen kann, dem man nur schwer wieder entkommt. Lasse Dich nicht „von der Angst vor der Angst“ quälen, lenke Dich in solchen Momenten mit simplen Dingen, wie lesen, Fernsehschauen oder Telefonieren mit Freunden ab.

Lasse nicht zu, dass die Angst das Leben kontrolliert. Stelle Dich Deinen Ängsten und verdränge sie nicht, sei nicht verunsichert und finde wieder Vertrauen in Dein Leben. Es ist wichtig Gedanken an Bedrohliches, Negatives, Dinge die widerfahren könnten zu vermeiden und sich dem widmen, was man tun möchte, erreichen mag. Ziele, die fördern.

An sich arbeiten, bevor die Kontrolle verloren geht

Angst, die Kontrolle zu verlieren, ist nicht schlimm, man muss nur an sich arbeiten und denken, andere haben das gleiche Problem wie ich. Tage, an denen es einem nicht gut geht, wechseln sich mit denen ab, wo alles in Ordnung ist. Es ist völlig in Ordnung, wenn längere Zeit keine Angstgefühle auftreten und im Anschluss etwas Unvorhergesehenes passiert, was einen aufregt und innerlich so bewegt, dass man denkt die Kontrolle zu verlieren.

An sich arbeiten, bevor die Kontrolle verloren geht

Es ist nicht einfach seine Gedanken in solchen Momenten zu kontrollieren, aber es geht, man muss nur ruhig bleiben und darf sich nicht in seine Angst hineinsteigern. Vertiefe Dich nicht in Gefühle wie: Ich bin krank oder ich werde sterben, verbanne Gedanken, die den Tod betreffen aus den eigenen Gedankengängen, sie tun nicht gut. Denke in diesen Momenten an Positives, Deine Familie, an Dich, das ist gesünder und wird helfen.


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Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit einem Heilpraktiker, einem psychologischen Berater und einem schamanischen Motivationstrainer konzipiert.