Inneres Zittern lösen

Inneres Zittern lösen

In diesem Artikel befassen wir uns mit innerlichem Zittern. Aufgrund der vielfältigen, möglichen Ursachen fällt es medizinisch in verschiedene Fachbereiche:

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Zur Anleitung
  • Orthopäden (die sich mit anatomischen Problemen beschäftigen)
  • Neurologen (die sich um die Nerven im Körper kümmern)
  • Psychologen (die mögliche psychische Ursachen therapieren können)
  • Psychater (die einerseits Bindeglied zwischen Neurologe und Psychologe sein können, andererseits mögliche Medikationen für psychische Probleme im Auge behalten und verschreiben)
  • Endokrinologen (Fachärzte für den Hormonhaushalt im Körper) und einige mehr je nach Ursache

Bei allen im Folgenden auftretenden Symptomen sollte stets davon ausgegangen werden, dass die schlechteste Option in allen Fällen ist, nichts zu tun und die Sache auszusitzen.

Inneres Zittern im Körper

Es gibt verschiedene Symptome, die ebenfalls mit einem inneren Zittern im Körper einher gehen können. Deshalb ist es wichtig immer die gesamte Befindlichkeit des Patienten im Auge zu behalten. Manche Ursachen für inneres Zittern liegen in der Psyche, andere in körperlichen Erkrankungen.

Psychische Ursachen deuten häufig auf nicht bewältigte Probleme hin, die zu innerer Unruhe und Anspannung führen können. In dem Kurs Deine Seelenfreiheit werden bewährte Methoden aufgezeigt, die zu einer raschen Linderung dieser Symptome führen.

Die Begleitumstände sind es, die eine Diagnose erst möglich machen. Dazu sollte man sich an entsprechende Fachärzte wie Endokrinologen, Neurologen und Psychater wenden, damit diese körperliche Ursprünge abklären können.

Ursachen und Symptome für innerliches Zittern

Mögliche Ursachen können Fehlfunktionen der Nebennierenrinde oder Schilddrüse sein, die aufgrund eines zu niedrigen Kortisolspiegels im Körper inneres Zittern verursachen. Dies tritt dann meistens unter Druck und Beanspruchung auf.

Weitere Symptome, die in dem Fall begleitend auftreten können sind Neigung zu Gewichtszunahme insbesondere um die Taille, verminderte Merkfähigkeit, höhere Infektanfälligkeit und Dauer von Infekten, Müdigkeit und Erschöpfung zu bestimmten Uhrzeiten (abhängig vom persönlichen Biorhythmus).

Häufiges Bedürfnis nach anregenden Stoffen wie Koffein, insbesondere am Morgen. Auch schwerwiegende Erkrankungen wie Parkinson können im Frühstadium mit einem inneren Zittern beginnen, was nicht selten auch nach außen sichtbar ist.

Ebenfalls kann es ein Stresssymptom sein, welches uns darauf hinweist, dass in unserem Leben zu viel los ist und wir Ruhe brauchen. Menschen mit Burn Out beschreiben oft ein inneres Zittern im Körper, was teilweise sogar über Jahre anhalten kann.

Wenn also inneres Zittern im Körper auftritt, sollte in jedem Fall das Ganze im Auge behalten werden. Besonnen damit umgehen und es beobachten – tritt es öfter auf, Fachleute konsultieren!

Diagnose stellen

Um eine Diagnose zu stellen ist es für Fachleute wichtig, gewisse Vorinformationen zu haben. Diese kann der Patient in der Regel selbst bereits zum Arzttermin mitbringen, um es zu erleichtern.

  • Mache dir eine Liste von Medikamenten, die du einnimmst, die Art und auch die Dosierung.
  • Frage in der Familie, ob bereits andere soetwas erlebt haben oder darunter leiden.
  • Notiere, wo und wann das Zittern auftritt (Hände, Füße, Körper, bei Hitze oder Kälte, im Schlaf usw.).
  • Kommen weitere Beschwerden hinzu, die damit auftreten (Kopfschmerzen, Schwindel oder andere).
  • Hast du bereits andere Erkrankungen, wenn ja welche und zu guter letzt ob du Reizstoffe konsumierst (Tabak, Alkohol, Kaffee, Drogen) und wenn ja wie viele.

Untersucht wird dann beim Arzt in der Regel das Blut, die Muskelfunktion, die elektrische Aktivität der Muskeln in Anspannung oder Ruhe und gegebenenfalls weiterführende neurologische Untersuchungen.

Eine häufig genutzte Möglichkeit zur Behandlung bei körperlichen Ursachen ist eine Medikation, die die Auswirkungen eindämmt und die Symptome verschwinden lässt. Im Fall von psychischen Ursachen besteht auch zu Beginn die Möglichkeit einer unterstützenden, medikamentösen Behandlung, damit die Symptome zeitnah aufhören und der Patient zur Ruhe kommen kann, um dann mit einem Psychologen das Thema zu bearbeiten.

Zittern der Hände

Oftmals harmlos als Reaktion auf Hunger, Durst, Kälte, Angst. Es gibt viele Ursachen. Es kann sogar als Nebenwirkung verschiedener Medikamente auftreten oder als Symptom schwerwiegender Erkrankungen. Das Zittern wird in der Medizin Tremor genannt.

Man unterscheidet verschiedene Arten von Tremor:

  1. Den Haltetremor, der nur dann auftritt, wenn man etwas festhalten will
  2. Den Bewegungstremor, der bei einer Bewegung des Körperteils auftritt
  3. Den Ruhetremor, der immer dann auftritt, wenn man ein Körperteil ruhig halten will
  4. Der Intentionstremor, der dann ausgelöst wird, wenn man sich einem Ziel annähert

Die Art des Tremor ist dabei kein Indikator für die Ursache, die sich dahinter verbirgt. Deshalb ist wie beim Zittern im Körper auch eine umfassende Überprüfung durch Fachleute unabdingbar.

Inneres Zittern und Unruhe in den Beinen

Was oft als Restless Legs Syndrom bezeichnet wird, beschreibt eine Unruhe und einen Bewegungsdrang in den Beinen, selten auch in den Armen, der vor allem abends und nachts auftritt und für die Betroffenen eine große Belastung sein kann, da es sie am Schlafen hindern kann.

Abgesehen vom Bewegungsdran kann es auch zu unangenehmem Ziehen oder Stechen kommen oder zu Kribbeln. Ursache dafür ist ein Fehler in der Übermittlung von Nachrichten in den Nerven.

Begleitend kann das Restless Legs Syndrom bei verschiedenen Erkrankungen und Veränderungen im Körper als Sekundärerkrankung entstehen. Es kann bei Frauen häufiger in der Schwangerschaft vorkommen oder auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente. Bewegung bringt nur kurzfristige Entlastung.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Weitere Ursachen sind möglicherweise Eisenmangel, eine Nierenfunktionsstörung oder neurologische Erkrankungen (wie zum Beispiel Polyneuropathie oder Morbus Parkinson). Es gilt mittlerweile auch als erwiesen, dass eine genetische Disposition das Risiko erhöht daran zu erkranken, weshalb es auch zu familiären Häufungen kommen kann.

Auch hier sind am besten eine Reihe von Untersuchungen durch Fachärzte notwendig, um die Ursache zu finden und Patienten, die davon betroffen sind sollten es auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen und sich zeitnah medizinische Hilfe suchen!

Innerliches Zittern beim Aufwachen

Insbesondere nach dem Aufstehen ein Zittern oder inneres Beben zu empfinden ist eine unangenehme Sache. Ebenso wie Missempfindungen wie Kribbeln oder eingeschlafene Extremitäten. Wichtig ist, wie bei den vorher besprochenen Arten des Zitterns auch hier eine Ursache zu finden.

Diese kann aufgrund orthopädischer Umstände in Kombination mit einer schlechten Matratze über Stress bis hin zu schwerwiegenderen Krankheiten der Nerven ziemlich überall liegen.

Es ist wie bei all solchen Erkrankungen mühsam eine Ursache zu finden, erfordert viele spezielle Untersuchungen und deshalb ist es auch hier unabdingbar, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Gerade beim morgendlichen Zittern ist häufig Stress einer der größten Verursacher, der den Körper über Nacht nicht zur Ruhe kommen lässt.

Symptome nach dem Essen

Symptome nach dem Essen

Wenn das Zittern immer NUR mit der Nahrungsaufnahme in Verbindung steht und sonst nicht auftritt, sollte neben eine Kontrolle des Blutzuckerspiegels auch eine Untersuchung von Magen (Magenspiegelung) und ein Ultraschall vom Bauch durchgeführt werden, eventuell handelt es sich auch um eine Nahrungsmittel Unverträglichkeit die vorliegt, sodass es neben einem Internisten auch wichtig ist einen Allergologen aufzusuchen.

Nerven, Zittern und Missempfindungen

Nervenprobleme können zunächst einmal zwei grundlegende Ursachen haben. Eine neurologische Ursache, sprich eine körperliche, oder eine psychosomatische Ursache, sprich eine psychische Überlastung, die zu körperlichen Beschwerden führt (wichtig hierbei ist zu verstehen, dass „psychosomatisch“ NICHT eingebildet bedeutet, sondern dass ein psychisches Problem sich so weit manifestiert hat, dass der Körper davon krank wird).

Probleme an den Nerven können vielerlei Erscheinungsform haben, von Kribbeln (Ameisenlaufen) über Schmerzempfindlichkeit (die Haut fühlt sich an den betroffenen Stellen an als hätte man Fieber, wo jede Berührung unangenehm oder sogar schmerzhaft ist), Extremitäten können einschlafen und auch in diesem Zustand bleiben trotz Lageveränderung.

Es kann zu Hitze- oder Kälteempfinden kommen, das scheinbar von „innen heraus“ kommt (z.B. wenn Nerven im Rücken betroffen sind) und wo auf der Haut alles normal ist, also sie weder kalt noch warm ist, es kann zu Brennen oder Jucken kommen (oder zum Beispiel zu Jucken, das nicht aufhört – wo aber die genaue Stelle überhaupt nicht lokalisierbar wird).

Taubheitsgefühle

Plötzlich auftretende Taubheitsgefühle sollten auf jeden Fall sofort von einem Arzt abgeklärt werden, da sie Anzeichen für einen Schlaganfall sein können und da jede Minute zählt. Je eher ärztliche Behandlung in solchen Fällen gewährleistet ist, umso besser die Möglichkeit zur Behandlung!

Ansonsten sind Symptome bei den Nerven durch verschiedene Ursachen möglich, von Allergien über Vitaminmangel, mechanische Reizungen durch zum Beispiel eingeklemmte Nerven, Infektionen, neurologische Erkrankungen, psychische Erkrankungen, Verbrennungen und viele mehr.

  • Deshalb ist es gerade bei Nervenproblemen unglaublich wichtig zeitnah professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Da die möglichen Ursachen so unterschiedlich sein können und der Laie keine Möglichkeit hat, da nähere Informationen zu bekommen.
  • Gerade bei schmerzhaften Veränderungen der Nerven sollte man wissen, wenn ein Schmerz etwa 4 Wochen anhält, beginnt ein Chronifizierungsprozess, der unterschiedlich lange dauern kann.
  • Ab diesem Zeitpunkt – wenn das abgeschlossen ist wird der Schmerz verselbstständigt sein und im Körper bleiben, auch wenn die Ursache schon lange behoben ist.

Der Schmerz wird durch den Körper wandern und kann an allen möglichen Stellen auftauchen. Deshalb ist es wichtig sich bei Schmerzen und Nervenschäden schnellstmöglich Hilfe zu suchen und auch gegebenenfalls den Schmerz medikamentös zu behandeln bevor man die Ursache kennt, um eine Chronifizierung zu verhindern.

Wichtige Informationen notwendig

Um eine Diagnose stellen zu können, was mögliche Ursachen sind, benötigt ein Arzt verschiedene Informationen. Er muss wissen, wo man die Probleme spürt, wie lange man das schon hat, ob es konkrete Vorfälle als Auslöser gab, von denen der Patient weiß (zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall, einen Unfall mit Verbrennung usw.), ob es noch weitere Störungen oder Ausfallerscheinungen gibt.

Zum Beispiel Lähmungen oder Sprachstörungen, usw., ob generell Vorerkrankungen bekannt sind oder der Patient Medikamente nimmt und wenn ja welche.

Informative Links:

Dieser Link hier beschäftigt sich generell mit dem Tremor, dem Zittern:

https://www.onmeda.de/symptome/zittern.html

Hier auf der Seite geht es um Missempfindungen durch Nervenprobleme:

https://www.onmeda.de/symptome/sensibilitaetsstoerungen.html

Hier findet sich eine gut verständliche Übersicht zum Thema Restless Legs Syndrom:

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https://www.apotheken-umschau.de/restless-legs


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