Innere Unruhe loswerden

Innere Unruhe loswerden

Innere Unruhe, Nervosität und Angst loswerden, oftmals ist das einfacher gesagt als getan. Doch wie macht sie sich bemerkbar? Du schläfst unruhig, träumst wirr, die Hände zittern, das Herz schlägt schnell bzw. pocht unregelmäßig, der Blutdruck ist erhöht, und manchmal schmerzt zudem auch der Rücken.

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Zur Anleitung

Tritt diese innere Unruhe nur ab und zu auf, ist das noch kein Grund sich Sorgen zu machen, denn jeder von uns hat schon Tage erlebt, an denen er lustlos aufgestanden ist und so gar keinen Auftrieb für den Tag hatte.

Doch kehrt die innere Unruhe, Schlaflosigkeit oder sogar Angst immer wieder auf, hat man zudem eventuell sogar einen nervösen Magen und ab und zu wird einem auch übel, dann sollte ein Arzt konsultiert werden. Denn ständige Unruhe kann sich zu schweren Depressionen entwickeln. Wichtig ist es die Ursachen zu bekämpfen. Viele Betroffene haben bereits einige Arztbesuche hinter sich und kommen dennoch nicht weiter. Pflanzliche Mittel sowie Verhaltensänderungen können effektiver und deutlich besser für den Körper sein als  Medikamente gegen innere Unruhe.

Innere Unruhe bekämpfen: Arzt aufsuchen und Lebensumstände ändern

Mit einem Arzt gemeinsam versuchen Betroffene die Ursache für ihre ständige innerliche Unruhe herauszufinden. Oftmals ist Stress der Grund. Ein Faktor, den man selbst erkennt, wenn man täglich auf die Arbeit geht, und auch mit der Familie nicht zur Ruhe kommt.

Studien haben belegt, dass fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung an innerer Unruhe, hervorgerufen durch Stress, leiden. Daneben sind sie permanent angespannt oder stehen unter ständiger körperlicher und seelischer Belastung.

Hat man das Gefühl, dass sich die innere Anspannung, Angst und Unruhe in letzter Zeit verstärken, man diese immer öfter spürt, sich zunehmend schlecht und launisch fühlt, dann gehe man in sich und versuche abzuwägen, ob es reine Kopfsache ist oder doch körperliche Beschwerden vorliegen.

Versuche die Symptome zu erkennen oder wirf seelischen Ballast ab, der dafür verantwortlich ist, dass Du Dich nicht mehr wohl in Deiner Haut fühlst, und dass auch Dein persönliches Umfeld erkennt. Dieser Weg ist kein leichter. Unsere Experten haben deshalb ihre besten Tipps zur Verfügung gestellt und einen speziellen Kurs entwickelt, der hilft dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Ständige innere Unruhe und Nervosität: Ursachen und Symptome

Wenn man sich ständig unter Strom gesetzt fühlt, gereizt und launisch ist, von einem Moment auf den anderen die Stimmung kippt, man nicht mehr zuhören kann, Fehler macht oder gar wichtige Termine auf der Arbeit verpatzt, Dinge die früher undenkbar waren. Im Moment reagierst Du sehr aggressiv, bekommst schnell feuchte Augen, bist teilweise abwesend mit den Gedanken.

  • All das sind Anzeichen dafür, dass wenn dem Körper keine Auszeiten mehr gegönnt werden, man ständig angespannt ist und sich keine Zeit für Entspannung nimmt.
  • Ist man gereizt, weil eine Prüfung ansteht oder man sich von seinem Partner trennen möchte, vielleicht auch die Eltern eine Scheidung in Erwägung ziehen oder ein Umzug ansteht, man sich vor der neuen Umgebung scheut oder all den fremden Menschen.
  • Dinge, wo einerseits innere Unruhe völlig normal ist, andererseits aber auch ausarten kann.
  • Wenn man merkt, dass sie sich durch alle Bereiche im Leben zieht: Im Beruf, privat und der Familie.

Stress als Art Fluchtmaßnahme und Abwehrsignal des Körpers

Könnte man Stress als eine Art Fluchtmaßnahme und mögliche Ursache betrachten? Ein Zustand, in den man sich flüchtet, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es möchte oder auf der Arbeit mit Problemen nicht weiterkommt. Der Körper reagiert mit seinem vegetativen Nervensystem.

Verantwortlich dafür, dass man selbständig atmet, der Puls schlägt, man friert oder schwitzt. Unser Sympathikus führt dazu, dass der Körper in eine Art Alarmbereitschaft versetzt wird. Er erkennt Gefahrensituationen und das führt zu Nervosität und Herzklopfen, die Herzfrequenz wird gesteigert, die Bronchien durch schnelleres Atmen geweitet.

Die Muskeln werden bei Angststörungen mehr mit Sauerstoff und Blut versorgt. Die Aufmerksamkeit auf alles um uns herum erhöht sich. Im Gegensatz zum Sympathikus sorgt im Anschluss der Parasympathikus dafür, dass man sich wieder beruhigt, der Körper herunterfahren kann.

Ist dieses Zusammenspiel auf Dauer gestört, Stress oder innere Unruhe permanent da sind, der Körper keine Möglichkeit zur Entspannung mehr bekommt, keine Ruhe findet, man nervös wird – ein Zustand, der auf Dauer krank macht und den Menschen depressiv werden lässt. Wenn jemand unruhig oder schlecht schläft, kann dies ebenfalls auf innere Unruhe zurückzuführen sein.

Innere Unruhe als Veranlagung

Innere Unruhe kann eine Veranlagung nervöser Art sein, die mal mehr und mal weniger häufiger auftritt. Zuerst merkt man es daran, dass man selbst zum Beispiel Herausforderungen im Alltag gereizt und aggressiv gegenübertritt.

Sie kann aber auch positiver Art sein, zum Beispiel, wenn man sich auf etwas freut oder es einen Anlass gibt, der Dich im Leben weiterkommen lässt. Vielleicht eine Beförderung, ein bestandener Test oder eine Eheschließung.

Merke: Angst und Panik sind keinesfalls ernstzunehmende Krankheiten, ganz im Gegenteil, für uns sind sie überlebensnotwendig. Angstgefühle helfen uns, kommende Gefahren und Situationen zu erkennen, vor denen wir achtsam sein und uns innerlich schützen müssen.

In dem Moment jedoch, wo Angst und innere Unruhe ständig ohne vorherige Anlässe auftreten, könnten diese krankhaft sein und mit einem Therapeuten besprochen werden. Einem Arzt Deines Vertrauens, auf den Du Dich einlassen kannst und ihm alle Deine Gefühle und Emotionen offenbarst.

Unterteilt in generalisierter Angst, objektbezogener oder situationsabhängiger Angst, liegen die Ursachen überwiegend im seelischen Bereich. Unsere Nerven liegen bloß, sie sind krank. Ist man nervös, spiegelt sich das oft auch unter der Haut wider.

Typische Symptome und Anzeichen:

  • Schweißausbrüche, es wird heiß am ganzen Körper, obwohl es kalt ist
  • Schwindelgefühle, man steigert sich mehr und mehr hinein und denkt: „Gleich werde ich ohnmächtig.“
  • Zittern, aus Angst zittern Hände und die Knie werden weich
  • Verwirrtheit, Benommenheit – das Gefühl nicht bei der Sache zu sein
  • Schwäche, man fühlt sich antriebslos, hat keine Energie
  • Atembeschwerden, das Gefühl keine Luft zu bekommen, der Hals schnürt sich zu
  • Hitze und Kältewallungen wechseln sich ab, uns wird abwechselnd kalt und warm
  • Übelkeit, vor Angst wird einem schlecht, man muss sich übergeben, obwohl der Magen leer ist
  • Immer wieder ein flaues Gefühl im Magen oder eine ständige Nervosität

Innere Anspannung loswerden: Versuche Stresssituationen zu vermeiden

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Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Wie bei vielen anderen Krankheiten ist es auch hier wichtig, so früh wie möglich gegenzusteuern, und mit pflanzlichen Heilmitteln die innere Unruhe zu behandeln und zu heilen. Wenn Du früh genug auf Deine Alarmsignale hörst und etwas dagegen tust – das heißt, die Balance zwischen Anspannung und Entspannung wiederherstellst, Dir neben Phasen von Stress eben auch Momente der Ruhe gönnst. Am besten ist, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, in einer derartigen Situation zu sein.

Prioritäten setzen: Man nehme sich nicht zu viel für den Tag vor und setze Prioritäten. Mach das, was möglich ist und überfordere dich nicht. Denn genau das führt zu innerer Anspannung. Plane Deinen Ablauf am Tag vom Morgen bis zum Abend und lasse genügend Zeit für kleine Pausen, in denen Energie getankt werden kann. Kleine Ruhephasen sind bei innerer Unruhe extrem wichtig. Man kann in den Pausen für ein paar Minuten meditieren oder etwas Sport an der frischen Luft treiben.

Ablenkungen: Schalte auch das Handy aus, setz Dich nicht unter Druck von Freunden, Bekannten oder Kollegen von der Arbeit, die Dich ständig am Handy erreichen möchten. Indirekt fordern sie sofort eine Antwort. Man fühlt sich somit schon einmal leicht unter Druck gesetzt, hat das Gefühl, ja gleich antworten zu müssen. Nutze die Mittagspause auf der Arbeit für eine kleine Traumreise.

Frische Luft: Geh an die Luft oder nimm Dir ein paar Minuten der Ruhe und lasse Dich in eine Art Traumreise versetzen. Schließe dabei die Augen und sieh Dich für ein paar Minuten an einem Ort, wo Du jetzt gern wärst, Dich wohl und glücklich fühlen könntest. Dabei ist es völlig egal, ob es das gemütliche Sofa daheim ist, eine Hütte in den Bergen oder der warme Strand unter den Füßen. Ein Ort zum Relaxen, an dem es kein Telefon, kein Handy, keine Sorgen gibt.

Konfrontation: Der beste Weg sich seiner inneren Unruhe zu stellen, ist die Konfrontation. Stelle Dich bewusst den Dingen, die Dich unruhig werden lassen und Dir Angst bereiten. Überlege, welche Situationen es gibt, welche Menschen, welche Dinge, was für Gedanken aktuell den Lebensmut rauben und das eigene Leben einschränken. Du wirst merken, dass wenn man sich den Tatsachen stellt, die Angst im Laufe der Zeit nachlässt.

Gedanken: Lasse nicht zu, dass nach dem Feierabend ständig Gedanken durch den Kopf gehen, die die Arbeit betreffen. Es ist wichtig abzuschalten und nur das zu tun, was schön ist. Für Körper und Seele sind diese Ruhepole unerlässlich, wenn man nicht ständig unter der Unruhe im Körper leiden möchte und wieder zurück ins Leben finden will.

Innerliche Unruhe – Krankhafte Anspannung

ADHS zum Beispiel ist ebenfalls eine Form innerer Unruhe, die nicht nur bei Kindern und Teenies auftritt, sondern auch bei Erwachsenen. Meist in diesem Alter nur schwer zu erkennen und daher auch schwer therapierbar.

Betroffene leiden an Übelkeit, einem nervösen Magen und aggressivem Verhalten. Bei innerlicher Unruhe kommt meist auch eine gezielte Psychotherapie zum Einsatz, um auch seelischen Problemen auf den Grund zu gehen und diese zu behandeln.

Was hilft: Pflanzliche Homöopathie und Hausmittel gegen innere Unruhe

1. Lavendel – mit Silexan als Wirkstoff wird die Ausschüttung diverser Botenstoffe gehemmt. Stoffe die den Körper in Begeisterung und Aufregung versetzen. Lavendel ist deshalb bestens dafür geeignet, innere Unruhe zu mindern und die Gefühle von Angst und Panik zu mindern.

Der Wirkstoff Silexan hemmt das Karussell ängstlicher, beunruhigender und furchtsamer Gedanken. Wenn man Lavendel am frühen Abend als Tropfen oder wohltuenden Tee einnimmt, entspannt der Körper, man kann sanft einschlafen. Silexan macht weder abhängig noch müde. Der Stoff hilft lediglich beim Einschlafen und zur Ruhe zu kommen. Es handelt sich allerdings lediglich um ein Hausmittel – es bekämpft nicht die Ursachen für innere Unruhe und Anspannung.

2. Ernähre Dich gesund und vor allem ausgewogen, verzichte auf zu viel Süßes und Fett. Meide Alkohol und Zigaretten. Iss mehrmals am Tag eine Portion Rohkost und viel Gemüse. Trinke Kräutertee und achte auf frische Lebensmittel, die gut verdaulich sind und wenig Kalorien enthalten.

3. Autogenes Training ist eine sehr intensive und wohltuende Entspannungstechnik, um innerer Unruhe entgegenzuwirken. Yoga, Qigong oder Tai-Chi ebenfalls. All diese Meditationsübungen helfen, Nervosität zu lindern und Seele sowie Körper wieder stress- und sorgenfrei zu machen.

4. Sport – ist man dazu noch regelmäßig sportlich aktiv, hat jeder einen zusätzlichen, schnell wirksamen Stresskiller an seiner Seite. Mit Sport wird der Kopf frei, man denkt an ganz andere Dinge. Es werden unklare Gedanken langsam aufgelöst, seelische Blockaden kommen ans Licht. Es ist gar nicht notwendig, dafür täglich mehrere Stunden Sport zu treiben, es reicht uns an zwei bis drei Tagen die Woche für ca. 30 Minuten auszupowern. Versuche den eigenen Rhythmus zu finden, wann kann man sich diesen Sport am Tag am besten einrichten?

Die Zeit ist ganz egal, Hauptsache ist, man macht es für sich selbst, um zu erkennen, dass es einem gut tut. Ist man ein Frühaufsteher, sollte am Morgen der Sport stattfinden, schläft man eher lang, ist der Abend nach der Arbeit besser geeignet und der ideale Zeitpunkt. Man setze sich nur nicht unter Druck, sondern richte sich die Zeiten so ein, wie sie in den eigenen Tagesablauf bestmöglich integrierbar sind.

5. Homöopathie kann ebenfalls zur Heilung beitragen. Zum Thema Homöopathie hat der Heilpraktiker Hardy Peter seine spezielle Medikation inklusive genauen Dosierungen im eBook von „Deine Seelenfreiheit“ ausführlich zur Verfügung gestellt. Die pflanzlichen Heilmittel sind so abgestimmt, dass sie optimal zu den Bedürfnissen des Körpers bei Anspannung und innerlicher Unruhe passen – Körper und Geist zum Heilen anregen. Ohne Vorkenntnisse oder eine fachkundige Heilpraktiker Beratung ist davon abzuraten sich selbst zu behandeln.

Herzklopfen, Schlafstörungen, Zittern und Angst überwinden: Veränderungen zulassen

Die typischen Symptome begleiten Betroffene oft durch den ganzen Tag und schränken die Lebensqualität stark ein: Ständiges Herzklopfen, langanhaltende Schlafstörungen und innerliches Zittern. Dazu kommen oftmals Panikattacken und Angstgefühle. Doch dieser Zustand kann dauerhaft geändert und geheilt werden, wenn man es zulässt.

Lasse Dich auf Veränderungen ein, sie können wirklich Gutes bewirken, wenn Du es zulässt und den Mut dazu hast. Bei einer Prüfung fällt am Ende die Anspannung ab, geht ein Lebensabschnitt zu Ende, ist dies auch zu verkraften, nur hab den Mut Dich auf etwas Neues einzulassen. Für viele ist es ein ganz neuer Lebensabschnitt, ein Neuanfang, worauf man sich einlässt.

Natürlich ist alles Neue ungewohnt und anders, aber es ist nicht schlecht. Nimm die Herausforderung an und lasse das Neue auf Dich zukommen. Manchmal muss man sich sogar von belastenden Beziehungen befreien, um geistig und körperlich wieder frei zu werden.

Wenn man sich unruhig fühlt, auf alles negativ reagiert und launische Stimmung an den Tag legt, kommt das bei den Mitmenschen gar nicht gut an. Irgendwann sind auch die besten und engsten Freunde von den eigenen Stimmungsschwankungen genervt und, sondern sich von Dir ab.

Du kommst ins Grübeln, warum ist das so? Bin ich wirklich so gereizt und launisch, warum habe ich das Gefühl nicht verstanden zu werden, warum ziehe ich mich zurück und meide immer mehr meine Mitmenschen? Das ist leider keine Seltenheit. Die bewährten Methoden von Heilpraktikern und Psychologen können hier ein Lichtblick und Rettung in der Not sein.

Tipps: Körper und Geist zur Ruhe bringen

Grund ist der fehlende Ausgleich, zwischen Ent- und Anspannung. Ein Gefühl, das man selbst gar nicht richtig beschreiben kann, man z. B. vor jemanden oder einer Aufgabe am liebsten wegrennen möchte, wenn man etwas nicht fertigbringt und deshalb des Nachts aus dem Schlaf gerissen wird, in Schweiß gebadet aufwacht und beginnt zu grübeln.

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Vielleicht hast Du auch das Bedürfnis in die Kirche zu gehen und zu beten oder Dich mit einem Seelsorger zu unterhalten. Tu das, was Dir gut tut, um mit der inneren Unruhe umzugehen. Lege Deine Lasten ab und geh mutig durchs Leben. Dieses Portal hilft allen Betroffenen, Heilung zu finden.


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