Hilfe bei Angstzuständen & Panikattacken

Hilfe bei Angstzuständen & Panikattacken

In der heutigen Zeit haben immer mehr Menschen mit Angst und Panik zu tun. Dies kann natürlich sehr viele Gründe haben. Stress im Job oder im privaten Umfeld. Doch es kann auch eine psychische Störung sein, ausgelöst durch ein Trauma. Egal, welche Ursache sie beinhaltet, ist diese sehr ernst zu nehmen. Ebenso sollte auch immer ein Arzt oder ein Psychotherapeut zur Hilfe eilen.

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Wer hilft bei Angststörungen?

Bei einer generalisierten Angststörung gilt es ebenfalls zu prüfen wie schwer die Angst wiegt. In einigen Fällen kann man sich selbst schon helfen mit Entspannungsmethoden wie Qi Gong, Yoga, Meditation oder besonderer Fachliteratur.

Allerdings ist es immer ratsam und empfehlenswert sich an einen Facharzt zu wenden. Hier ist der Psychotherapeut gefragt. Dieser ist spezialisiert auf die psychischen Ungleichheiten des Menschen und kennt sich bestens mit der Angst aus. Er ist auch in der Lage zu entscheiden, ob noch ein weiterer Psychiater oder Neurologe hinzugezogen werden soll, der begleitend dazu eine medikamentöse Therapie vorschlägt. Bei schwerwiegenden Fällen, kann dies sehr hilfreich sein.

Wenn ein Patient solch schlimme Angstzustände hat, dass sein Alltag darunter leidet und er ihn nicht meistern kann empfehlt es sich tatsächlich auch Kontakt mit einer Klinik aufzunehmen. Dies kann eine psychosomatische Reha-Klinik sein oder auch eine Psychiatrie. Es ist wichtig, dass man umfassend alle Hilfe annimmt und mitarbeitet.

Panikattacke erkennen

Eine Panikattacke ist ein plötzlich auftretender Angstanfall, welcher in der Regel aber nicht länger als eine halbe Stunde andauert. Der Betroffene empfindet die typischen körperlichen Syndrome, die von ihm aber als schwerwiegender – wenn nicht sogar als lebensbedrohlich angesehen werden.

  • Deswegen ist die Angst vor dieser Panikattacke ebenso schlimm, weswegen sie Orte oder Situationen vermeiden, die eine solche auslösen können.
  • Die Symptome sind: Herzrasen, Herzklopfen, Hitzewallungen oder Kälteschauer.
  • Des Weiteren Bauchschmerzen, Enge im Hals, Schmerzen, Atemnot oder ein Zittern.
  • Letztendlich beherrscht in diesen Momenten die Angst vor der Angst die betroffenen Personen, was zur Qual wird.

Ängste loswerden:
Wichtige Änderung der Lebensumstände

In erster Linie ist zu klären, dass eine Angst erst mal ein sinnvolles Gefühl ist, welches uns im ersten Moment schützen möchte. Wenn die Angst allerdings außer Kontrolle gerät, lähmt sie uns und macht unfrei. Wir werden von ihr beherrscht. Die Ängste entstehen in unseren eigenen Bewertungsmuster. Eine gewisse Situation geschieht, wir bewerten diese nach individueller Art und reagieren dementsprechend.

Nicht die Situation ist also hier gefährlich, sondern unsere Bewertung. Wenn dies passiert, sollte man prüfen, welche Gedanken hier in einem aufkommen.

  • Warum bewerten wir die Situation als schlimm?
  • An was denken wir in diesem Moment?

Hier steht der Psychotherapeut natürlich zur Hilfe. Gedanken wie: “Das wird mir sicherlich sofort schiefgehen”, sollte man versuchen zu ändern. “Ich spüre gerade Angst.

Doch ich bin sicher, dass ich es schaffen werde, denn ich WILL es auch schaffen. Die Angst verfliegt, wenn ich mich ihr stelle.” Dies ist natürlich leichter gesagt als getan. Doch solche Übungen lernt man in einer Psychotherapie und dem Experten Kurs.

Hilfe bei Angstzuständen:
Bewegung statt Stillstand

Es ist unfassbar wichtig, dass Menschen mit Angst Sport betreiben oder in die Natur gehen. Daheim sitzen und sich von der Angst auffressen zu lassen ist keine Option. Hier grübelt man nur weiter darüber nach, wie viel Angst man doch hat.

Eine wichtige Hilfe bei Angstzuständen deshalb: Wenn man sich ablenkt, indem man Sport treibt, denkt man nicht an die Angst. In mancher Hinsicht schafft man es sogar, die Angst während dem Sport zu überwinden.

Oftmals kommen ängstliche Situationen, die dann währenddessen oft unbemerkt gelöst werden. Das Adrenalin im Körper hat unglaubliche Kraft, die oftmals unterschätzt wird. Auch die Natur hilft mit der Angst umzugehen. Es ist mehrfach bewiesen, dass ein Spaziergang im Wald Wunder bewirken kann und das Gehirn beruhigt und somit auch die Seele.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Angst und Depression bewältigen: Selbsthilfe

Angst und Depression bewältigen:
Selbsthilfe

Auch wenn eine Psychotherapie in einigen Situationen unumgänglich ist, schadet es nicht sich selbst zu helfen. Dies ist auch die oberste Priorität. Die Therapie kann nur anschlagen, wenn man selbst etwas dafür tut. Genau genommen bringt der Arzt auch nur Ansätze und gibt Impulse, um sich letztenendes selbst zu helfen.

Niemand kann in einen Menschen hineinschauen. Um sich selbst zu helfen hilft ein schärferer Blick. Die Betroffenen sollten beobachten in welchen Situationen sie Angst bekommen und welche Gedanken dabei entstehen. Vielleicht kann man diese umkehren und verändern?

Es ist unfassbar wichtig sich selbst zu beobachten und rzu eflektieren, wie man selbst mit allem umgeht. Wer diese Übung beherrscht, kann schon sehr viel damit tun.

Bei einem sonnigen Tag sollte man raus in die Natur, Sonnenstrahlen einfangen und das Leben genießen. Oftmals bekommen depressive Menschen zu wenig Vitamin D ab. Hier hat man die Chance Lebensenergie aufzusammeln und relativ schnell spürt man, dass der eigene Gemütszustand sich verändert.

Ernährung gegen Angst

Was im ersten Moment seltsam erscheint ist allerdings erwiesen. Was wir an Ernährung zu uns nehmen, bilden die Bausteine unseres Lebens. Der Grund kann oft zu viel oder zu wenig Zucker in unserem Gehirn sein. Wenn wir mehr frisches zu uns nehmen, erhält der Körper viel mehr Nährstoffe und dies schlägt ebenfalls auf den Gemütszustand.

1.Omega 3 Fettsäuren:

Nüsse, Lachs, Kerne, Samen = Senken Entzündungswerte und Angstzustände.

2. Komplexe Kohlenhydrate:

Süßkartoffeln, Naturreis, Bohnen und Linsen = Sehr ballasstroffreich, am besten mit gutem Eiweiß und gesunden Fetten verzehren.

3.L-Theanin aus Grünem Tee

Dieser Stoff beeinflusst das Zentralnervensystem und wirkt beruhigend.

4. Zink:

Sesam, Kürbiskerne, Linsen, Erdnüsse, Haferflocken, Paranüsse = Spielt eine wichtige Rolle für das Imun- und Nervensystem. Stress und Angst senken den Zink-Wert.

5. Vitamin B12:

Fisch, Fleisch, Käse, Spirulina, Chlorella = Wirkt beruhigend und fördert die Gehirnleistung. Nicht nur Vegetarier haben oft einen Mangel.

6.Magnesium:

Grünes Gemüse, Mandeln, Avocado, dunkle Schokolade = Wichtig für die Muskelfunktion. Ein Mangel kann Ängste verursachen.

7.Tryptophan:

Haferflocken = Enthalten Tryptophane, ein Vorgänger von Serotonin und Melatonin. Dazu sind sie reich an B-Vitaminen und Ballaststoffen. In Kombination mit guten Fetten bleibt der Blutzuckerspiegel besonders stabil.

8.MCT-Fette:

Kokosöl = Dies sind Mittelkettrige Triglyceride. Dies ist eine gute Fettquelle die dem Gehirn und Nerven Bausteine liefert. Diese verbessern kognitive Fähigkeiten.

9. Antioxidantien:

Heidelbeeren, Preisselbeeren, Tomaten = Wirken hervorragend gegen Stress.

10.Eisen:

Linsen, Kichererbsen, Tofu, Nüsse, Ölsamen = Sorgt für starke Nerven und beugt Depressionen und Schlappheit vor.

Mit Angst umgehen lernen

Es ist zunächst wichtig, dass man sein Defizit lernt anzunehmen. Wenn dieser Schritt getan ist, kann man leichter anfangen an der Angst zu arbeiten und zu bekämpfen. Die Angst möchte uns ja zunächst einmal nur vor Gefahren schützen. Dies ist in erster Linie nichts Schlimmes.

Eine gewisse Grundangst darf auch jeder Mensch spüren. Nur sollte sie uns nicht beeinflussen und kontrollieren. Wenn die Angst so stark ist, dass man alleine gegen sie machtlos ist, sollte man sich eingestehen, das professionelle Hilfe notwendig ist.

Hilfe bei Angstzuständen: Sei bereit etwas zu ändern

Dies ist auch nicht weiter schlimm, sondern eher gut – bereit zu sein etwas zu ändern. Es ist wichtig, seine Angst immer zu beobachten und in den jeweiligen Situationen zu prüfen ob die Gedanken sich auch ändern können: Statt “Ich schaffe das nicht” wird “Ich werde es schaffen!”.

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Und dies muss aus dem Herzen kommen. Jeder Mensch ist dazu in der Lage. Mut ist nicht keine Angst zu haben, sondern seine Angst zu überwinden. Versuchen positiv zu denken ist ebenfalls wichtig. Es gibt so viele Emotionen, die auch gefühlt werden möchten. Wie zum Beispiel Liebe und Freude. Diese sollten einen wichtigen Platz im Leben aufnehmen.


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