Herzrasen nach dem Essen

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Es kann viele verschiedene Ursachen haben, warum man unter Herzrasen nach dem Essen leidet. Normalerweise tritt es im Zusammenhang mit anderen Krankheitsbildern auf. Zu diesen gehören zum Beispiel Diabetes in der Frühphase, eine Schilddrüsenüberfunktion oder das Roemheld-Syndrom.

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Es kann allerdings auch aufgrund von körperlichen Veränderungen in einer Schwangerschaft oder durch den Wandel des Hormonhaushaltes in den Wechseljahren auftreten. Ebenfalls möglich sind psychische Ursachen für die Entstehung des Herzrasens oder die Folgen einer Operation im Magen-Darm-Trakt sind die Hauptursache.

Die häufigste Veranlassung für Herzrasen nach dem Essen sind Herz- und Gefäßerkrankungen, die das Herz empfindlicher auf kleine Anstrengungen reagieren lassen. So ist zum Beispiel schon eine Verdauung eine Belastung für das Herz.

Dies wird in erhöhtem Puls oder in Herzrhythmusstörungen bemerkbar. Menschen können die Symptome direkt nach Einnahme ihrer Mahlzeit oder aber nach einem zeitlichen Abstand spüren.

Man spricht von Herzrasen, sobald der Puls eine Frequenz von 100 Schlägen pro Minute überschreitet und auch der Ruhepuls stark erhöht ist.

Herzrasen nach dem Essen durch Fehlfunktion der Schilddrüse

Grundlage der meisten Krankheiten, die Herzrasen verursachen, ist eine übermäßige Freisetzung an Insulin. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse ist besonders im Frühstadium einer Schwangerschaft sehr gefährlich.

Zu diesen Ursachen für Herzrasen gehört beispielsweise das Frühstadium von Diabetes, eine Zellvergrößerung von Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, ein insulinproduzierender Tumor oder eine Schilddrüsenüberfunktion.

Einer Schilddrüsenüberfunktion liegt eine allgemeine Überfunktion im Körper zugrunde. Diese Überaktivierung der Symptome wird als „Hyperthyreodismus“ bezeichnet. Die Beschwerden, unter denen man in einer „Hyperthyreose“ leidet, umfassen Probleme mit dem Schlaf und der allgemeinen Neigung zu nervösem, sowie reizbarem Verhalten. Das Herz neigt nicht nur zu höherem Pulsieren, sondern auch zu Rhythmusstörungen.

Herzrasen nach dem Essen in der Schwangerschaft

Wie bereits erwähnt, können die Ursachen von Herzrasen in der Schwangerschaft mit einer Schilddrüsenüberfunktion zusammenhängen. Diese stellt eine große Gefahr dar, weil sie Früh- und Totgeburten verursachen kann.

Die Schilddrüse verändert sich in gewissem Maße auch ohne Bedrohung während einer Schwangerschaft, da ihre Beanspruchung durch die zusätzliche Versorgung des Kindes wächst. Dennoch muss bei einer gewissen Wertüberschreitung mit sehr großer Vorsicht gehandelt werden.

Wechseljahre und Herzrasen

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Auch in den Wechseljahren kann es vermehrt zu Herzrasen kommen. Selbst wenn die Wechseljahre definitiv nicht mit einer Krankheit zu verwechseln sind, besteht die Möglichkeit, dass krankheitsähnliche Symptome auftreten.

Diese können sogar einer Behandlung bedürfen. Da eine sehr starke hormonelle Veränderung im Körper stattfindet, können sehr heftige körperliche und auch emotionale Reaktionen entstehen. Diese werden oft als Stressauswirkung verstanden und fehlinterpretiert.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Physische und psychische Symptome in den Wechseljahren sind:

In seltenen Fällen kommt es durch Hormonmangel zu Panikattacken. Die Wechseljahre sind eine Zeit der Veränderung: Viele Frauen durchleben die Phase, in der ihre Kinder den eigenen Weg einschlagen und selbst zu jungen Erwachsenen werden. Nicht jedem fällt der Schritt des Loslassens gleich leicht.

Bei den meisten Frauen befindet sich der Zeitraum zwischen dem 45. und dem 60. Lebensjahr und hält circa für vier Jahre an. Die Ausprägung der Symptome ist individuell sehr verschieden.

Erste Anzeichen auf den Beginn der Wechseljahre sind erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen und ein unregelmäßiger Zyklus mit Zwischenblutungen.

Psychischer Beweggrund für Herzrasen

Bei psychosomatischen Krankheitsbildern in Form von somatoformen Störungen kann es ebenfalls zu erhöhtem Herzschlag nach dem Einnehmen der Mahlzeit kommen. Besteht ein innerer Konflikt mit dem Essen, wie zum Beispiel bei einer Essstörung, kann sich das Gehirn eine Krankheit einbilden. Sie wird folglich mit einem erhöhten Puls oder einer Herzrhythmusstörung in Verbindung gebracht.

Daraus könnte sich unter anderem eine Angststörung entwickeln. Falls man bereits Herzrasen nach dem Essen erlitten hat, kann man sich folglich nach einer weiteren Mahlzeit davor fürchten, dass es erneut zu stark erhöhtem Pulsschlag kommt. Durch die Angst davor entsteht tatsächlich ein beschleunigter Herzschlag.

Herzrasen nach dem Essen — Was tun?

Falls es zu Herzrasen nach einer Operation im Magen-Darm-Trakt kommt, sollte den Anweisungen des Arztes gefolgt werden. Möglicherweise ist mit diesem Symptom zu rechnen und es sollte einem keine Sorgen bereiten.

Besteht Unsicherheit, ist es immer ratsam Kontakt mit dem Krankenhaus aufzunehmen und die bestehenden Fragen zu klären. Denn durch Angst können die Erscheinungen stark zunehmen.

Kommt es häufig zu Herzrasen nach dem Essen ohne eine Operation im Vorfeld, sollte man in akuten Fällen direkt den Arzt aufsuchen. Vor allem, wenn es zusätzlich zu Kreislaufzusammenbrüchen, Schmerzen und Druckgefühl im Brustbereich, einer Beeinträchtigung des Seh- und Empfindungsvermögens und Verwirrungen kommt.

Leidet der Betroffene unter einer Essstörung, wie zum Beispiel Bulimie, Magersucht oder Binge-Eating, sollte er einen Psychologen aufsuchen. Diese Krankheiten sind lebensgefährlich und sie sind kaum von alleine heilbar.

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Allgemeiner Tipp:

Der Ursprung liegt fast immer in einem falschen Essverhalten. Eine Ernährungsumstellung kann sehr viel bewirken. Man sollte besonders Fette, Zucker, und Kalorien in seinen alltäglichen Mahlzeiten reduzieren und weitestgehend auf Alkohol und Nikotin verzichten. Hilfreich kann eine Unterstützung durch eine Ernährungsberatung sein, die Sie auf dem Weg der Gesundung begleitet.


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