Fühle mich schlapp

Lustlosigkeit

Erschöpfung, Abgeschlagenheit, ständige Müdigkeit, wer kennt es nicht? Diese Symptome haben viele schon mal erlebt, nach einer langen Geburtstagsfeier, oder wenn man mal erkältet war oder unter anderen Umständen.

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Aber was tun, wenn diese Dinge länger anhalten, oder sogar ohne erkennbaren Grund auftreten und du dich einfach schlapp fühlst? Woher kann sowas kommen, was kann dahinter stecken? Viele Ursachen können harmlos sein, aber leider nicht alle, somit ist es wichtig sich gut zu dem Thema zu informieren wenn man davon betroffen ist. Mit diesen Informationen werden wir uns in diesem Artikel beschäftigen.

Fühle mich schlapp: Typische Symptome

Üblicherweise ist Müdigkeit ein Hinweis darauf, dass etwas fehlt. Sei es Schlaf, Sauerstoff, Flüssigkeit, Vitamine oder einfach Bewegung. Es kann ebenfalls ein Hinweis sein darauf, dass es sich um einen Kreislauf handelt, der nicht so funktioniert wie er soll.

Manchmal ist es auch eine psychische Ursache wie Stress, der uns nicht zur Ruhe kommen lässt und durch den wir uns schlapp und erschöpft fühlen.

  • Wichtig ist heraus zu finden, wann und wo die Schlappheit oder Erschöpfung auftritt.
  • Es empfiehlt sich, dazu ein Tagebuch zu führen und sich Begleitumstände und alles aufzuschreiben was man während dessen fühlt.
  • Parallel sollte man seine Lebensgewohnheiten dokumentieren, Schlafrhythmus, wie erholsam man den Schlaf gefunden hat, was man isst, wie regelmäßig.
  • Auch Informationen über besondere Belastungen sollten in einem Tagebuch festgehalten werden, um zu dokumentieren, wie das Leben des Betroffenen sich gestaltet.
  • Es führt einmal dem Betroffenen selbst vor Augen was los ist mit ihm, zum anderen kann später, falls es erforderlich wird, ein Therapeut oder Arzt diese Informationen gut nutzen um eine Diagnose zu stellen oder zumindest mögliche Ursachen einzugrenzen.

All diese Informationen werden unter Umständen später relevant, wenn man sich professionelle Hilfe sucht, weil das Problem bestehen bleibt und nicht von alleine weggeht.

Fühle mich ständig müde und schlapp: Was du selbst tun kannst

Einige Möglichkeiten, selbst zu handeln um die Erschöpfung los zu werden, wäre einige Dinge im eigenen Leben zu verändern.

Zuerst sollte man rausfinden, was der eigentliche Biorhythmus von einem ist. Ist man ein Mensch, der eher abends lange wach und aktiv sein kann, einer der eher morgens früh aktiv sein kann oder jemand zwischendrin?

Diese Informationen sind wichtig und können eventuell dabei helfen, die Lebensumstände zu begünstigen. Es handelt sich beim Biorhythmus um einen Begriff aus der Chronobiologie, in der man Menschen in verschiedene Chronotypen einteilt.

Hier ein Link für weitere Information dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Chronotyp

Fester Schlafrhythmus

Zu aller erst ist ein fester Schlafrhythmus mit mindestens 7 Stunden Schlaf wichtig. Es ist kein Problem, mal am Wochenende oder wenn man frei hat länger wach zu bleiben, oder auch wenn man morgens raus muss. Man muss sich nicht sklavisch dran halten, aber man sollte es regelmäßig hinbekommen.

Der Schlaf sollte in einem dunklen, ruhigen Raum stattfinden. Kein Fernseher der läuft oder andere Quellen für Unruhe. Keine modernen Medien wie Handy das ständig vibriert. Schlaf soll der Erholung dienen und deshalb ist es wichtig, dass man dabei abschalten kann.

Speziell zum Thema unruhiger / nicht erholsamer Schlaf und ständige Schlappheit sowie innere Unruhe hat unser Expertenteam bestehend aus einem renommierten Heilpraktiker und dem psychologischen Coach Holger Stellwagen ein umfassendes Programm namens „Deine Seelenfreiheit“ entwickelt, dass dir dabei helfen wird, dich von diesem Problem zu befreien und deine Lebensqualität signifikant zu verbessern.

Richtige Ernährung

Eine weitere Stellschraube ist eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung. Die ist besonders wichtig, da wir daraus alle Vitamine, Spurenelemente und Zusatzstoffe bekommen die wir brauchen.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Wichtige Informationen dazu finden sich zahlreiche im Internet, die Schwierigkeit dabei ist es, heraus zu finden welche der Methoden zu einem persönlich passt. Die Regelmäßigkeit und Ruhe bei den Mahlzeiten ist ebenfalls wichtig.

Wenn man isst, keine Beschallung durch Medien, nicht mit was anderem beschäftigt sein, sondern bewusst essen. Damit nimmt man zum einen Stress raus, zum anderen wird man eher satt. Der Dritte Punkt ist, dass man lernt bewusst bei einer Sache zu bleiben die man gerade tut. Das ist eine Lektion, die in allen Lebensbereichen wichtig ist und uns dabei hilft, generell Stress und Belastung im Leben zu reduzieren.

Zur ausgewogenen Ernährung gehört auch, dass man regelmäßig genug Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee (kein Schwarz-oder Grüntee) zuführt. Der Körper braucht etwa 2 Liter am Tag, hat man körperlich anstrengende Arbeit oder im Sommer entsprechend mehr.

Mehr Bewegung, wenn man sich ständig schlapp fühlt

Mehr Bewegung, wenn man sich ständig schlapp fühlt

Ein weiterer Punkt, der uns ermöglicht, Erschöpfung entgegen zu steuern, ist regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Es muss kein Sport sein, wem das nicht liegt der kann Fahrrad fahren, spazieren gehen oder einfach nur so durch die Welt bummeln.

Aber unser Blut wird mehr Sauerstoff haben dadurch, und in einer Stunde draußen bekommen wir mehr Licht als in einem hellen Zimmer am ganzen Tag. Das sorgt dafür, dass unser Schlaf/Wachrhythmus besser wird und der Körper sich ausreichend auftanken kann. Ferner sorgt die Bewegung für eine regelmäßige und gute Verdauung, die ebenso wichtig für Immunsystem und Wohlbefinden ist.

Ausdauersport ist ebenfalls eine gute Option und ein guter Ausgleich, um solche Zustände, wenn sie keine krankhaften Ursachen haben, zu überwinden. Es ermöglicht unserem Körper, sich neu auszurichten, die Belastungen zu kompensieren die wir ihm täglich zumuten und so einfach dafür zu sorgen, dass wir uns im Allgemeinen besser fühlen.

Wichtig dabei ist, es geht nicht darum Leistungssport für Olympia zu machen, sondern sanften Ausdauersport. Wichtig ist immer darauf zu achten, dass man sich dabei wohl fühlt und sich zu nichts zu zwingen, was Schmerz hervorruft oder die Symptome verschlimmert oder eine tiefe innere Abneigung dagegen vorliegt.

Wobei man sich Hilfe suchen sollte

Man sollte auf jeden Fall wenn es um einen längeren Zeitraum geht, in dem man die Erschöpfung fühlt, ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, parallel zu den Dingen die man selbst tun kann.

Ärztliche Untersuchungen werden zuerst körperliche Gründe für die Erschöpfung suchen und sich damit beschäftigen, diese zu finden oder auszuschließen. Dazu gehören hormonelle Untersuchungen, Blutwerte wie Vitamine und andere, und je nachdem was gefunden wird noch weitere.

Psychater und Psychologen werden sich eher auf psychische Ursachen konzentrieren, herausfinden was für Belastungen der Betroffene hat und ob sich dahinter ein Krankheitsbild verbirgt oder etwas was noch ohne Therapie oder Medikamente durch Verhaltensänderungen in den Griff bekommen werden kann.

Wo man sich informieren kann

Die Zeitung Fokus hat einen Artikel zu dem Thema veröffentlich, aus dem man interessante Informationen ziehen kann:

https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/staendig-muede-acht-gruende-fuer-dauermuedigkeit_id_5131396.html

Im Stern wurde ein Arzt zu diesem Thema befragt und hat einige interessante Dinge aus seiner Praxis zu erzählen:

Finde heraus, welche Methoden über 500 Menschen mit genau dieser Problematik helfen konnten:
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https://www.stern.de/gesundheit/staendig-muede–ein-arzt-erklaert–woran-es-liegen-koennte-7639040.html


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