Angstzustände erkennen und loswerden

Angstzustände

Ob die Angst vor einer Klausur, die Angst vor dem Chef oder die Angst vor Spinnen. Die Angst kennt keinen Halt und sucht sich ihren Weg. Die Frage ist wie geht man damit um? Sie kann einen so beeinträchtigen, dass einige Menschen nicht einmal das Haus verlassen möchten.

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Dies ist natürlich kein Lebensumstand, doch oftmals wissen diese Leute nicht mehr weiter. Jeder hat sie einmal gespürt, doch nicht jeder kennt die besten Therapiemethoden. Ein weiterer Grund ist, dass viele Menschen Angst haben mit der Angst konfrontiert zu werden. Deshalb meiden einige sogar eine Therapie von Angstzuständen.

Ursachen für Angstzustände

Die Ursachen einer Angststörung sind individuell und vielseitig. Es können verschiedene Faktoren eine solche verursachen. Zum Beispiel kann der Mensch von Grund auf eine ängstliche Persönlichkeit haben.

  • Hier hat es demzufolge genetische Ursachen.
  • In vielen Fällen haben die Gründe der Angst auch auslösende Faktoren.
  • Wie zum Beispiel der Verlust eines geliebtem Menschen, traumatische Ereignisse in der Kindheit oder schlichtweg eine Überlastung.
  • Natürlich spielen übermäßiger Drogen-, Alkohol- und Medikamentenkonsum auch eine Rolle.
  • Es gibt zudem die generalisierte Angst, die Angst vor der Angst.
  • Hier ist die eigentliche Störung auf Anhieb nicht erkennbar und besitzt keine normale Ursache.

Angststörung: Symptome

Das zunächst einmal seelische Erleben der Angst kann mitunter psychische als auch körperliche Symptome oder Reaktionen auslösen. Es ist wichtig bei langfristig anhaltender Angst einen Arzt oder Psychologen aufzusuchen, welcher einem Behandlungsmethoden vorzeigt und den Patienten unterstützt. Die folgenden Symptome gelten hier als typisch:

Eine unbehandelte Angststörung kann zu Veränderung der Persönlichkeit führen und im schlimmsten Fallle langfristige körperliche Schäden verursachen. Deswegen ist es wichtig, schnell Hilfe anzufordern. Jeder Mensch hat vor etwas Angst, wichtig ist, dass sie einen nicht bestimmen und kontrollieren darf. Natürlich spielt Unzufriedenheit und Unsicherheit im eigenen Leben eine große Rolle.

Typische Ängste

Angst vor Menschen

Es gibt gewisse Ängste in der heutigen Zeit und Gesellschaft, die mittlerweile schon als typisch gelten. Nachfolgend sind die Bekanntesten aufgelistet:

Angst vor dem Zahnarzt

Die Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet. Hier fängt die Panik schon bei den langen, metallischen und spitzen Werkzeugen an, die der Zahnarzt benötigt um den Patienten zu behandeln. Das laute Bohren, der Stuhl, der sterile Raum. Viele Menschen erinnert dies an einen Horrorfilm und gefährlicherweise meiden dadurch viele schon den Besuch bei einem solchen Arzt, um sich dieser Angst nicht stellen zu müssen.

Im schlimmsten Fall kann es hier natürlich zu Karies oder noch schlimmeren Zahnerkrankungen führen. Diese Angst führt bei den Betroffenen leider schon Tage zu vor zu schlaflosen Nächten, wobei in der heutigen Zeit ein Zahnarztbesuch durchaus schmerzfrei ablaufen kann.

Laut einer Umfrage leiden 60 bis 80 % der Bevölkerung an dieser Angst. Doch gibt es die Möglichkeit diese Störung in den Griff zu bekommen. Es ist ratsam offen und ehrlich mit dem Zahnarzt über seine Ängste zu sprechen, somit wird der Arzt im Idealfall auch etwas Empathie zeigen und gegebenenfalls die Behandlungsschritte Schritt für Schritt erklären.

Auch Entspannungstechniken wie tiefes Ein- und Ausatmen sind sehr hilfreich. Natürlich kann auch das Hören der eigenen Lieblingmusik in Betracht ziehen. Wenn alle Stricke reißen sollen, kann man nach einem Beruhigungsmittel oder Narkotika nachfragen.

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Angst vor Menschen

Auch eine Sozialphobie oder einfach gesagt die Angst vor Menschen ist mittlerweile weit verbreitet. 2-8 % der Bevölkerung leiden schon an dieser Krankheit, wobei dies nicht immer leicht zu bestimmen ist. Es gibt Menschen die einfach eine introvertierte Persönlichkeit haben, aber nicht gleich eine wirkliche Angst aufweisen.

Auch hier kann die Ursache genetischer Form sein. Oft berichten Betroffene auch von negativen Erfahrungen mit Menschen, was dann in Abschottung endet. Sie wollen nun mal nichts mit ihnen zutun haben. Wie in Schulen oftmals berichtet wird ist Mobbing und Ausgrenzung auch oft ein Fall, der zu einer Angst führen kann.

Die reine Bloßstellung der Persönllichkeit hat eine große Wirkung auf den Menschen und wird zu einer dauerhaften Belastung. Bei einem körperlichen Übergriff sei es Misshandlung oder Vergewaltigung ist diese Angststörung natürlich logisch. Hier sollte sich immer von einem Therapeuten oder Arzt geholfen werden, da dies eine ernstzunehmende Krankheit ist.

Die Betroffenen erröten, werden nervös, zittern oder bekommen Panikzustände, wenn sie von der Angst betroffen sind. Auch kann der Kreislauf befallen sein, oder der Mensch fällt in eine Art “Loch”. Um diese Krankheit zu beheben, ist es ratsam sich einem Psychotherapeuten anzuvertrauen und vielleicht auch in einer Selbsthilfegruppe darüber zu reden, wenn man sich an eine Handvoll Menschen gewöhnt hat.

Angst vor Spinnen

Die Angst vor Spinnen (auch Arachnophobie genannt) ist ebenso eine typische Angststörung und weit verbreitet. Allein schon der Gedanke an Spinnen jagt dem Betroffenen einen eiskalten Schauer über den Rücken.

Man bekommt Angstschweiß, Gänsehaut und möchte einfach nur vor diesem “Monster” fliehen. Die Tatsache, dass eine Spinne so weit von dem menschlichem Erscheinungsbild abweicht ist für die Betroffenen unerträglich und kann zu einer Panik führen.

Viele Psychologen und Forscher sind der Meinung, dass diese Angst ein Urinstinkt ist. Die Ureinwohner mussten lernen Spinnen und Schlangen zu bekämpfen, um die eigene Familie zu beschützen.

Einige Spinnen können natürliche Gifte beinhalten, die für den Menschen tödlich sein könnten. Diese Angst ist bei ca 5% der Bevölkerung ausgesprägt. Die Betroffenen können die Angst verlieren, wenn sie den Kontakt mit Spinnen täglich üben.

Meist wird dies mit Plastikspinnen geübt. Diesen Vorgang nennt man systematische Desensibilisierung. Wenn die Angst so stark ist, dass diese das eigene Leben einschränkt, sollte man über eine Therapie nachdenken.

Innere Unruhestörungen

Innere Unruhestörungen können viele Ursachen und viele Faktoren aufweisen. Es kann überhöhter Drogen-, Medikamenten-, und Alkoholkonsum sein aber auch eine Unruhe zu einem bestimmten Thema sein.

Man ist unruhig vor einem wichtigen Termin mit Ämtern, oder einfach zu viel Stress. Oftmals ladet man sich zu viel Pflichten auf, die man alle nicht bearbeiten kann. Bei einer inneren Unruhe gilt es erst mal zu schauen, wo genaue die Ursache zu finden sind.

Meist kann man mit Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga , Qi Gong oder auch Beruhigungstees schon erste Schritte zur Selbsthilfe erreichen. Falls die Unruhe länger andauern sollte, ist es immer ratsam die Meinung eines Facharztes in Erwägung zu ziehen. Auch der Kurs „Deine Seelenfreiheit“ wurde konzipiert, um Betroffenen zu helfen.

Panikattacken Selbsthilfe

Nüchtern betrachtet ist eine Panikattacke immer erst mal eine körperliche Reaktion auf eine scheinbare bedrohliche Situatation. Doch auch hier kann man sich selbst behelfen.

  • Eine ganz wichtige Übung ist sich auf seinen Atem zu konzentrieren.
  • Genau zu spüren, wie man ein- und wie man ausatmet.
  • Dies kann man im Sitzen, im Stehen aber auch im Liegen durchführen.
  • Ebenso helfen positive Affirmationen, die man sich selbst zuredet.
  • “Ich bin eine starke Persönlichkeit”, “Ich bin Selbstsicher”, “Ich nehme mein Leben selbst in die Hand”.

Dies mag einem am Anfang etwas ungewohnt vorkommen, doch nach einer gewissen Zeit spürt man die heilende Kraft dieser Art der Suggestion

Therapie von Angststörungen und Angstzuständen

Falls die Angststörung länger anhält und man sie selbst nicht in den Griff bekommt, ist es ratsam, sich Hilfe bei einem Psychotherapeuten zu holen. Dieser ist genau darauf geschult und hat die besten Therapiekonzepte, um wirklich jedem Menschen zu helfen.

Dies kann meist sogar ohne Medikamente erfolgen. Falls die Ängste schwerwiegend und ein wenig spezieller sind, könnte man auch eine medikamentöse Therapie in Betracht ziehen. Dies ist aber immer mit dem Arzt zu besprechen und dieser muss die Art und Weise, wie sie eingenommen werden kontrollieren.


Autoren
Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit einem Heilpraktiker, einem psychologischen Berater und einem schamanischen Motivationstrainer konzipiert.