Angstbewältigung

Ängste bei Kindern

Angst wird als kommende Gefahr oder sonstigen, körperlichen Symptomen im Kopf wahrgenommen. Ein griechischer Philosoph belegte, dass nicht spezifisch die Momente oder Dinge als Angst empfunden werden, sondern die Sicht aus der man diese sieht.

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Bestes Beispiel: „Das Glas Wasser ist halb voll und nicht halb leer“. Jeder Mensch verspürt Angst, das ist ein ganz normaler Zustand. Wenn jemand Angst hat, möchte er sich vor Personen, Krankheiten oder Missständen im Job oder der Familie schützen. Merkt er jedoch, dass sich diese Ängste verschlimmern, intensiver werden und des Öfteren auftreten und ihm seine Lebensqualität nehmen, umso mehr erscheinen sie krankhaft und beruhen auf körperlichen oder seelischen Krankheitssymptomen.

In Folge nimmt man immer weniger am aktiven Leben teil, zieht sich aus dem Alltag zurück und wird immer einsamer. Dein Tun in allen Bereichen des Lebens wird zu Qual. Du tust Dinge nicht mehr, aus Angst etwas falsch zu machen, schränkst Dich in vielen Handlungen extrem ein, weil die Angst vor dem Versagen zu groß ist.

An diesem Punkt angekommen, ist es ratsam, Dir professionelle Hilfe eines erfahrenen Psychologen zu holen. Mit ihm wird es Dir auf lange Zeit gelingen, Ursachen und Gründe für Deine Angst zu erforschen und gezielt Angstbewältigung durch verschiedene Maßnahmen und Mittel wahrzunehmen.

Strategien zur Angstbewältigung

Welche Möglichkeiten es zur Angstbewältigung es gibt, erfährst Du hier. Dies können sanfte Heilmethoden sein, aber auch bestimmte Techniken des Atmens, die Dir Deine Angst auf Dauer nehmen und man wieder sein Leben mit all seinen Fassetten genießen kann.

Verhaltens-Therapie

In dieser Therapie liegt das Augenmerk auf den Momenten, wo Deine Angst auftritt, welche Situationen führen dazu, wie macht sich die Angst bei Dir bemerkbar, was spürt man in diesen Augenblicken.

Du lernst langsam mit Deiner Angst umzugehen. Das beobachtete Verhalten wird mittels lernpsychologischer Anwendungen verlernt und durch neue, wirksame, Dir helfende Techniken neu angelernt und verinnerlicht. Mit einem Arzt Deines Vertrauens redet man und legt ihm seine Probleme offen dar. So gelingt es Dir innerhalb weniger Monate, zumindest die Symptome Deiner Angst zu minimieren und diese zum Schluss ganz verschwinden zu lassen.

Weitere, individuelle Therapieformen sind die Kinesiologie, Schreib- oder Kunsttherapie

Methoden die Dich kreativ werden lassen, bei denen Du Dich mit Deiner eigenen Situation bildlich oder künstlerisch auseinandersetzt. Lasse hierbei Deiner Fantasie freien Lauf, finde die Therapie für Dich, die Dir zur Angstbewältigung am meisten hilft.

Hypnose

Diese Methode zielt auf eine schnelle Heilung Deiner Symptome ab. Auf Beeinflussung bzw. Suggestionen Deiner selbst. Symptome zur Angstbewältigung werden schneller gelindert oder gar ganz gelöscht. Nachteil der Hypnose ist allerdings nur eine vorübergehende Linderung der Symptome.

Hilfreich ist in diesem Fall Selbsthypnose, die Du zu Hause selbst erlernen und jederzeit nutzen kannst. Je intensiver man dies tut, umso mehr profitiert man davon.

Angstbewältigung auf kognitiver Ebene

Grundlage dieser Methode ist die RET, (rationale emotive Verhaltens-Therapie), entwickelt von Albert Ellis, einem anerkannten Psychologen aus Amerika. Er fand heraus, dass Angststörungen durch Denkmuster irrationaler Ebene die Hauptursache sind. Man nimmt Dinge falsch wahr, interpretiert diese anders.

Mit dieser Therapie lernt jeder diese Angst zu hinterfragen, warum zeigt sich ein solches Verhaltensmuster, warum ist dies Deine persönliche Meinung, warum bist Du von Deiner Angst so dermaßen überzeugt, dass man sich immens hineinsteigern kann.

Die Therapie lernt Emotionen Deines Denkens zu hinterfragen, denn Deine seelischen Störungen sind der Grund für falsche, irrationale Denkmuster. Während dieser Therapie wird gelernt mit negativem Denken umzugehen, Deine Einstellung dazu ins Positive zu lenken und Dich in Deinem Denken umzuorientieren.

Wie zu Beginn gesagt, sind es nicht Menschen, Ereignisse oder Dinge die Dir Angst bereiten, sondern die Sicht, Deiner eigenen Meinung, die Du hast. Deine negative Wahrnehmung bzw. Einstellung. Ziel dieser Therapieform ist, falsches Verhaltensdenken zu erkennen, sich dem stellen und es zu verändern

So hilft sich jeder selbst, seine Angst zu bewältigen

So hilft sich jeder selbst, seine Angst zu bewältigen

Du bist in einer Lage, ähnlich einem Teufelskreis, wo Dich permanent Dinge belasten, Dir ständig negative Dinge widerfahren, Du das Gefühl hast, Dich in einer ausweglos scheinenden Gefühlslage zu befinden.

Deine körperlichen Beschwerden verschlimmern sich, zumindest hast Du dieses Gefühl, dazu kommen seelische Probleme, die diesen Zustand untermauern und Deine Angst immer schlimmer werden lassen und dazu führt, dass Betroffene sich mehr und mehr in etwas hineinsteigern.

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Probiere folgende Entspannungsmethoden und finde die für Dich interessanteste heraus. Wichtig dabei ist, dass die Techniken nicht nur in Momenten der Angst durchgeführt werden, sondern regelmäßig. Lerne in diesen Situationen klar zu denken, handeln zu können und dadurch Deine Angst umzukehren.

Atmungsübungen

Sicher hast Du schon oft bemerkt, wie sich Deine Atmung in Stresssituationen verändert. Sie ist ganz flach, dafür aber schnell. Je schneller man atmet, umso mehr verstärkt sich Deine Angst. Hier hilft es Dir, Dich in diesem Augenblick nur auf Dein Atmen zu konzentrieren, man schnell, aber flach atmet. Du wirst merken, wie die Angst zunimmt, die in Dir aufkommt. Versuche im Anschluss ruhig und sehr tief zu atmen, konzentriere Dich bewusst darauf.

Spüre, wie die Luft in Deinen Körper einströmt, wie sich das anfühlt, wie sich Dein Körper weitet, dehnt, und beim Ausatmen die Luft langsam entweicht. Wiederhole diese Übung oft und regelmäßig. Es wird Dir nicht gleich zu Beginn gelingen, Deine Angst dadurch loszuwerden, aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit werden Dir diese Atemübungen bei der Stressbewältigung helfen, man wird sich diesbezüglich sicherer fühlen und immer weniger Panik beim Atmen bekommen.

Wichtig ist, dass diese Übungen gezielt und in Ruhe gemacht werden, auch wenn es Dir gut geht. Wichtig ist, bei Angst oder Panik handlungsfähig zu bleiben.

Meditiere

Meditation ist eine sanfte und ruhige Technik zur Angstbewältigung. Hierbei liegt der Fokus auf Dir allein, Dich zu konzentrieren, Deinen Körper und Geist miteinander harmonieren zulassen, Dich nicht durch äußere Reize ablenken zu lassen. Meditiere in Ruhe, vollkommener Stille und in einer für Dich angenehmen Atmosphäre.

Du wirst von Deinem negativen Denkmuster abgelenkt, hörst schon bald auf über Dinge zu grübeln, die Dir Angst bereiten und bekommst somit ein wunderbares Gefühl von Gelassenheit. Beim Meditieren lernt man sich auf sich zu konzentrieren, sich seiner Angst zustellen, sodass sie verschwindet und diese Situation lähmt.

Autogenes Training

Ähnlich wie beim Meditieren, hilft Dir autogenes Training Dich selbst zu entspannen, Angstsymptome zu unterbrechen, Störungen Deines Geistes und Körpers zu beseitigen. Ziel ist es zu Ruhe und Gelassenheit zu gelangen, ohne gleichgültig zu wirken oder zu handeln. Während des autogenen Trainings lernst Du mit Deinen Ängsten umzugehen, diese zu akzeptieren und besser damit umzugehen.

Progressive Muskelentspannung nach Edmund Jacobson

Mit dieser noch relativ unbekannten Art der Muskelentspannung übst Du Dich bewusst und anzuspannen und ebenso zu entspannen. Dies kann nur bewusste Körper- und Muskelgruppen betreffen oder Deinen gesamten Körper einbeziehen. Diese Regionen, ebenso Dein Geist, kommen in einen Zustand sehr tiefer Entspannung.

Mit der Muskelentspannung nach Jacobson wird Deine seelische und körperliche Ebene gelockert, Verspannungen gelöst, Dein Denken wieder in positive Richtungen gelenkt.

Diese Ratschläge helfen zur Angstbewältigung im Alltag

  • Führe kurze Atmungsübungen durch, nutze die Pausen für ein paar Minuten tief und ruhig zu atmen, am besten an der frischen Luft, das Atmen hilft Dir auch Ängste im Job zu bewältigen.
  • Übe Dich in Achtsamkeitsübungen, um stressfrei zu bleiben, lasse los von belastenden Gefühlen, Emotionen, negativem Denken.
  • Fühle Dich gut in dem, was Dir gelingt, setze Power in diese Dinge hinein.
  • Beginne mit kleinen Arbeiten, die Dir gelingen, greif nicht gleich zu Höherem.
  • Bewusstsein registriert jedes noch so kleine Erfolgserlebnis.
  • Mach Dir innerlich Notizen über bewegte Momente, Gedanken, Empfindungen, Gefühle.
  • Esse und trinke in Ruhe, lass Dich nicht ablenken, rege achtsam Deine Sinne an, trink Deinen Kaffee am Morgen bewusst achtsam.
  • Lerne Dich in Dankbarkeit, überlege am Abend, wofür Du am Tag dankbar gewesen bist, was Dir gelungen ist.
  • Befindet man sich im Modus der Dankbarkeit, überwiegt in diesen Momenten das Gefühl der Achtsamkeit, denn es ist nicht möglich gleichzeitig dankbar aber auch zornig zu sein.
  • Der von Experten entwickelte digitale eBook Kurs “Deine Seelenfreiheit” unterstützt dich effektiv dabei, angstfrei zu werden und zu innerer Ruhe zu finden.

Angstbewältigung durch „wegatmen“

Lerne Achtsamkeit, in der heutigen Zeit ist alles hektisch, viele Dinge nimmst Du gar nicht wahr, weil sie in der täglichen Unruhe untergehen. Stoppe Deinen tristen Alltag und gib Dir bewusst Auszeiten, werde Dir Dingen bewusst, die Dir wichtig sind, Dich erfreuen, Dich lächeln lassen.

Die Kunst des Lebens ist auch mal einige Stunden auf gänzlich nutzlose Weise zu verbringen. Konzentriere Dich in diesen Momenten ausschließlich auf Deine Atmung, verinnerliche diese gegenwärtigen Momente. Genieße den Moment des Wohlseins, der angenehmen Wärme, der absoluten Ruhe, der angenehmen Stille.

Registriere diesen IST Zustand, indem Du Dich momentan befindest. Konzentriere Dich bei der Angstbewältigung immer bewusst auf Dein ATMEN. Unsere Atmung ist immer da, jeder hat immer ausreichend Luft. Du kannst damit überhitzte Gefühle herunterfahren, Dein vegetatives Nervensystem entspannen, Dich regenerieren, Dich beruhigen.

Werde nicht unruhig, wenn Deine Atmung schneller wird. Egal, ob man flach, schnell, tief und ruhig oder schwer atmet, man hat sich in früheren Zeiten, als es Dir gut ging, nie darum sorgen müssen. Tue es auch jetzt nicht, sondern sei ruhig, still, gelassen, passiv und lasse Deinen Körper von allein atmen.


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