Angst vor Studium bekämpfen

Universität und Angst vor dem Studium

Die Angst vor dem Studium ist kein seltener Fall. Viele junge Menschen, die ein Studium beginnen oder bereits mitten drin sind, leiden unter Versagensangst oder Depressionen. Insbesondere der Studiengang Lehramt macht einigen Studierenden besonders Angst, weil sie nicht nur Angst vor dem Studieren selbst haben, sondern auch Angst, später auf der Arbeit zu versagen, präsent ist.

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Außerdem haben einige junge Leute Angst vor neuen Dingen oder neuen Leuten. Dies verursacht bei einigen Menschen Angst im Studium, weil dieser viel Menschenkontakt mit sich bringt. Sie haben Angst zu versagen. Diese Ängste im Studium führen oft zu Depressionen, wodurch es den Betroffenen schlechter geht. Doch wo kommen diese Ängste eigentlich her?

Ursachen für die Angst vor dem Studium

Viele Betroffene haben große Angst, ein Studium zu beginnen. Sie hören von allen Seiten, dass das Studium anspruchsvoll sei und viel gepaukt werden müsse.

Viele Studierende sitzen selbst in den Ferien an Seminararbeiten, die bis zu einer bestimmten Frist fertiggestellt und dem Prüfer vorliegen müssen. Dies baut einen großen Druck auf und Angst, ob man dem Ganzen überhaupt gewachsen ist.

Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass viele unter Leistungsdruck leiden, welcher oft von dem eigenen Elternhaus kommt. Einige Eltern möchten nur das Beste für ihre Kinder und drängen diese somit zu einem Studium.

Selbst wenn das Studieren die eigene Entscheidung war, fordern die Eltern gute Ergebnisse. Dies führt bei vielen Studierenden zu Versagensangst und zu der Angst vor dem Studieren.

Angst vor Studium und neuen Leuten überwinden

Die Angst vor dem Studium zu überwinden, ist nicht für Jedermann leicht, aber natürlich auch nicht unmöglich. Die Ursachen sind genauso individuell wie die Lösungsansätze. Mit nur wenigen Tipps kann die Situation leichter fallen:

  • Zunächst sollten die Ursachen analysiert werden. Wo kommen denn die Ängste überhaupt her? Viele Ursachen führen auf die Versagensangst zurück, die im Elternhaus oder in der Schule entsteht. Falsches Verhalten der Eltern verstärkt unter anderem die Versagensangst. Zudem spielt das Umfeld eine große Rolle.
  • Der Druck, der oft durch die Versagensangst entsteht, sollte herausgenommen werden. Es ist ganz normal, etwas nervös vor dem Beginn eines Studiums zu sein. Immerhin ist es ein neuer Lebensabschnitt und viele Dinge sind neu und anders als bisher. Aus diesem Grund erwartet niemand von Anfang an, dass alles perfekt läuft.
  • Das Verabschieden vom Perfektionismus ist ein weiterer wichtiger Punkt. Insbesondere als Anfänger ist jedem klar, dass noch nicht alles perfekt laufen kann. Dafür wird ein Studium begonnen, um Dinge zu lernen.
  • Einigen hilft der Gedanke, dass es andere Betroffene gibt. Die Angst vor neuen Leuten sollte in Vorfreude umgewandelt werden, indem der Fokus darauf fällt, dass Leidensgenossen getroffen werden. Neue Leute haben eventuell ebenfalls eine Angst vor dem Studium und leiden an Depressionen. Leidensgenossen unterstützen sich gegenseitig.

Diese Tipps können die Angst vor oder im Studium nicht ganz beseitigen, aber zumindest mindern. Nach einer Weile wird die Angst vor dem Versagen immer weniger und es macht sogar Spaß, neue Leute kennenzulernen. Sollte dies nicht der Fall sein, sollte frühzeitig ein Experte aufgesucht werden, um die Versagensangst bzw. die Angst vor dem Studieren zu therapieren.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Angst vor dem Studium Lehramt

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Das Studium Lehramt macht besonders vielen jungen Leuten Angst. Es sind verschiedene Gründe, die dazu führen. Zum einen macht das Universitätssystem Angst. In der Schule wird vieles vorgegeben, wohingegen im Studium alles selbst erfragt und erarbeitet werden muss. Diese Selbstständigkeit kennen nur die Wenigsten, weswegen viele zu Beginn überfordert sind.

Außerdem machen die Lerninhalte der beiden gewählten Fächer Angst. Das Niveau ist im Vergleich zur Schule um einiges höher und wer nicht mitkommt, muss sich die Inhalte selbst erarbeiten. Es gibt keinen Lehrer, der es erneut erklärt. Behilfliche Kommilitonen, die es verstanden haben, können in solchen Fällen aushelfen. Wenn jedoch Angst vor neuen Leuten herrscht, wird es schwierig.

Im Lehramtsstudium müssen mehrere Praktika absolviert werden. Dies verursacht bei einigen Versagensängste, weil unklar ist, wie die Schulklasse auf die eigene Person reagiert. Zudem sind bei den meisten gehaltenen Stunden sowohl einige Kommilitonen als auch die betreuende Lehrkraft anwesend. Aufgrund dieser Tatsache steigen die Unsicherheit und die Anspannung.

Vielen Lehramtsstudierenden macht das Referendariat Angst. Kommilitonen, die früher mit dem Studium fertig werden, berichten nicht selten, dass das Referendariat kein Zuckerschlecken ist. Wenn man nun noch selbst im Studium, dann schrecken negative Erfahrungen von anderen ab. Sie steigern die Angst vor dem Studium, vor dem Referendariat und sogar vor der Arbeit danach.

Angst auf der Arbeit zu versagen

Viele Absolventen kämpfen mit der Sorge, was danach ist. Ist das Studium erstmal geschafft, kommen die Sorgen bezüglich der Arbeitsstelle. Nicht nur Lehramtsstudenten beschäftigen sich viele Stunden mit der Frage, ob sie einen passenden Platz auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Nein, auch andere Studierende verschiedener Bereiche haben diese Sorgen.

Zu viele Sorgen gepaart mit Versagensangst führen nicht selten in eine depressive Phase. Viele kommen aus dieser Phase selbst nicht raus, weswegen eine Depression entsteht, die behandelt werden muss. Die Betroffenen erkennen eine Depression in vielen Fällen selbst gar nicht, weswegen aufmerksame Mitmenschen darauf hinweisen sollten.

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Fazit

Durch eine angemessene Therapie kann die Angst angegangen werden. Hierbei ist es wichtig, sich selbst bewusst zu machen, dass eine Versagensangst oder eine Depression vorliegt und ein Experte helfen muss. Die Ängste zu akzeptieren und sich einer speziellen Therapie zu öffnen, steigert das Wohlbefinden. Nach nur wenigen Sitzungen ist in den meisten Fällen eine Besserung spürbar.


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