Angst vor Stress loswerden

Angst vor Stress loswerden

Stress ist in der heutigen schnelllebigen Zeit kaum wegzudenken. Der Stress kann sehr unterschiedlich sein. Positiver Stress kann bereichernd sein, wohingegen negativer Stress ungesund ist. Übermäßiger negativer Stress und enorme Belastung führen oft zu Ängsten, die sich zu Panikattacken ausweiten können. Nach mehreren Panikattacken entwickelt sich oft die Angst vor der Angst.

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Zur Anleitung

Die Angst vor Stress ist eine Erwartungsangst vor dem, was noch eintreffen könnte. In den meisten Fällen wird Negatives befürchtet. Verschiedene Beruhigungsmethoden bei Angst, Übungen oder Hausmittelchen helfen etwas gegen die Angst bzw. Panikattacken. Doch sollte es nicht vollständig verschwinden, ist der Gang zu einem Experten unumgänglich.

Mögliche Ursachen von Angst vor Stress und Panikattacken

Angst und Panikattacken haben ihren Ursprung in übermäßigen negativen Stress. Viele Menschen sind in ihrem Alltag mit Aufgaben überladen, sodass die Belastung zu groß wird und Stress entsteht. Oft haben sie kein Ventil, um den Druck abzulassen, weswegen die Anspannung immer weiter steigt.

Die häufigste Ursache für Angst vor Stress und Panikattacken ist somit paradoxerweise selbst Stress. Nichtsdestotrotz ist das Gebiet noch nicht zu 100 Prozent erforscht.

Die Wissenschaft nennt zwar mögliche Faktoren, die Panikattacken begünstigen, doch einige Betroffene finden keine passende Erklärung für die eigenen Ängste. An dieser Stelle ist es anzuraten, mithilfe eines Experten, auf Ursachenforschung zu gehen, um die Panikattacken loszuwerden.

Auswirkungen von Angstphobie

Betroffene sind mit der Aussage „Angst vor der Angst“ vertraut. Damit wird die Erwartungsangst beschrieben, die Betroffene haben. Sie sind ständig angespannt und erwarten jederzeit eine weitere Panikattacke.

Sie sind permanent wachsam sowohl nach außen als auch auf den eigenen Körper. Diese Anspannung stresst den Körper zusätzlich und ruft verschiedene Symptome der Panikattacke hervor. Mögliche körperliche Symptome von Panikattacken sind schnelles Atmen, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Schwitzen und Schwindel oder Übelkeit.

Folglich entwickeln die Betroffenen ängstliche Gedanken, dass die Symptome jederzeit wiederkehren können und verstärken somit die Angst. Die einzige Lösung für Betroffene erscheint die Vermeidungsstrategie.

Hausmittel gegen Panikattacken

Die Angst vor Angstphobie

Wer sich eventuell noch nicht zu einem professionellen Experten traut, aber seine Ängste und Panikattacken loswerden möchte, kann vorher verschiedene Hausmittel ausprobieren, um seine Panikattacken loszuwerden. Einige Hausmittel lindern die Beschwerden.

Angst vor Stress oder Panikattacken verschwinden nicht plötzlich von einem Moment auf den anderen. Es braucht viel Zeit und Geduld, diese zu lindern. Es gibt unterschiedliche Methoden. Bei den Betroffenen sind oft die Ursachen unterschiedlich, weswegen auch die Methoden zur Behandlung unterschiedlich ausfallen.

Folgende Hausmittel können dabei helfen, Angst, Panik oder Stress loszuwerden:

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:
  • Der erste Schritt ist es, die Atmung zu kontrollieren. Bei Angst oder Panikattacken neigen die Betroffenen dazu, schneller und unkontrolliert zu atmen. Wird bewusst darauf geachtet, dass langsamer und achtsamer geatmet wird, beruhigt sich der Körper automatisch.
  • Ein weiterer Punkt ist es, die Angst zu akzeptieren. Wer die Angst unterdrücken möchte, verstärkt diese nur, weswegen es absolut in Ordnung ist, Angst zu haben. Dadurch sinkt die Anspannung und der Druck.
  • Die Reaktion auf die Angst ist somit ausschlaggebend. Wenn bisher mit Stress und Anspannung auf die Angst reagiert wurde, könnte Bewegung eine Alternative sein. Statt wie Erstarrt am Fleck zu verharren, helfen oft nur wenige Schritte, um die Angst loszuwerden und die Panikattacke nicht aufkommen zu lassen oder diese zu lindern.
  • Bewusste Entspannung kann die Angst oder Panikattacken lindern. Verschiedene Beruhigungsmethoden und Übungen gegen Angst, wie Meditation, Atemübungen, Yoga, progressives Muskeltraining oder auch Musik machen, haben einen beruhigenden Einfluss auf den Körper. Nach nur wenigen Anwendungen ist die Entspannung nachweisbar.

Hausmittel gegen Angst vor Stress im Alltag

  • Viele Betroffene vergessen, dass sie nicht alleine mit der Angst sind. Viele Menschen, die verschiedene Ängste haben und unter Panikattacken leiden, sprechen nicht darüber. Dabei ist die Angst in verschiedenen Formen sehr verbreitet.
  • Das Bewusstmachen, dass es noch andere Leidensgenossen gibt, kann die Angst senken und Panikattacken vermeiden.
  • Das Verschieben der Gedanken auf ein größeres Ziel hilft oft, Panikattacken loszuwerden. Oft verstricken sich die Gedanken, verstärkt durch die Angst, und die Betroffenen sind in einem Angstkreislauf gefangen. Verschiebt sich der Fokus allerdings auf das Ziel und die Frage, wieso wir etwas tun (müssen), dann hilft es oft schon, die Angst vor Stress loszuwerden.
  • Ein weiterer Tipp ist, bei Panikattacken das Angstgefühl in Dankbarkeit umzuwandeln. Es ist nämlich schwer, Angst und Dankbarkeit gleichzeitig zu spüren. Bei einer aufkommenden Panikattacke könnte somit das Aufzählen von Dingen, für die man dankbar ist, die Symptome der Panikattacke verhindern oder lindern.

Mit einfachen Hausmitteln lässt sich die Angst oder Panikattacken angehen. Verschiedene Beruhigungsmethoden und Übungen gegen Angst  vor Stress helfen nachweislich. Dies konnten verschiedene Studien zeigen. Sollte sich der Zustand allerdings nicht bessern, sollte ein Experte kontaktiert werden, um eine professionelle Behandlung zu beginnen.

Dauer und Verlauf von Panikattacken

Die Dauer einer akuten Panikattacke kann sehr unterschiedlich sein. Es schwankt zwischen nur wenigen Minuten bis maximal eine halbe Stunde. Das ist von Betroffener zu Betroffener sehr unterschiedlich. Oft spielen unterschiedliche Faktoren bei der Dauer von Panikattacken eine Rolle.

In jedem Fall werden von den Betroffenen ähnliche Stadien durchlaufen:

  • Anfluten: Das Herz beginnt schneller zu schlagen, zumindest fühlt es sich so an. Ein Kribbeln im Körper oder Gesicht ist möglich.
  • Maximum: Existenzangst steigt auf und die Betroffenen können Herzrasen, Zittern, Schweißausbrüche, Kurzatmigkeit, Hitzewallungen, Bauchschmerzen oder ähnliche Symptome haben.
  • Abfluten: Die Symptome nach einer Panikattacke sind Müdigkeit und Schlappheit. Die Betroffenen brauchen etwas Zeit, um sich zu erholen.

Die genannten Stadien werden in der angegebenen Reihenfolge, aber von unterschiedlicher Dauer, von den meisten Betroffenen durchlaufen. Die Symptome einer Panikattacke können bis zu mehreren Stunden andauern. Einige Betroffene verfallen sogar in Depressionen und in einen Angstkreislauf, der von der Angst vor der Angst bzw. vor Stress beherrscht wird.

Finde heraus, welche Methoden über 500 Menschen mit genau dieser Problematik helfen konnten:
Methoden ansehen

Die tatsächliche Dauer, in der Menschen an Ängsten und Panikattacken leiden, kann sich von einem Vorfall zu mehreren Jahren erstrecken. Wird die Angst vor Stress und die Panikattacken nicht rechtzeitig behandelt, so verfestigt sich dies und die Betroffenen leiden viele Jahre darunter. Ein Experte kann in den meisten Fällen schnell helfen und mit den Betroffenen passende Strategien erarbeiten.


Autoren
Die Redaktion hinter diesem Portal bietet hochwertige Informationen und Ratgeber über Unruhe und Ängste. Texte werden in Zusammenarbeit mit den Autoren – einem Heilpraktiker und einem psychologischen Berater konzipiert.