Angst vor Schwimmbecken

Angst vor Schwimmbecken und Ertrinken ist nicht selten

Im Sommer ist das Schwimmbad ein sehr beliebter Ort. Auch Privatpersonen stellen gerne mal einen Pool oder ein Schwimmbecken im Garten auf, um sich nach einem langen Tag in der Sommerhitze abzukühlen. Leider kann nicht jeder diesen Luxus genießen. Tatsächlich gibt es eine beachtliche Menge von Menschen, die sich nicht abkühlen können, da sie panische Angst vor Schwimmbecken und tiefem Wasser haben.

Innere Unruhe und Ängste schrittweise loswerden   Zur Anleitung

Diese Angst ist nicht selten und in vielen verschiedenen Varianten vertreten. Hierbei handelt es sich meist um mehr oder weniger stark ausgeprägte Aquaphobie. Dieser Begriff beschreibt die Angst vor Wasser und kann teilweise sehr stark ausgeprägt sein. In extremen Fällen kommt es sogar zu Angst vor einem gefüllten Waschbecken. Auch kann es sich um eine Sozialphobie handeln, welche sich als Angst vor dem Schwimmbad zeigt.

Aquaphobie und die Angst vor Schwimmbecken

Große Mengen Wasser lösen in dem ein oder anderen eine gewisse Unruhe aus. Dies ist meist auf eine Aquaphobie zurückzuführen. Ist diese schwach ausgeprägt, so verspüren betroffene innere Unruhe und eventuell auch Angstgefühle in der Gegenwart von nicht überblickbaren Mengen an Wasser. Dies ist also bei Meeren oder Ozeanen der Fall.

Die Aquaphobie kann allerdings auch so stark ausgeprägt sein, dass man diese Furcht nicht nur bei großen Gewässern verspürt, sondern auch bei kleineren Wasserquellen. So kommt es dann auch zu einer Angst vor Schwimmbecken und in sehr extremen Fällen sogar zur Angst vor gefüllten Badewannen.

Solche Ängste können die verschiedensten Ursprünge haben. Ein prägendes Kindheitserlebnis oder auch ein traumatisierendes Ereignis, welches mit Wasser oder dem Ertrinken in Zusammenhang steht, kann durchaus zu Aquaphobie führen. Bei anderen können auch Berichte über das Ertrinken oder die Gefahren des Meeres dazu führen, dass sich eine panische Angst vor Schwimmbecken und Gewässern entwickelt.

Sozialphobie führt zu Angst im Schwimmbad

Die Angst vor Schwimmbecken und öffentlichen Schwimmbädern muss nicht immer durch eine Aquaphobie ausgelöst werden. Gerade heutzutage ist es nicht selten, dass einzelne Menschen weniger Angst vor dem Schwimmbecken selbst, sondern viel mehr Angst haben vor den Menschen die dort zu finden sind.

Derartige Sozialphobien, also die Angst vor Menschen, sind sehr weit verbreitet und sind meist mit Unsicherheiten zur eigenen Person verbunden. Häufig sind ein kleines Selbstbewusstsein oder Unzufriedenheit mit dem Körper ein Auslöser hierfür. Diese Gründe sind jedoch bei weitem nicht die einzigen Gründe für eine Sozialphobie.

Nicht selten führt eine Angst vor Menschen oder großen Menschenmengen dazu, dass man den Gang in das lokale Schwimmbad meidet oder unterlässt. Hierdurch wiederum können sich durchaus weitere Ängste bilden, welche sich auf die Entwicklung der Person auswirken können.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Was tun gegen Angst vor Schwimmbecken?

Angst vor Schwimmbecken und Pools Was man wirklich gegen die Angst vor Schwimmbecken oder Schwimmbädern tun kann ist völlig abhängig davon, worauf die Angst zurückzuführen ist. Handelt es sich um eine Aquaphobie, so sieht die Behandlung anders aus, als bei einer Sozialphobie. Daher ist der erste Schritt zum Finden der Lösung, herauszufinden welche Angst man tatsächlich hat.

Diesen Schritt kann man sowohl mit Freunden oder Verwandten gehen, man kann sich aber auch direkt professionelle Hilfe in Form einer Therapie suchen. Diese Hilfe kann häufig von Krankenkassen übernommen werden und kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität herbeiführen.

Alternativ hierzu ist es durchaus auch möglich sich selbst durch eine Art Schocktherapie zu heilen. Dies sollte allerdings niemals alleine erledigt werden. Gerade wenn man weiß, dass es sich um eine Aquaphobie handelt sollte man eine Schocktherapie immer nur mit einem Partner durchführen, der sich im Wasser wohl fühlt und im Falle von Panik aushelfen kann.

Auswirkungen der Angst

Sehr viele nehmen die Angst vor Schwimmbecken auf die leichte Schulter und leben einfach um die Angst herum. Diese Vorgehensweise ist nicht selten und wir bei sehr vielen Ängsten praktiziert. Allerdings sollten Ängste nicht unterschätzt werden, gerade dann nicht, wenn sie die Betroffenen an sozialen Interaktionen hindern. Bekannte und mögliche Auswirkungen sind:

  • Werden Verabredungen in Schwimmbädern, an Stränden oder auch zum Planschen im privaten Pool abgesagt, so kann es zur Selbstisolation kommen
  • Angst vor Wasser kann sich verschlimmern, je länger sie unbehandelt bleibt
  • Depressionen und andere psychische Erkrankungen können zustande kommen
  • Angstzustände und Panikattacken bei Konfrontation mit dem Gefürchteten
  • Unwohlsein beim Gedanken an eine mögliche Konfrontation erhöht das allgemeine Stresslevel

Diese Liste von möglichen Auswirkungen einer unbehandelten Angst vor Schwimmbecken oder Gewässern kann durchaus einschüchternd wirken. Allerdings muss hier gesagt sein, dass nicht jeder von Angst betroffene Mensch eine dieser Auswirkungen erleiden muss. Tatsächlich kann es sein, dass man ein ganzes Leben mit der Angst vor Schwimmbecken verbringt und dennoch völlig unbeschadet bleibt.

Pflanzliche Mittel gegen die Angst vor Schwimmbecken und Wasser

Nicht jede Angst muss immer tiefgründig erforscht werden, um sie zu verlieren. Durchaus reicht es bei vielen auch aus sich zu entspannen und dann in einem ruhigen und entspannten Zustand der Angst ins Auge zu sehen. Hierbei können homöopathische Mittel auf pflanzlicher Basis Abhilfe schaffen.

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Viele Mittel wie zum Beispiel Lavendelöl beruhigen Geist und Körper. Hierdurch können Betroffene oft eine stressigere Situation überstehen, ohne überwältigt zu werden. Dies ist bei einer selbst durchgeführten Schocktherapie durchaus hilfreich und kann dabei helfen die Angst vor Schwimmbecken, Gewässern und anderem schnell zu verlieren.


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