Angst vor Insekten bekämpfen

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Angst vor Insekten haben mehr Menschen, als sich vermuten lässt. Diese kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Gemeinsam haben diese Menschen, dass diese Ängste wahrscheinlich die Folge einer traumatischen Erfahrung mit Insekten sind. Andere empfinden einfach einen enormen Ekel beim Anblick eines Insekts oder alleine schon bei dem Gedanken daran.

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Woher genau diese Angst kommt, ist sehr individuell. Diese Angst ist bei Kindern als auch bei Erwachsenen nachweisbar. Aus diesem Grund gehört die Angst vor Insekten offiziell zu den verschiedenen Angststörungen bzw. Panikstörungen und kann behandelt werden.

Ursachen für die Angst vor Insekten

Die Insektenphobie wird auch als Entomophobie bezeichnet. Bei dieser Form der Angststörung haben die Betroffenen große Ängste vor verschiedenen Insekten. Aus diesem Grund versuchen sie nicht nur lebende Insekten, sondern auch Lebensbereiche der Insekten oder sogar Bilder von Insekten zu meiden. Doch welche Ursachen hat die Entomophobie?

Die Ursachen für die Angst vor Insekten sind vielfältig. Zum einen kann ein traumatisches Erlebnis dazu geführt haben, dass eine Person Angst vor Insekten hat. Zum anderen reicht einfach die Andersartigkeit des kleinen Insekts oder die Furcht vor möglichen Allergien oder auch Krankheiten, die übertragen werden können. Die Ursachen für die Angst vor Insekten kann viele Gründe haben.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist aber auch der Ekel vor den kleinen Insekten, die entweder in der Luft fliegen oder auf dem Boden krabbeln. Oft befinden sie sich plötzlich auf einem selbst! Dies möchten die meisten Menschen mit einer Angst vor Insekten vermeiden, weswegen sie Orte meiden, an denen die Insekten vermehrt unterwegs sind.

Einige Kinder schauen sich das Verhalten bei ihren Eltern oder in ihrer Umgebung ab und imitieren dieses. Dabei nehmen sie die Angst vor Insekten an und fürchten sich schließlich selbst davor. Hierbei sind auch andere Vorzeigebeispiele wichtig, die eben keine Angst vor Insekten zeigen, damit die Furcht vor Insekten nur eine Phase bleibt und sich nicht zu einer ausgeprägten Angststörung ausweitet.

Angst vor Spinnen

angst vor fliegenden insekten überwinden

Die Angst vor Spinnen ist im Fachbereich als Arachnophobie bekannt und beschreibt die Furcht vor den Viel-Beinern. Dabei ist es egal, ob diese klein oder groß und dick oder dünn sind. Die Furcht vor Spinnen ist bei den Betroffenen immer groß.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Insbesondere im Herbst suchen die Spinnen den Weg ins warme Haus oder die Wohnung, was einigen Menschen die Nerven kostet. Allein der Anblick einer Spinne, auch wenn diese in einem anderen Raum ist, ruft bei Menschen mit einer Arachnophobie eine Extremsituation hervor und sie möchten einfach nur fliehen.

Dies ist übrigens nicht nur auf bestimmte Regionen beschränkt, sondern auch in weit entfernten Ländern, wie Afrika und Asien, leiden die Menschen an Arachnophobie. Die meisten Studien zu der Angst vor Spinnen kommen aber aus Westeuropa und Nordamerika, weswegen davon ausgegangen werden kann, dass in diesen Regionen die Angst vor Spinnen verbreitetet ist.

Die Angst vor Spinnen überwinden

Die Angst vor Spinnen zu überwinden, ist für die Betroffenen nicht einfach. Oft müssen sie sich anhören, dass sie überreagieren und die Spinne mehr Angst vor einem selbst habe als umgekehrt. Doch die Betroffenen, die Angst vor Spinnen haben, können für ihre Überreaktion nichts, denn in ihnen herrscht Panik und sie möchten einfach vor der Situation fliehen.

Folgende Tipps können Betroffenen helfen:

  • Der Fokus von der Angst sollte auf das Wesentliche verschoben werden.
  • Die Konzentration sollte auf die Spinne gelenkt werden und auf den Fakt, dass diese viel kleiner ist als man selbst. Die eigene Atmung sollte ebenfalls im Fokus sein, damit diese ruhig und stabil bleibt.
  • Sollte trotzdem die Panik aufsteigen, hilft der Gedanke daran, dass es viele andere mit einem ähnlichen Problem gibt.

Wer die Angst vor Spinnen endlich hinter sich lassen möchte, muss sehr geduldig sein. Solche eine Angst verschwindet selten von einem Tag auf den anderen, sondern benötigt viel Übung und großes Durchhaltevermögen. Oft hilft eine spezielle Therapie bei einem Experten bereits nach wenigen Sitzungen.

Angst vor fliegenden Insekten

Die Angst vor fliegenden Insekten ist die Apihobie oder auch Melissophobie. Sie beschreibt die übermäßige Furcht vor Bienen oder ähnlichen Insekten, wie beispielsweise Wespen, Hummeln oder Hornissen. Bereits bei einem summenden Geräusch, steigt in den Betroffenen eine enorme Angst auf, sodass der einzige Ausweg in diesem Moment die Flucht zu sein scheint.

Viele Menschen, die von der Angst vor Insekten betroffen sind, meiden nicht nur die Insekten selbst, sondern auch Orte, an denen solche vermehrt auftreten. Dies erschwert es den Menschen, vor allem im Sommer, das gute Wetter an der frischen Luft zu genießen, denn fast überall finden sich kleine Insekten, die in der Luft fliegen oder auf dem Boden krabbeln.

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Um die Angst vor fliegenden Insekten zu mindern, sollten die Insekten nicht gemieden werden. Natürlich ist es zu Beginn schwer für die Betroffenen, aber durch Konfrontation mit der Angst vor fliegenden Insekten lernen die Betroffenen mit jedem Mal sich in der Situation entspannter zu verhalten.


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