Angst vor Frauen

Angst vor Frauen loswerden

Die Angst vor Frauen wird auch als Gynophobie bezeichnet. Sie ist allerdings von der Frauenfeindlichkeit abzugrenzen, die als Misogynie betitelt wird. Denn Personen können trotz vorhandener Angst vor den Frauen dieselben attraktiv finden. Wenn die Angst besonders gegenüber sehr schönen Frauen groß ist, wird sie Caligynephobie genannt.

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Angst vor Frauen – Ursachen für Gynophobie

Die Ursachen können in einem negativen Erlebnis mit Frauen gesehen werden. Oftmals sind die Männer als Teenager bisher noch nicht auf Frauen zugegangen und sind eher die Spätzünder. Als es soweit ist, entwickelt sich die Angst. Ggf. haben sie den ersten Schritt gewagt, wurden oder fühlten sich jedoch bloßgestellt, als sie beispielsweise eine „Abfuhr“ in Gegenwart von Freunden von dieser begehrten jungen Dame erhielten.

Die daraus resultierende Angst wurde mit der Zeit größer, indem der junge Mann keine positiven bzw. korrektiven Erlebnisse gemacht hat. Dies Angst wurde so beklemmend, dass er sich schon gar nicht mehr traute, eine Frau anzusprechen oder gar auf sie zuzugehen.

Missbrauchs- und Gewalterfahrungen in der Kindheit können die Ängste als traumatische Erlebnisse ebenso provoziert haben.

Einfluss von Film und TV

Es wird zudem darüber diskutiert, ob das zunehmende Männer- und Frauenbild aus Film und Fernsehen negativ dazu beiträgt, dass der Mann seine realitätsnahe Sichtweise über die Frauen verliert. In solchen Filmen werden oftmals folgenden Botschaften vermittelt:

  • Nur der Held bekäme die schöne Frau
  • Er sollte für sie alles tun
  • Er müsste überaus attraktiv sein
  • Der Mann hat die Pflicht, ihr stets Blumen zu schenken und sie immer auszuführen usw.

Dieser Einfluss mag sich ggf. auf die Gesellschaft und in die Gedankenwelt desjenigen zu übertragen, der an einer Gynophobie leidet. Für den Mann nährt das auf jeden Fall seine Angst bzw. seine Befürchtungen, die er besitzt. Dabei vergisst er stark, dass Frauen schließlich wie Männer ganz normale Menschen sind.

Auswirkungen der Gynophobie

Die Auswirkungen der Angst können dahingehend sein, dass die Männer schüchtern werden und bleiben. Sie trauen sich nicht mehr auf Frauen zuzugehen. Ihre Gedanken kreisen sich negativ um das Thema. Dies könnten beispielsweise sein:

  • Ich bin bestimmt unattraktiv.
  • Sie hat bestimmt schon einen anderen.
  • Ich werde rot, wenn ich sie anspreche.
  • Ich bekomme entweder kein Wort heraus oder fange an zu stottern, wenn ich sie jetzt anrede.
  • Ich kann auch auf andere Weise glücklich werden, ganz ohne die Frauen.
  • Die Frau lacht mich aus, wenn ich sie anspreche.
  • Frauen sind einfach unfair und gemein.

Wenn sich die Männer nicht aus diesem Kreislauf herausbewegen, werden sie sich eher weiter von den Frauen abkapseln.

Es besteht ebenso die Möglichkeit, dass die Männer versuchen, in der Homosexualität ihre Zuwendung zu holen, die sie eigentlich beim anderen Geschlecht bekämen. Bei dem gleichen Geschlecht fällt es ihnen allerdings leichter, ihre Gefühle zu äußern, und sie akzeptieren eher, dass die Männer ähnlich denken und fühlen.

Was du in diesem Fall vermeiden und stattdessen TUN kannst:

Liebeskummer – dennoch möglich

Der Liebeskummer der Männer ist dennoch möglich, selbst wenn sie aktiv nicht in der Lage sind, mit der verehrten Frau auch nur ein Wort reden zu können. Sie haben sich in sie verliebt, können es dieser attraktiven Frau nicht mitteilen.

Oftmals ist die Angst besonders bei einer sehr hübschen Frau noch erhöht, wenngleich es bei allen Frauen insgesamt auftritt. Da die auserwählte Frau in den Augen des Leidenden äußerst hübsch ist, werden seine Symptome bzw. seine Verhaltensweisen der Angst sehr ausgeprägt sein, wenn er ihr begegnet.

Liebeskummer

Angst vor Frauen überwinden

Es gibt mehrere Stufen zu nehmen, wie sie die Angst vor Frauen überwinden können. Dieses Annähern und Erklimmen einzelner Stufen basiert auf verhaltenstherapeutischen Maßnahmen. Dies könnte der Leidende alleine oder ansonsten ebenso in einer therapeutischen Einzelmaßnahme angehen, wenn es bei den einzelnen Stufen nicht weiterginge.

Der Leidende sollte Das persönlich schlechte Bild und das der Medien überdenken und revidieren. Dazu sollte er sich beispielsweise ein zeitliches Limit von vier Wochen einräumen.

In den anschließende vier Wochen sollte er die nächste Stufe angehen, indem er sich versucht, in der Gegenwart von Frauen wohlzufühlen.

Dies kann in der normalen Gegenwart sein, oder wenn er sie beispielsweise zu einem Essen oder sonstigen Veranstaltung dabeihat. Solches kann zunächst in kleinen Schritt passieren. Die Frauen sind in einer Gruppe mit Männern dabei und anschließend dann ebenso alleine mit dem einzelnen Mann.

Innigere Kontakte

Die weiteren vier Wochen dienen der etwas innigeren Kontakte mit den Frauen. Dies bedeutet, dass der Leidende einfach zufällige Berührungen zulässt, wie kurz auf die Schulter klopfen oder beim Reden symbolisch etwas mit der eigenen Hand die Hand der Frau berühren. Bei den Begrüßungen sollten Umarmungen oder Wangenküsschen ein Weiteres sein.

Anschließend können größere Schritte erreicht werden, denn diese ersten befreien den Leidenden bereits spürbar von der Angst.

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Sind die Ängste auf Grund von traumatischen Erlebnissen herrührend, wie dies zuvor angedeutet wurde, müsste der Leidende zunächst eine Psychotherapie in Form von Einzelgesprächen in Anspruch nehmen, um diese aufzuarbeiten. Ein Facharzt bzw. Psychologe sind in diesem Fall die Adressen, die konsultiert werden sollten.


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